Narrenfreiheit ohne High Heels
Wenn die Weiberfasnacht in Imst loslegt, hat der Ernst Pause
17. Feber 2026 | von
Christoph Hablitzel
Da war sie noch dran, die Krawatte des Herrn Bürgermeisters. Bei der Eröffnung wurde sie dann von den Fasnachtsweibern fachmännisch gestutzt. Fotos: Meze
Am Unsinnigen Donnerstag wurde in Imst die zwölfte Weiberfasnacht gefeiert. Rund 200 Frauen und Mädchen ließen sich auch vom ebenfalls pünktlich einsetzenden Nieselregen nicht abhalten und nahmen an dem inzwischen fest etablierten Fest teil, das ganz im Zeichen von Kreativität, Gemeinschaft und weiblicher Fasnachtstradition steht.
KRAWATTE AB. Der Auftakt erfolgte pünktlich um 14 Uhr mit der symbolischen Machtübernahme: Der Bürgermeister übergab den Stadtschlüssel an die Frauen und wurde anschließend närrisch „geschminkt“. Auch seine Krawatte wurde „zeremonienkonform“ abgeschnitten. Mit dem Hissen der Weiberfasnachtsfahne, der Eröffnungsrede von Kirsten Mayr und dem Einzug der Gruppen am Sparkassenplatz begann das bunte Treiben. Angeführt von den drei Bethen – Ambeth, Borbeth und Wilbeth – zog der farbenprächtige Umzug von der Unter- in die Oberstadt. Tänzerische Bewegungen, Trommelrhythmen, fantasievolle Kostüme und humorvolle Darbietungen machten die Straßen zur Bühne und sorgten für ausgelassene Stimmung.
EINST NUR SO EINE IDEE. Was 2013 als Idee zweier junger Mädchen begann, ist heute fixer Bestandteil des Imster Fasnachtskalenders. Hannah Schöpf und Naemi Mayr wollten sich damals eine eigene Bühne in der männerdominierten Fasnacht schaffen – mit großem Erfolg. Die Weiberfasnacht in Imst ist Tradition, Zusammenhalt und kreative Vielfalt – nur halt ohne Sicherheitsnetz, aber dafür mit ordentlich Pfeffer. Regeln dienen eigentlich nur als Dekoration – für Langweiler ist hier kein Platz.
KRAWATTE AB. Der Auftakt erfolgte pünktlich um 14 Uhr mit der symbolischen Machtübernahme: Der Bürgermeister übergab den Stadtschlüssel an die Frauen und wurde anschließend närrisch „geschminkt“. Auch seine Krawatte wurde „zeremonienkonform“ abgeschnitten. Mit dem Hissen der Weiberfasnachtsfahne, der Eröffnungsrede von Kirsten Mayr und dem Einzug der Gruppen am Sparkassenplatz begann das bunte Treiben. Angeführt von den drei Bethen – Ambeth, Borbeth und Wilbeth – zog der farbenprächtige Umzug von der Unter- in die Oberstadt. Tänzerische Bewegungen, Trommelrhythmen, fantasievolle Kostüme und humorvolle Darbietungen machten die Straßen zur Bühne und sorgten für ausgelassene Stimmung.
EINST NUR SO EINE IDEE. Was 2013 als Idee zweier junger Mädchen begann, ist heute fixer Bestandteil des Imster Fasnachtskalenders. Hannah Schöpf und Naemi Mayr wollten sich damals eine eigene Bühne in der männerdominierten Fasnacht schaffen – mit großem Erfolg. Die Weiberfasnacht in Imst ist Tradition, Zusammenhalt und kreative Vielfalt – nur halt ohne Sicherheitsnetz, aber dafür mit ordentlich Pfeffer. Regeln dienen eigentlich nur als Dekoration – für Langweiler ist hier kein Platz.
Nieselregen bei der Imster Weiberfasnacht – na und? Ein voller Sparkassenplatz bestätigt einmal mehr die „Daseinsberechtigung“ der lustigen Weiber. Fotos: Meze

