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Neuer Verein GINU stellt sich in Roppen vor

Mit einer Mischung aus Präsentation und Workshop präsentierten die Gründungsmitglieder den Verein GINU

Die Präsentation des neuen Vereins GINU – Gemeinschaft, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Umwelt – im Kultursaal der Gemeinde Roppen stieß auf reges Interesse. Mehr als 100 Interessierte waren gekommen, um sich näher über den neuen gemeinnützigen Verein GINU zu informieren. Bürgermeister Ingo Mayr moderierte die Veranstaltung, die aus einer Mischung zwischen Präsentation und Workshop mit angeregten Diskussionen bestach.
7. April 2026 | von Friederike Hirsch
Neuer Verein GINU stellt sich in Roppen vor<br />
Die Gründungsmitglieder des neuen Vereins GINU in Roppen: Sarah Pfausler, Giulia Raggl, Heinz Kapferer und Benjamin Köll (v. l.) Foto: Hirsch
Schon die Bestuhlung des Kultursaals in Roppen ließ auf etwas Neues schließen. Man verzichtete bewusst auf eine Reihenbestuhlung. Stattdessen wählten die Organisatoren die U-Form, die eine offene, dialogorientierte Atmosphäre bot. Alle Teilnehmenden hatten direkten Blick auf die Gegenübersitzenden und konnten miteinander in direktem Blickkontakt kommunizieren. Mehr als 100 Roppener waren der Einladung der GINU-Gründungsmitglieder gefolgt, um sich näher über den neuen Verein zu informieren. Mit einer Mischung aus Präsentation und Workshop ging es vor allem darum, die Idee hinter GINU (Gemeinschaft, Infrastruktur, Nachhaltigkeit, Umwelt) näher zu
erläutern.

DER NEUE VEREIN. Gründer Heinz Kapferer beschäftigt sich schon sehr lange mit den Fragen rund um Bürgerbeteiligung, direkte Demokratie und Transparenz. „Ich selbst beschäftige mich mit der Gründung und den Zielen von GINU schon fast zwei Jahre lang. Die Gründungsphase begann eigentlich mit dem Meeting 1.0 am 10.10.2025“, so Kapferer. Mit drei weiteren Gründungsmitgliedern wurden in den letzten sechs Monaten nicht nur Meetings abgehalten und Aufgaben erledigt, sondern vor allem ein Zielplan entwickelt. So soll bis 30. Juni das erste GINU-Team gebildet sein und Ende September möchte man die ersten Ideen in den Gemeinderat bringen. Doch was ist GINU nun?

IDEEN, WÜNSCHE, VISIONEN. Gründungsmitglied Giulia Raggl dazu: „GINU ist mehr als ein Verein. Es ist eine Plattform für Ideen aus dem Dorf heraus, für Wünsche und Visionen. Wir wollen damit Zukunft gestalten, mit Respekt und Mut.“ Aufbauend auf den vier Säulen Gemeinschaft, Infrastruktur, Nachhaltigkeit und Umwelt wollen die Gründungsmitglieder und die rund 30 Mitglieder eine transparente Plattform der Bürgerbeteiligung schaffen und gemeinsam mit den Bürgern konkrete Ansätze für die zukünftige Entwicklung Roppens erarbeiten.

WAS IST NEU? GINU versteht sich als Plattform mit niederschwelligem Zugang. Einem Zugang, der alle Ideen und Visionen anonym sammelt und bewertet. Diese Ideen für eine zukünftige Entwicklung sollen dann dem Gemeinderat vorgelegt werden, um zu klären, ob der gesetzliche Rahmen für die Neuerungen gegeben ist und ob das Gemeindebudget eine Finanzierung möglich macht. Es geht darum, dass nicht vorab Ideen sozusagen im Mülleimer landen, nur weil sie vielleicht scheinbar nicht umsetzbar sind. Bürgermeister Ingo Mayr dazu während der Präsentation: „GINU bietet Möglichkeiten und GINU hilft vielleicht, die Betriebsblindheit, die sicher in manchen Belangen vorhanden ist, zu überwinden.“ Am Ende des Tages war man sich einig, dass man Raum für neue Ideen schaffen soll und dass viele schaffen, was wenigen nicht gelingt.

 
Neuer Verein GINU stellt sich in Roppen vor<br />
Bürgermeister Ingo Mayr moderierte die Veranstaltung im Kultursaal Roppen. Foto: Hirsch

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