„Prächtiger geahts nimmer“
„D‘ Nåssreider Fåsnåcht von ihrer schianscht Seite“
3. Feber 2026 | von
Ewald Krismer
Wie bei jeder „Nåssreider Fåsnåcht“ stand am Beginn in aller Herrgottsfrüh das „Umschlagen“ und das Erscheinen des „Prinzen Karneval“, der extra wegen des fasnachtlichen Spektakels wieder nach Nassereith gekommen war. Mit Spannung erwartet wurde im Anschluss der Aufzug aller Maskengruppen und Fasnachtswägen vom Majenbrunnen zum Postplatz. In noch mehr Spannung gerieten die Schaulustigen in Erwartung des Bärenkampfes und des Hexenschwurs nach dem Zwölfuhrläuten. Der Bär siegte auch diesmal wieder über seinen Bändiger, und das Hexenvolk schwor wieder den Hexeneid, bis auf ein „widerspenstiges Luaderviech“, das sich dagegen weigerte, bis „d’ Hexemuater“ ihm den Kopf gewaschen hatte und es doch noch vernünftig wurde. Dieses Schauspiel wiederholte sich beim „Måjebrunne“ und nochmals am Postplatz. Danach wurde die Prominenz zur Kasse gebeten, wahrscheinlich begleitet von der Hoffnung, dass der Obolus, den sie zu leisten hatten, üppig ausfallen möge. Schlussendlich signalisierte das Betläuten, dass „d’ Nåssreider Fåsnåcht“ ihr Ende gefunden hat und alle die Larven abzunehmen haben.
































