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Reiche Beute der Imster Jägerschaft

Imposante Trophäenschau der Jäger des Bezirkes Imst am vergangenen Wochenende

Genügten in früheren Zeiten kleine Speisesäle wie etwa beim „Gasthof Sonne“ in Tarrenz oder im „Hotel Stern“ in Imst, um eine Trophäenschau abzuhalten, so wird heutzutage eine Halle wie im „Glenthof“ in Imst benötigt. 1.614 Stück Trophäenträger waren es heuer, die der Jury zur Bewertung vorgelegt werden mussten. Für zwei Tage anberaumt war die Schau, die nicht nur bei den Jägern, sondern auch bei Nichtjägern großes Interesse hervorgerufen hat.

29. April 2025
Reiche Beute der Imster Jägerschaft<br />
Bezirksjägermeister Klaus Ruetz erntete großen Beifall für sein umfangreiches und mahnendes Referat über den Umgang mit dem Wild und der Natur im Allgemeinen. RS-Fotos: Krismer
Im Bezirk Imst für das Jagdjahr 2024/25 zum Abschuss vorgeschrieben waren insgesamt 3.642 Stück an Schalenwild (bei uns Rot-, Reh-, Gams-, Stein-, Muffel- und Schwarzwild), davon 1.928 Trophäenträger. Beim Schalenwild insgesamt war eine Abschusserfüllung von 3.261 Stück zu verzeichnen, was eine Quote von 90 Prozent bedeutet. Die Abschusserfüllung bei den Trophäenträgern belief sich auf 1.714 Stück, was eine Quote von 89 Prozent ergibt. Im Vergleich zum Vorjahr mit 103 gab es heuer nur 69 Fehlabschüsse, was 4,2 Prozent Anteil ergeben. Dass die meisten Reviere eine sehr gute und korrekte Abschusserfüllung geleistet haben, zeigen die wenigen mit „rot“ bewerteten Trophäen. Damit liegt jagdlich gesehen der Bezirk Imst bei den Abschusszahlen im Landesdurchschnitt.

BEEINDRUCKENDES REFERAT. Großen Beifall hervorgerufen hat das Referat von Bezirksjägermeister Klaus Ruetz. „Wir müssen gemeinsam daran arbeiten, den Ruf der Jagd in einem positiven Licht zu erhalten.“ Dazu gehört das weidgerechte Jagen und das gute Miteinander mit der Bevölkerung. Der Bezirksjägermeister zeigte auch jene Grenzen auf, die auch bei der Jägerei erreicht, beziehungsweise überschritten werden. Aber nicht nur bei der Jagd gibt es Grenzen, sondern auch bei Freizeitnutzern, beim Forst und bei der Landwirtschaft. Während es bei den zwei Letztgenannten da und dort unvermeidlich ist, Grenzen einzuhalten, schaut es bei Erholungssuchenden und Freizeitsportlern anders aus. „Unsere Wälder werden immer voller“, bekräftigt Ruetz in seinen Ausführungen, „Wanderer, Radfahrer, Geocacher, Hundehalter, Drohnenflieger und viele mehr, alle wollen nur eines, Natur erleben – was verständlich ist, aber nicht zum Nachteil des Wildes ausgetragen werden darf.“
Reiche Beute der Imster Jägerschaft<br />
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...er fährt nun ein schwarzes Auto, ist also auf dem richtigen Weg, und unter sein Beuteschema fällt derzeit wohl nur das „Zopfwild“ (für Nichtjäger: Vertreterinnen aus der Damenwelt).

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