Salutschüsse für neuen Dorfplatz
Am Dreifaltigkeitssonntag wurden der neue Dorfplatz und das Widum in Karres feierlich eingeweiht
2. Juni 2026 | von
Friederike Hirsch
Am Dreifaltigkeitssonntag wurde der neue Dorfplatz beim Widum in Karres feierlich eingeweiht und durch Pfarrer Johannes gesegnet. Foto: Hirsch
Nach nicht einmal einem Jahr Bauzeit wurde in Karres ein bedeutendes Kapitel der Dorfgeschichte geschrieben: die feierliche Eröffnung und Segnung des neu gestalteten Dorfplatzes mit seinem prächtigen Brunnen und dem restaurierten Widum. Dieses festliche Ereignis wurde mit einer heiligen Messe begonnen und Pfarrer Johannes erteilte diesem besonderen Ort den geistlichen Segen. Umrahmt von der harmonischen Darbietung der Musikkapelle und den imposanten Salutschüssen der Schützenkompanie versammelten sich zahlreiche Einwohner und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, um das Ende der Bauarbeiten zu feiern und die neue Begegnungsstätte als Herzstück der Dorfgemeinschaft willkommen zu heißen. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde die neue Fahne der Schützenkompanie Karres gesegnet und verdiente Gemeindebürger geehrt. Josef Winkler und Hubert Praxmarer erhielten das Ehrenzeichen der Gemeinde und Hermann Gstrein wurde mit dem Ehrenring der Gemeinde Karres ausgezeichnet.
Das Projekt. Im Herbst 2024 wurde der Bauausschuss beauftragt, sich die Situation rund um das Widum, im Speziellen den Widumgarten, zu begutachten. Ziel sollte sein, die desolaten Mauern zu sanieren, vor allem aber den Kreuzungsbereich, der schlecht einsehbar war, zu entschärfen. „Nach der ersten Kontaktaufnahme mit Herrn Pfarrer Johannes kristallisierte sich dann heraus, dass wir gemeinsam mit Pfarre und Gemeinde was Großes daraus machen könnten“, so Bürgermeister Martin Gstrein in seiner Festrede. Im Rahmen der Dorfraumgestaltung konnte eine Finanzierung durch Förderungen vom Land Tirol sichergestellt werden. „Ein Projekt dieser Art braucht ein Fundament, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Dass wir heute hier stehen können, verdanken wir der Pfarre federführend mit unserem Pfarrer Johannes, die ein Grundstück in dieser zentralen Lage für die öffentliche Nutzung zur Verfügung stellt“, so der Bürgermeister.
Neuer Dorfplatz. Besonderen Wert legten die Verantwortlichen auf den Erhalt der historischen Zaunsäulen und des Adlerreliefs, die einst von Bürgermeister Ehrenreich Sailer im Jahr 1937 gegossen worden waren und als Zeugnisse der Ortsgeschichte erhalten bleiben sollten. Das historische Adlerrelief wurde in die neue Stützmauer integriert und bildet dort einen besonderen Blickfang des neugestalteten Widumplatzes. Die alten gegossenen Betonsäulen wurden gekonnt in die neue Anlage integriert. Ein Kreuz, das den Platz prägt und ihm einen deutlich christlichen Charakter verleiht. Zur weiteren Gestaltung des Platzes wurde wieder ein Dorfbrunnen installiert, den es damals im Oberdorf immer gegeben hat. Auch am Widum selbst erfolgten verschiedene gestalterische Maßnahmen. So entstanden zwei neue Vordächer beim Eingang des Schützenheimes und beim nordseitigen Zugang zum Widum. In Anlehnung an das ursprüngliche Widum schmücken nun zwei Bildtafeln, eine Marienbild mit Jesuskind sowie eine Herz-Jesu-Darstellung, mit Schriftzug das Pfarrhaus.
In der Mitte der Gemeinde. Bürgermeister Martin Gstrein: „Es ist der Dorfplatz genau dort entstanden, wo er hingehört: in die Mitte unserer Gemeinde, direkt beim Widum.“ Viele helfende Hände, Ideen und Ressourcen flossen in die Neugestaltung ein und zeugen von einem starken Gemeinschaftsgefühl. Nicht zuletzt ist dieser Platz auch ein Zeichen für die Wertschätzung der lokalen Geschichte und Kultur. Wie viele Orte in Tirol hat auch dieser Platz dunkle Zeiten erlebt. „Wo einst Verfolgung ihren Anfang nahm, machen wir heute einen Ort der Begegnung, Wertschätzung und Freiheit daraus“, so Pfarrer Johannes in seiner Predigt. Hier wurde ein Ort geschaffen, der nicht nur dem Ortsbild dient, sondern Raum für Gemeinschaft und kirchliches Leben bietet. Es war ein Tag der Freude, der Dankbarkeit und der Zuversicht, der zeigt, dass gemeinsames Handeln und gelebte Gemeinschaft Orte erschaffen, die weit über ihre reine Funktion hinausstrahlen.
Das Projekt. Im Herbst 2024 wurde der Bauausschuss beauftragt, sich die Situation rund um das Widum, im Speziellen den Widumgarten, zu begutachten. Ziel sollte sein, die desolaten Mauern zu sanieren, vor allem aber den Kreuzungsbereich, der schlecht einsehbar war, zu entschärfen. „Nach der ersten Kontaktaufnahme mit Herrn Pfarrer Johannes kristallisierte sich dann heraus, dass wir gemeinsam mit Pfarre und Gemeinde was Großes daraus machen könnten“, so Bürgermeister Martin Gstrein in seiner Festrede. Im Rahmen der Dorfraumgestaltung konnte eine Finanzierung durch Förderungen vom Land Tirol sichergestellt werden. „Ein Projekt dieser Art braucht ein Fundament, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Dass wir heute hier stehen können, verdanken wir der Pfarre federführend mit unserem Pfarrer Johannes, die ein Grundstück in dieser zentralen Lage für die öffentliche Nutzung zur Verfügung stellt“, so der Bürgermeister.
Neuer Dorfplatz. Besonderen Wert legten die Verantwortlichen auf den Erhalt der historischen Zaunsäulen und des Adlerreliefs, die einst von Bürgermeister Ehrenreich Sailer im Jahr 1937 gegossen worden waren und als Zeugnisse der Ortsgeschichte erhalten bleiben sollten. Das historische Adlerrelief wurde in die neue Stützmauer integriert und bildet dort einen besonderen Blickfang des neugestalteten Widumplatzes. Die alten gegossenen Betonsäulen wurden gekonnt in die neue Anlage integriert. Ein Kreuz, das den Platz prägt und ihm einen deutlich christlichen Charakter verleiht. Zur weiteren Gestaltung des Platzes wurde wieder ein Dorfbrunnen installiert, den es damals im Oberdorf immer gegeben hat. Auch am Widum selbst erfolgten verschiedene gestalterische Maßnahmen. So entstanden zwei neue Vordächer beim Eingang des Schützenheimes und beim nordseitigen Zugang zum Widum. In Anlehnung an das ursprüngliche Widum schmücken nun zwei Bildtafeln, eine Marienbild mit Jesuskind sowie eine Herz-Jesu-Darstellung, mit Schriftzug das Pfarrhaus.
In der Mitte der Gemeinde. Bürgermeister Martin Gstrein: „Es ist der Dorfplatz genau dort entstanden, wo er hingehört: in die Mitte unserer Gemeinde, direkt beim Widum.“ Viele helfende Hände, Ideen und Ressourcen flossen in die Neugestaltung ein und zeugen von einem starken Gemeinschaftsgefühl. Nicht zuletzt ist dieser Platz auch ein Zeichen für die Wertschätzung der lokalen Geschichte und Kultur. Wie viele Orte in Tirol hat auch dieser Platz dunkle Zeiten erlebt. „Wo einst Verfolgung ihren Anfang nahm, machen wir heute einen Ort der Begegnung, Wertschätzung und Freiheit daraus“, so Pfarrer Johannes in seiner Predigt. Hier wurde ein Ort geschaffen, der nicht nur dem Ortsbild dient, sondern Raum für Gemeinschaft und kirchliches Leben bietet. Es war ein Tag der Freude, der Dankbarkeit und der Zuversicht, der zeigt, dass gemeinsames Handeln und gelebte Gemeinschaft Orte erschaffen, die weit über ihre reine Funktion hinausstrahlen.
