Sautens investiert sparsam
Gemeinderatssitzung zu Investitionen und Hotelprojekt
Nachdem der Gemeinde Sautens von Seiten des Landes der Sparstift verordnet wurde, konnten dennoch kleinere Investitionen getätigt werden. Diese standen bei der jüngsten Gemeinderatssitzung ebenso auf der Tagesordnung wie das geplante Hotelprojekt Auenhof, das nicht überall auf Zustimmung stößt.
20. Oktober 2026
Bürgermeister Bernhard Gritsch konnte die erste Auflage des örtlichen Raumordnungskonzepts absegnen. Fotos: Dorn
Die Gemeinde Sautens hat das Sparen gelernt: Obwohl die neue Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gemeindehauses samt Batteriespeicher knapp 131.000 Euro kostete, muss die Kommune nach der vorgelegten Abrechnung selbst nur rund 33.300 Euro aufbringen. Rund 97.500 Euro sind als Einnahmen und Förderungen ausgewiesen. Für die Küche und Ausstattung des Veranstaltungsgeländes Kalkofen wurden außerdem rund 37.500 Euro netto abgerechnet. Die Rodelbahn wird um 110.000 Euro wieder reaktiviert, wobei für die Verlegung des Glasfaserkabels 90 Prozent der dafür erforderlichen Kosten gefördert werden.
HOTELPROJEKT AUENHOF. Das geplante Hotel Auenhof war eines der meistdiskutierten Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung. Im Zuge der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzepts sollen rund 3.000 bis 4.000 Quadratmeter aus den landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen herausgenommen werden. Damit wäre eine weitere Planung des Hotelprojekts mit rund 150 Betten möglich. Eine Genehmigung des Bauvorhabens ist damit noch nicht verbunden: Dafür wären weitere Verfahren, unter anderem zur Flächenwidmung und zum Bebauungsplan, erforderlich. Kritik kam von Gemeinderätin Cornelia Kratzer wegen mangelnder Transparenz und der Sorge, Entscheidungen könnten an der Bevölkerung vorbeigehen. Befürworter verwiesen auf die wirtschaftlichen Chancen. So erinnerte beispielsweise Gemeindevorstand Christoph Ennemoser an die zu erwartende Verdoppelung der Kommunalsteuer für Sautens. In der Diskussion wurde auch eine in Aussicht gestellte Unterstützung für den Erhalt des Schwimmbads durch den künftigen Hotelbetreiber, etwa über die Wärmeversorgung, diskutiert. Der Beschluss für die Herausnahme des Areals aus den landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen fiel mit den Gegenstimmen von Cornelia Kratzer und Monika Steiner-Tolic. Das neue Raumordnungskonzept wird zunächst sechs Wochen öffentlich aufgelegt. Stellungnahmen können danach in die weitere Bearbeitung einfließen.
HOTELPROJEKT AUENHOF. Das geplante Hotel Auenhof war eines der meistdiskutierten Themen der jüngsten Gemeinderatssitzung. Im Zuge der Fortschreibung des örtlichen Raumordnungskonzepts sollen rund 3.000 bis 4.000 Quadratmeter aus den landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen herausgenommen werden. Damit wäre eine weitere Planung des Hotelprojekts mit rund 150 Betten möglich. Eine Genehmigung des Bauvorhabens ist damit noch nicht verbunden: Dafür wären weitere Verfahren, unter anderem zur Flächenwidmung und zum Bebauungsplan, erforderlich. Kritik kam von Gemeinderätin Cornelia Kratzer wegen mangelnder Transparenz und der Sorge, Entscheidungen könnten an der Bevölkerung vorbeigehen. Befürworter verwiesen auf die wirtschaftlichen Chancen. So erinnerte beispielsweise Gemeindevorstand Christoph Ennemoser an die zu erwartende Verdoppelung der Kommunalsteuer für Sautens. In der Diskussion wurde auch eine in Aussicht gestellte Unterstützung für den Erhalt des Schwimmbads durch den künftigen Hotelbetreiber, etwa über die Wärmeversorgung, diskutiert. Der Beschluss für die Herausnahme des Areals aus den landwirtschaftlichen Vorsorgeflächen fiel mit den Gegenstimmen von Cornelia Kratzer und Monika Steiner-Tolic. Das neue Raumordnungskonzept wird zunächst sechs Wochen öffentlich aufgelegt. Stellungnahmen können danach in die weitere Bearbeitung einfließen.





