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Sautner im Landhaus

Einladung zum „Flitschelarlauf“

Wenn im Ötztal Figuren wie „Flitschelar“, „Fetzelar“, „Schallelar“ und „Singeslar“ auftreten, ist klar: Der „Sautner Flitschelarlauf“ steht bevor. Kürzlich war eine Abordnung der „Sautner Maschgarar“ aus dem Bezirk Imst zu Gast im Innsbrucker Landhaus, wo sie von der Tiroler Landesregierung unter Landeshauptmann Anton Mattle empfangen wurde.

27. Jänner 2026
Sautner im Landhaus<br />
Die Tiroler Landesregierung unter Landeshauptmann Anton Mattle empfing kürzlich die „Sautner Maschgarar“ im Landhaus. Foto: Land Tirol/Hörmann
Die Regierungsmitglieder erhielten einen lebendigen Einblick in das überlieferte Brauchtum und wurden zugleich zum Umzug am 15. Februar in Sautens eingeladen.

LANDESHAUPTMANN. „Ich habe mich sehr über den Besuch der ‚Sautner Maschgarar‘ im Landhaus und die persönliche Einladung nach Sautens gefreut. Der Flitschelarlauf ist ein eindrucksvolles Beispiel für die lebendige Tiroler Brauchtumskultur, in der Geschichte, Gemeinschaft und Identität auf einzigartige Weise zusammenkommen. Solche Traditionen zeigen, wie stark unsere Dörfer in ihren Werten verwurzelt sind und wie wichtig das gemeinsame Pflegen dieses kulturellen Erbes für kommende Generationen ist“, betont LH Mattle.

ALLE DREI JAHRE. Der Flitschelarlauf wird im Dreijahresrhythmus ausgetragen und bildet den feierlichen Höhepunkt der Fasnachtszeit in Sautens. Seine Ursprünge reichen bis in das frühe 19. Jahrhundert zurück. Erste schriftliche Erwähnungen des „Maschgarn“ in Sautens datieren aus dem Jahr 1823, wobei davon auszugehen ist, dass die Tradition bereits zuvor in mündlicher Form bestand. Die heutige Ausprägung des Laufs entwickelte sich vor allem zu Beginn des 20. Jahrhunderts und nahm ab 1925 mit der Einführung fixer Maskenfiguren und klar strukturierter Abläufe ihre heutige Form an.

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