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Scheitern als Teil des Erfolgs

Drei Speaker berichteten offen über persönliche und berufliche Rückschläge

200 Besucher kamen zur ausverkauften zweiten Ausgabe der Fuckup Nights Imst in die AREA 47. Im Mittelpunkt des internationalen Veranstaltungsformats standen drei persönliche Geschichten über Rückschläge, Fehlentscheidungen und die daraus gewonnenen Erfahrungen. Veranstaltet wurde der Abend von Fuckup Nights Tirol in Kooperation mit den Raiffeisenbanken des Bezirks Imst und der Wirtschaftskammer Imst.

6. Oktober 2026
Scheitern als Teil des Erfolgs<br />
Drei persönliche Geschichten über Rückschläge und Neuanfänge standen bei den Fuckup Nights Imst #2 in der AREA 47 im Mittelpunkt und zogen die 200 Besucher in ihren Bann: Christian Schnöller (AREA47), die drei Speaker Jennifer Giovanelli, Philipp Huber sowie Nina Gigele, Christian Jais (Raiffeisenbanken), Bettina Wenko (FuN Tirol) und Josef Huber (Wirtschaftskammer Imst) (v. l.). Foto: JohnPaynePhotography
Wo üblicherweise Sport und Action im Vordergrund stehen, rückten an diesem Abend die weniger sichtbaren Seiten des Erfolgs in den Mittelpunkt. Nina Gigele, Jennifer Giovanelli und Philipp Huber berichteten über Wendepunkte, an denen ursprüngliche Pläne nicht mehr aufgingen und neue Wege notwendig wurden.

Drei Geschichten. Die gebürtige Fließerin Nina Gigele blickte auf das Ende ihres Traums von einer sportlichen Karriere zurück. Eine schwere Verletzung stellte die damals 16-Jährige vor eine völlig neue Lebenssituation. Aus diesem Einschnitt entwickelte sich für sie eine neue Perspektive auf persönliche Ziele und Veränderungen. Jennifer Giovanelli aus Mieming schilderte ihre Erfahrungen aus dem Network Marketing. Sie berichtete davon, wie bereits aufgebaute Teamstrukturen innerhalb kurzer Zeit wegbrechen können und welche persönlichen Lernprozesse daraus entstehen. „Wachstum fühlt sich verdammt oft nach Scheitern an“, lautete eine ihrer zentralen Aussagen. Die unternehmerische Sicht brachte Philipp Huber, Gründer von Huber Web Media in Mils bei Imst, ein. Er sprach über seinen Weg vom Techniker zum Unternehmer und die Herausforderungen, die mit dem Wachstum eines Unternehmens verbunden sind. Besonders die Übernahme von Führungsverantwortung sei für ihn ein längerer Lernprozess gewesen. „Ich habe mich selbst befördert und damit überfordert“, erklärte Huber. In der anschließenden Fragerunde nutzten zahlreiche Besucher die Gelegenheit zum direkten Austausch mit den Vortragenden. Christian Jais, Bezirkssprecher der Raiffeisenbanken im Bezirk Imst, betonte die Bedeutung von Verlässlichkeit und Partnerschaft gerade in wirtschaftlich schwierigen Phasen. Auch WK-Bezirksobmann Josef Huber verwies darauf, dass unternehmerische Entscheidungen nicht immer zum gewünschten Erfolg führen, daraus jedoch neue Entwicklungen entstehen können.
 

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