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Spende für das Frauenhaus

Bunte Rosen gegen Gewalt während der Imster Demokratiewoche

Im Rahmen der Aktion „Roses against Violence“ haben Ehrenamtliche weit über 1.000 bunte Rosen gehäkelt. Diese wurden während der Demokratiewoche 2025 gegen freiwillige Spenden verteilt und setzten ein Zeichen gegen geschlechterbasierte Gewalt. Kürzlich wurde ein Spendenscheck über 1.500 Euro an das Frauenhaus Oberland übergeben.
24. Feber 2026 | von Martin Grüneis
Spende für das Frauenhaus<br />
Spendenübergabe: Johanna Heumader-Schweigl, Bürgermeister Stefan Weirather, Ausschussobfrau Laura Moser, Karin Götsch (Frauenhaus Oberland) und Kirsten Mayr (v. l.) 

Foto: Stadtgemeinde Imst/Othmar Kolp
Die Initiative „Roses against Violence“ wurde von Claudia Grünzweig ins Leben gerufen. Mit selbst gehäkelten lila bzw. violetten Rosen soll öffentlich Stellung gegen Gewalt an Mädchen und Frauen bezogen und für Frauenrechte sensibilisiert werden. In Imst griff das Gewaltschutzzentrum Tirol das Thema unter dem Titel „Bunte Rosen gegen Gewalt“ auf. „Wir haben im Vorfeld abgeklärt, ob wir die Rosen auch bunt häkeln dürfen. Mit einer Gebrauchsanleitung wurden anschließend von Ehrenamtlichen Hunderte Rosen gefertigt. Mit so vielen haben wir nicht gerechnet – bei 1.000 Stück haben wir schließlich aufgehört zu zählen“, berichten Kirsten Mayr (Büro für Diversität und Integration) und Johanna Heumader-Schweigl (Miteinand in Imst).
Rosenaktion in Imst. Während der Imster Demokratiewoche 2025 wurden die Rosen gemeinsam mit einer kurzen Erklärung gegen freiwillige Spenden zugunsten des Frauenhauses Oberland verteilt. Die Stadtgemeinde Imst hatte gemeinsam mit ihren Kooperationspartnern rund um den Internationalen Tag der Demokratie am 15. September bereits zum sechsten Mal zu Veranstaltungen, Aktionen und Workshops eingeladen. „Unter anderem wurden die Rosen auf öffentlichen Plätzen – im Stadtamt, in der BH Imst, in der Kirche und in der Stadtbühne – zusammen mit einer Spendenbox aufgelegt. Auch im Rahmen der Veranstaltung ‚Imst is(s)t Vielfalt‘ wurden sie verteilt. So konnten insgesamt 1.522,04 Euro an Spenden gesammelt werden“, berichten Mayr und Heumader-Schweigl.

SPENDENSCHECKÜBERGABE. Unlängst fand im Stadtamt die offizielle Übergabe des Spendenschecks statt. Obfrau Laura Moser vom Ausschuss für Familie, Senior:innen, Inklusion, Diversität und Gemeinwesenentwicklung und Bürgermeister Stefan Weirather überreichten den Betrag an Karin Götsch, Leiterin des Frauenhauses Oberland. „Wir sind froh, dass wir für unsere Aktion ‚Bunte Rosen gegen Gewalt‘ so große Unterstützung von allen Seiten erhalten haben. Danke an alle Ehrenamtlichen sowie an alle Spenderinnen und Spender“, betonte Moser. „Mit dem Spendengeld kann eine wichtige Einrichtung im Tiroler Oberland unterstützt werden“, so Weirather. Auch Götsch würdigte das Engagement: „Mit solchen Aktionen machen wir das Thema sichtbar. Gewalt passiert überall – jede dritte Frau ist betroffen. Unser herzlicher Dank gilt allen Beteiligten.“ 

SPENDENBOX IN DER HÖRMANN-GALERIE. Derzeit sind die „Bunten Rosen gegen Gewalt“ gemeinsam mit einer Spendenbox im Rahmen der Ausstellung „Zwiegespräche“ des Künstlerinnenkollektivs co.opSTOFF in der Städtischen Galerie Theodor von Hörmann aufgelegt. Die Künstlerinnen Irmgard Hofer-Wolf und Monika Köck unterstützen die Aktion. Die dort gesammelten Spenden werden zu einem späteren Zeitpunkt gesondert an das Frauenhaus Oberland weitergeleitet.
Spende für das Frauenhaus<br />
Bunte Rosen gegen Gewalt: Die selbstgehäkelten Rosen von Ehrenamtlichen wurden gegen eine freiwillige Spende für das Frauenhaus Oberland verteilt.

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