„Uafåch überwältigend!“
„Imschter Buabefåsnåcht in högschter Vollendung“
Anscheinend stehen d‘ Imschter Buabe“ bei Petrus hoch im Kurs. Zu ihren großen Auftritt ließ er prächtig die Sonne strahlen – gerade so wie sie es sich voll und ganz verdient haben. Mit sauber herausgeputzten Gewändern und einer beeindruckenden Choreografie verzauberten die rund 300 Mitwirkenden – die seit der „Fåsnåchtsversåmmlung am Kinigtåg“ dem größten weltlichen Feiertag der Imster entgegensehnten - ein tausendfaches Publikum. Ein Zeichen, dass den Imstern auch in Zukunft um ihre Fasnacht nicht bange sein muss.
10. Feber 2026
Schön langsam füllten sich die Gassen Richtung Oberstadt mit von der „Imschter Fåsnåcht“ begeisterten Zuschauern. All diese wollten den farbenprächtigen Aufzug der Masken mit ihren „Aufzugswagelen“ – auf denen sie mit ihnen reichlich Schabernack betrieben – nicht versäumen. Begleitet von ihren stolzen Eltern, die ihre Buben stets mit „Fåsnåchtsbrezge“ versorgten, erreichten sie den Platz hinter der Pfarrkirche, wo es dann hieß: bis zwölf Uhr warten, warten, warten. Aber nicht nur die sechs- bis 15-jährigen Buben sehnten den Beginn des Umzuges herbei, unüberhörbar auch die Kirchenglocken. Diese begannen nämlich laut Turmuhr bereits zwei Minuten vor zwölf als Zeichen des Beginns, zu läuten. Die letzten Klänge des anschließend von der „Imschter Musig“ intonierten Fasnachtsmarsches zeigten dem „schwarzen Turesackner“ an, sich als Erster in Bewegung zu setzen. Er bildete mit „Ture-, Wiflig- und Bauresåckner“, „Åltfrank-, Mohre- und Engelspritzer“ und „Kübelemaje“ den „äußeren Kreis“. Zusammen machten sie Platz für den „inneren Kreis“ mit „Roller und Schaller“ sowie „Laggeroller und Laggeschaller“, die anschließend stolz dahergeschritten kamen. Diesen inneren Kreis bevölkerten zusätzlich noch „Vogelhandler“, „Hexe“ und „Hexemusig“. Dieses Schauspiel wiederholte sich bis zum Stadtplatz noch fünfmal, bis „d’Buabefåsnåcht“ ihr Ende fand.








