„Uafåch überwältigend!“
„Imschter Buabefåsnåcht in högschter Vollendung“
10. Feber 2026 | von
Ewald Krismer
Schön langsam füllten sich die Gassen Richtung Oberstadt mit von der „Imschter Fåsnåcht“ begeisterten Zuschauern. All diese wollten den farbenprächtigen Aufzug der Masken mit ihren „Aufzugswagelen“ – auf denen sie mit ihnen reichlich Schabernack betrieben – nicht versäumen. Begleitet von ihren stolzen Eltern, die ihre Buben stets mit „Fåsnåchtsbrezge“ versorgten, erreichten sie den Platz hinter der Pfarrkirche, wo es dann hieß: bis zwölf Uhr warten, warten, warten. Aber nicht nur die sechs- bis 15-jährigen Buben sehnten den Beginn des Umzuges herbei, unüberhörbar auch die Kirchenglocken. Diese begannen nämlich laut Turmuhr bereits zwei Minuten vor zwölf als Zeichen des Beginns, zu läuten. Die letzten Klänge des anschließend von der „Imschter Musig“ intonierten Fasnachtsmarsches zeigten dem „schwarzen Turesackner“ an, sich als Erster in Bewegung zu setzen. Er bildete mit „Ture-, Wiflig- und Bauresåckner“, „Åltfrank-, Mohre- und Engelspritzer“ und „Kübelemaje“ den „äußeren Kreis“. Zusammen machten sie Platz für den „inneren Kreis“ mit „Roller und Schaller“ sowie „Laggeroller und Laggeschaller“, die anschließend stolz dahergeschritten kamen. Diesen inneren Kreis bevölkerten zusätzlich noch „Vogelhandler“, „Hexe“ und „Hexemusig“. Dieses Schauspiel wiederholte sich bis zum Stadtplatz noch fünfmal, bis „d’Buabefåsnåcht“ ihr Ende fand.
































