Von großer Bedeutung
Spatenstich für den Neubau der Innbrücke Mils
Mit einem feierlichen Spatenstich wurde kürzlich offiziell der Neubau der Innbrücke im Verlauf der B171 Tiroler Straße zwischen Schönwies und Mils gestartet. Die Verkehrsfreigabe soll bis zum Spätherbst 2026 erfolgen. Sperren soll es keine geben, der Verkehr soll während der Arbeiten dank einer Behelfsbrücke fließen können.
14. Oktober 2025
Der Verkehr soll mittels einer Behelfsbrücke, die mit Beginn der Niederwasserperiode errichtet werden soll, einspurig fließen können. RS-Fotos: Haidegger
Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf rund 5,2 Millionen Euro und werden gemeinsam vom Land Tirol und den beiden Gemeinden getragen. Neben der Brücke werden im Zuge des Projekts auch angrenzende Straßenabschnitte erneuert, ein Radweg, Gehwege sowie moderne Entwässerungseinrichtungen errichtet. Gemeinsam mit Vertretern des Landes Tirol, der Gemeinde Mils und der Gemeinde Schönwies fiel damit der Startschuss für ein wichtiges Infrastrukturprojekt im Tiroler Oberland.
BAUJAHR 1936. Die bestehende Brücke aus dem Jahr 1936, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend wiederaufgebaut wurde, muss aufgrund ihres Alters und baulichen Zustands abgebrochen und durch ein modernes Bauwerk ersetzt werden. Die neue integrale Brücke hat eine Gesamtlänge von 71,5 Metern. Neben einer 7,5 Meter breiten Fahrbahn entstehen ein Gehweg auf der Oberwasserseite sowie ein kombinierter Geh- und Radweg auf der Unterwasserseite. Damit wird der überregionale Innradweg künftig direkt über die Brücke geführt. Zudem soll durch die Anhebung der Brücke und der angrenzenden Straßenabschnitte ein größerer Durchflussquerschnitt geschaffen werden, wodurch sich die Hochwassersicherheit verbessern soll.
EINSPURIG MITTELS BEHELFSBRÜCKE. Mithilfe einer 60 Meter langen Behelfsbrücke kann die Verbindung während der Abbrucharbeiten der alten und der Errichtung der neuen Brücke mittels Ampelregelung einspurig aufrechterhalten werden. „Mit dieser Lösung können wir die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich halten. Auch die im Gemeindegebiet Mils bei Imst befindlichen Bushaltestellen bleiben provisorisch aufrecht“, betont Bernd Stigger, Leiter des Baubezirksamtes Imst, das auch für den Bezirk Landeck zuständig ist. Der Inntalradweg wird während der Bauzeit umgeleitet. „Die Innbrücke Mils ist ein zentrales Bindeglied entlang der B171. Der Neubau schafft nicht nur ein robustes und langlebiges Bauwerk, sondern auch eine sichere und attraktive Radwegverbindung“, ergänzt Günter Guglberger, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege.
VERKEHRSFREIGABE IM SPÄTHERBST 2026. Auch die Gemeinden Mils bei Imst und Schönwies begrüßen den Projektstart. „Für uns ist die neue Brücke von großer Bedeutung. Sie sorgt für mehr Sicherheit, stärkt die Standortqualität und bindet unsere Gemeinden weiterhin optimal an die Region an“, sind sich Bgm. Reinhard Raggl (Schönwies) und Bgm. Bernhard Schöpf (Mils) einig. Die Verkehrsfreigabe auf der neuen Brücke ist für Spätherbst 2026 vorgesehen. Die restlichen Arbeiten, wie der Rückbau der Behelfsbrücke sowie diverse Rekultivierungsarbeiten, sollen bis Mitte des Jahres 2027 erfolgen.
BAUJAHR 1936. Die bestehende Brücke aus dem Jahr 1936, die im Zweiten Weltkrieg zerstört und anschließend wiederaufgebaut wurde, muss aufgrund ihres Alters und baulichen Zustands abgebrochen und durch ein modernes Bauwerk ersetzt werden. Die neue integrale Brücke hat eine Gesamtlänge von 71,5 Metern. Neben einer 7,5 Meter breiten Fahrbahn entstehen ein Gehweg auf der Oberwasserseite sowie ein kombinierter Geh- und Radweg auf der Unterwasserseite. Damit wird der überregionale Innradweg künftig direkt über die Brücke geführt. Zudem soll durch die Anhebung der Brücke und der angrenzenden Straßenabschnitte ein größerer Durchflussquerschnitt geschaffen werden, wodurch sich die Hochwassersicherheit verbessern soll.
EINSPURIG MITTELS BEHELFSBRÜCKE. Mithilfe einer 60 Meter langen Behelfsbrücke kann die Verbindung während der Abbrucharbeiten der alten und der Errichtung der neuen Brücke mittels Ampelregelung einspurig aufrechterhalten werden. „Mit dieser Lösung können wir die Einschränkungen für die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich halten. Auch die im Gemeindegebiet Mils bei Imst befindlichen Bushaltestellen bleiben provisorisch aufrecht“, betont Bernd Stigger, Leiter des Baubezirksamtes Imst, das auch für den Bezirk Landeck zuständig ist. Der Inntalradweg wird während der Bauzeit umgeleitet. „Die Innbrücke Mils ist ein zentrales Bindeglied entlang der B171. Der Neubau schafft nicht nur ein robustes und langlebiges Bauwerk, sondern auch eine sichere und attraktive Radwegverbindung“, ergänzt Günter Guglberger, Vorstand der Abteilung Landesstraßen und Radwege.
VERKEHRSFREIGABE IM SPÄTHERBST 2026. Auch die Gemeinden Mils bei Imst und Schönwies begrüßen den Projektstart. „Für uns ist die neue Brücke von großer Bedeutung. Sie sorgt für mehr Sicherheit, stärkt die Standortqualität und bindet unsere Gemeinden weiterhin optimal an die Region an“, sind sich Bgm. Reinhard Raggl (Schönwies) und Bgm. Bernhard Schöpf (Mils) einig. Die Verkehrsfreigabe auf der neuen Brücke ist für Spätherbst 2026 vorgesehen. Die restlichen Arbeiten, wie der Rückbau der Behelfsbrücke sowie diverse Rekultivierungsarbeiten, sollen bis Mitte des Jahres 2027 erfolgen.
Attila Haidegger 






