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Vorstand bei Wahl bestätigt

Freundeskreis des Stiftes Stams weiterhin als Kulturförderer

Das Zisterzienserstift Stams ist weithin als Kulturmetropole des Oberlands bekannt. Neben seinem reichen Archivschatz und seinem Museum ist es vor allem als Ort musikalischer Prägung berühmt, auch dank seines Orgelfestivals oder des Chors der Stiftsmusik. Der Freundeskreis fördert seit vielen Jahren diese kulturellen Highlights.
12. Mai 2026 | von Agnes Dorn
Vorstand bei Wahl bestätigt<br />
Schriftführer Josef Köll, Vorstandsmitglieder Bürgermeister Markus Rinner und Bezirkshauptfrau Eva Loidhold, Abt Cyrill Greiter, Obfrau Isolde Woolley, Obfrau-Stellvertreter Gert Ammann und Stiftsarchivar Karl Palfrader Foto: Dorn
Seit 1994 hat es sich der damals gegründete Freundeskreis des Stiftes Stams zur Aufgabe gemacht, das Kloster als Ort der kulturellen Begegnung bekannt zu machen und seine Schätze bestmöglich zu bewahren. So wurde beispielsweise das reichhaltige Archiv des Stifts in den letzten Jahren von Kunsthistoriker Gert Ammann inventarisiert, Ausstellungen wie jene zum 750-Jahr-Jubiläum gefördert oder auch zeitgenössische Kunst angekauft – im vergangenen Jahr durfte so ein Werk des Stamser Künstlers Thomas Riss, ein Mariengemälde aus den USA, ins Stift einziehen. Weit über die Bezirksgrenzen hinaus bekannt ist Stams aber vor allem auch für seine hervorragenden Konzerte, die von den einzelnen Veranstaltungen im Rahmen des Orgelfestivals bis zu von der Stiftsmusik gestalteten Messen in der Stiftsbasilika reichen. Auch hier bewährt sich der Freundeskreis seit vielen Jahren als finanzieller Förderer und Mitorganisator. Außerdem wird das Museum im Stift von den Mitgliedern des Freundeskreises ehrenamtlich betreut. Hier suche man weitere Freiwillige, so Obfrau Isolde Woolley.

AUSBLICK AUFS HEURIGE JAHR. Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung des Vereins wurde der gesamte Vorstand einstimmig im Amt bestätigt. Für Isolde Woolley beginnt
damit ihre zweite Periode als Obfrau, davor war sie unter Obmann Paul Ganzenhuber viele Jahre als Geschäftsführerin für den Verein tätig. Bei der Sitzung bedankten sich Organist Elias Praxmarer und Chorleiter Andreas Egger für die Unterstützung des Freundeskreises. Praxmarer berichtete über das neue Konzept für das heurige Passionskonzert, das einen musikalischen Kreuzweg beinhalten wird. Das nächste Konzert im Stift ist am 30. Mai im Bernardisaal, wo zum Liederabend geladen wird. Gert Ammann berichtete über die Verleihung des österreichischen Museumsgütesiegels für das Stiftsmuseum im vergangenen Jahr. Die Inventarisierung des Archivs ist inzwischen weit fortgeschritten, derzeit wird ein Schädlingsmonitoring im Depot durchgeführt. Am 1. Juni wird um 19 Uhr im neuen Kreuzgang die Sommerausstellung eröffnet, die sich den großformatigen Werken des österreichischen Künstlers Jakob Anton Bucher widmet. Statt eines Vereinsausflugs plane man heuer einen Tag des Stifts, blickte Woolley auf das heurige Jahr und erklärte: „Viele Menschen wissen gar nicht, was sie hier direkt vor ihrer Haustür haben. Das wollen wir mit dem Tag der offenen Tür gemeinsam mit dem Skigymnasium ändern.“ Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung gab es im Gartenhaus des Stifts eine Buchpräsentation des Direktors des Museums von Schloss Tirol, Leo Andergasser, bei der er das Werk „Die Fürstengrablege im Zisterzienserstift Stams“ präsentierte.
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Museumsdirektor Leo Andergasser vom Schloss Tirol präsentierte das gerade erschienene Werk „Die Fürstengrablege im Zisterzienserstift Stams“. Foto: Dorn
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Abt Cyrill Greiter gratulierte Obfrau Isolde Woolley zur Wiederwahl. Foto: Dorn

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