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Weißwurstessen im Zeichen des Wandels

Thaler, Schultz und Mattle diskutierten mit über 130 Unternehmern über Kammerreform, Standort und die Zukunft

Die Wirtschaftsbund-Bezirksgruppen Imst und Landeck luden wieder zum traditionellen Weißwurstessen. Über 130 Unternehmerinnen und Unternehmer waren ins Autohaus Goidinger nach Imst gekommen. Mit dabei waren auch Landesgruppenobfrau Barbara Thaler, WKÖ- und Wirtschaftsbundpräsidentin Martha Schultz sowie Landeshauptmann Anton Mattle. Sie sprachen über die Themen, die Tirols Betriebe aktuell beschäftigen: Wettbewerbsfähigkeit, Reformen, Fachkräfte und eine schlagkräftige Interessenvertretung.

24. September 2026
Weißwurstessen im Zeichen des Wandels<br />
Über 130 Unternehmerinnen und Unternehmer folgten der Einladung zum traditionellen Weißwurstessen und hatten dort die Möglichkeit, ohne Umwege mit politischen Entscheidungsträgern über wichtige Fragen zu diskutieren. Fotos: Grüneis
Bevor die Politik das Wort übernahm, sprach Gastgeber Michael Goidinger über sein Autohaus und den Wandel in der Automobilbranche. „Nichts ist so beständig wie Veränderung – das wissen auch wir im Autohaus Goidinger in Imst.“ Bereits 2018 durfte das Autohaus das Weißwurstessen ausrichten. Seither hat sich einiges getan: Die Antriebstechnik der Zukunft ist mittlerweile entschieden.  

REFORMEN. Beim traditionellen Weißwurstessen war auch WKÖ- und Wirtschaftsbundpräsidentin Martha Schultz zu Gast. „Manchmal braucht es in Wien einfach eine Tirolerin, die Klartext spricht, Dinge anpackt und auch dann Haltung zeigt, wenn es unbequem wird. Mit Martha haben wir genauso eine starke Stimme an der Spitze der österreichischen Wirtschaftsvertretung“, so  Landesobfrau Barbara Thaler. Schultz ging in ihren Ausführungen auf die Reform der Wirtschaftskammer ein. „Wir sind mitten in einem umfassenden Reformprozess der Wirtschaftskammer und die ersten konkreten Schritte sind gesetzt: Wir verschlanken Strukturen, bauen Doppelgleisigkeiten ab und reduzieren den Personalstand. Gleichzeitig senken wir schrittweise die Kammerumlage 2 und werden unsere Mitgliedsbetriebe ab 2030 österreichweit nachhaltig um 100 Millionen Euro jährlich entlasten. Aber Reform nach innen ist nur die eine Seite. Genauso wichtig ist mir eine Interessenvertretung, die nach außen wieder deutlich hörbarer wird. Unternehmerinnen und Unternehmer brauchen jemanden, der für ihre Anliegen kämpft, Klartext spricht und auch den Mut hat, Nein zu sagen, wenn politische Vorhaben unseren Betrieben schaden“, betont Schultz. Landeshauptmann Anton Mattle rückte mit dem neuen Recht auf Kinderbildung und Kinderbetreuung sowie der Modernisierung der Fachberufsschulen und Landesberufsschülerheime zwei zentrale Maßnahmen für den Wirtschaftsstandort in den Fokus. Für die beiden Bezirksobleute Bernhard Schöpf und Michael Gitterle lebt das traditionelle Weißwurstessen von der Verbindung aus politischem Input und direktem Austausch. „Unsere Aufgabe als Wirtschaftsbund ist es, nahe bei den Betrieben zu sein, zuzuhören und ihre Anliegen weiterzutragen. Genau dafür schaffen wir hier im Oberland eine Plattform“, betont Schöpf. Nach dem politischen Teil wurde bei Weißwürsten und zahlreichen persönlichen Gesprächen weiterdiskutiert.
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Christoph Eiter (ehemaliger WB-Ortsobmann St. Leonhard), Simon Melmer (Silo Melmer) und Jonathan Spiss (Hotel Sonnblick) (v. l.) Foto: Grüneis
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Ulf Schmid (Foodsped), Philipp Gottstein (Gottstein), Michael Wallnöfer (Maurer+Wallnöfer), WK Tirol-Präsidentin Barbara Thaler und WK Bezirksstellenobmann Josef Huber (v. l.) Foto: Grüneis
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Bürgermeister Richard Bartl (Imsterberg), Evelyn Krismer vom Hotel Stern in Imst und Hannes Staggl vom Gasthof Hirschen in Imst (v. l.)

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