„Wiener Schmäh“ in Reinkultur und unzensiert
Als Andi Herzog und Toni Polster in einem verbalen Match den Milser Stadl in ein volles Stadion verwandelten
Normalerweise fühlten sich Toni Polster und Andreas Herzog auf einem rund 7.000 Quadratmeter großen Fußballfeld am wohlsten. In Mils bei Imst reichte den beiden österreichischen Fußballlegenden allerdings eine wesentlich kleinere Spielfläche: die Bühne im Milser Stadl der Alpenrast Tyrol. Dort wurde zwar kein Ball gekickt, dafür flogen die Schmähs im Minutentakt. Die Sparkasse Imst hatte zum traditionellen Kundenabend geladen – und mit den beiden ehemaligen Nationalteam-Stars zwei echte Publikumslieblinge verpflichtet.
13. Oktober 2026
„Heimspielatmosphäre“ für die ÖFB-Legenden: ein bis auf den letzten Platz gefüllter Milser Stadl. Foto: Sparkasse Imst/C. Nösig
Geben wir es doch zu: Uns Tirolern gefällt doch dieser Wiener Schmäh: Schlagfertig, geradlinig und niemals unter der Gürtellinie in Verbindung mit dem Wienerischen Dialekt, einfach herrlich. All diese Zutaten wurden kürzlich im Milser Stadl in der Alpenrast Tyrol aufgetischt. Das Menü vervollständigten die Hauptprotagonisten des Abends: Andreas „Andi“ Herzog und Anton „Toni“ Polster. Zwei ehemalige Nationalteamspieler, die seit einiger Zeit nun schon auf diversen Bühnen in Österreich ihre „Wuchteln“ zum Besten geben. Und das alles ohne den Ball.
SCHMÄH STATT STOLLENSCHUHE. Gemeinsam bringen es die beiden auf stolze 198 Länderspiele. Herzog, einst Österreichs Rekordnationalspieler, machte unter anderem bei Rapid Wien, Werder Bremen und Bayern München Karriere. Polster wiederum schoss sich bei Austria Wien, Sevilla und dem 1. FC Köln in die Herzen der Fans. Dass die beiden nicht nur mit dem Ball, sondern auch mit Worten hervorragend umgehen können, stellten sie vor ausverkauftem Haus eindrucksvoll unter Beweis. Sky-Moderatorin Nera Palinic hatte alle Hände voll zu tun, das verbale Doppel in geordneten Bahnen zu halten. Denn wo Herzog austeilte, ließ Polster die Retourkutsche nicht lange auf sich warten. Warum die beiden trotzdem so gut miteinander auskommen? „Wir sind zwei Typen, die selbst über sich lachen können“, lautete die ebenso einfache wie treffende Erklärung.
KEINE GELBE KARTE. Schon bei der Begrüßung hatten die Sparkassen-Vorstände Mario Kometer und Markus Scheiring vorsorglich gewarnt: „Glaubt nicht alles, was ihr heute hören werdet, aber genießt jede Minute davon.“ Das Publikum nahm sich den Rat zu Herzen. Zwischen Erinnerungen an große Fußballmomente, persönlichen Anekdoten und so manchem Seitenhieb blieb kaum Zeit zum Verschnaufen. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche bekannte Gesichter aus Wirtschaft, Politik und Sport, darunter Ex-Bundesligaspieler Robert Scheiber, Wolfgang Suitner, der Imster Rechtsanwalt und Fußballfunktionär Peter Linser sowie der Milser Bürgermeister Bernhard Schöpf. Unter den Besuchern auch viele bekannte Spieler und Trainer der Oberländer Fußball-Szene.
VERLÄNGERUNG INKLUSIVE. Mit dem unterhaltsamen Doppelpack setzte die Sparkasse Imst ihre Tradition prominenter Gäste fort. Schon Olympiasieger Felix Gottwald, Snowboardweltmeisterin Heidi Neururer, Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner sowie der deutsche Kult-Schiedsrichter Lutz Wagner hatten bei früheren Veranstaltungen für spannende Einblicke gesorgt. Diesmal standen statt sportlicher Höchstleistungen vor allem die Schlagfertigkeit im Mittelpunkt. Nach dem offiziellen Schlusspfiff ging es für die Gäste in die gemütliche Verlängerung. Fazit des (Fußball-)Abends: keine Tore, keine Fouls, dafür jede Menge Treffer auf die Lachmuskeln.
SCHMÄH STATT STOLLENSCHUHE. Gemeinsam bringen es die beiden auf stolze 198 Länderspiele. Herzog, einst Österreichs Rekordnationalspieler, machte unter anderem bei Rapid Wien, Werder Bremen und Bayern München Karriere. Polster wiederum schoss sich bei Austria Wien, Sevilla und dem 1. FC Köln in die Herzen der Fans. Dass die beiden nicht nur mit dem Ball, sondern auch mit Worten hervorragend umgehen können, stellten sie vor ausverkauftem Haus eindrucksvoll unter Beweis. Sky-Moderatorin Nera Palinic hatte alle Hände voll zu tun, das verbale Doppel in geordneten Bahnen zu halten. Denn wo Herzog austeilte, ließ Polster die Retourkutsche nicht lange auf sich warten. Warum die beiden trotzdem so gut miteinander auskommen? „Wir sind zwei Typen, die selbst über sich lachen können“, lautete die ebenso einfache wie treffende Erklärung.
KEINE GELBE KARTE. Schon bei der Begrüßung hatten die Sparkassen-Vorstände Mario Kometer und Markus Scheiring vorsorglich gewarnt: „Glaubt nicht alles, was ihr heute hören werdet, aber genießt jede Minute davon.“ Das Publikum nahm sich den Rat zu Herzen. Zwischen Erinnerungen an große Fußballmomente, persönlichen Anekdoten und so manchem Seitenhieb blieb kaum Zeit zum Verschnaufen. Unter den Gästen befanden sich zahlreiche bekannte Gesichter aus Wirtschaft, Politik und Sport, darunter Ex-Bundesligaspieler Robert Scheiber, Wolfgang Suitner, der Imster Rechtsanwalt und Fußballfunktionär Peter Linser sowie der Milser Bürgermeister Bernhard Schöpf. Unter den Besuchern auch viele bekannte Spieler und Trainer der Oberländer Fußball-Szene.
VERLÄNGERUNG INKLUSIVE. Mit dem unterhaltsamen Doppelpack setzte die Sparkasse Imst ihre Tradition prominenter Gäste fort. Schon Olympiasieger Felix Gottwald, Snowboardweltmeisterin Heidi Neururer, Extrembergsteigerin Gerlinde Kaltenbrunner sowie der deutsche Kult-Schiedsrichter Lutz Wagner hatten bei früheren Veranstaltungen für spannende Einblicke gesorgt. Diesmal standen statt sportlicher Höchstleistungen vor allem die Schlagfertigkeit im Mittelpunkt. Nach dem offiziellen Schlusspfiff ging es für die Gäste in die gemütliche Verlängerung. Fazit des (Fußball-)Abends: keine Tore, keine Fouls, dafür jede Menge Treffer auf die Lachmuskeln.
Christoph Hablitzel







