Zukunft der Traditionsbäckerei ist gesichert
Ein junger Bäckermeister aus Wald übernimmt und sichert die Zukunft der Bäckerei im Pitztal
5. Mai 2026 | von
Martin Grüneis
Michael Raggl mit seinem Vater Christoph Raggl sowie Anna-Lena Walser und Laura Schranz vor der Bäckerei mit Café in St. Leonhard.Fotos: Grüneis
Die Übergabe eines Unternehmens erfolgt nicht von heute auf morgen. Es geht um Vertrauen, Tradition und die Zukunft eines in der Region tief verwurzelten Betriebs. Der Rückhalt in der Bevölkerung für die einzige verbliebene Bäckerei im Tal ist groß. Andreas Schranz führte die Bäckerei Schranz bereits in fünfter Generation. Nun hat er den Betrieb in jüngere Hände übergeben – in Hände, denen er zutraut, dass sie ihn mit Umsicht und Leidenschaft weiterführen werden. Glücklicherweise ließ sich ein Meister im eigenen Haus finden, der nicht nur fachlich überzeugt, sondern auch den Willen zur Übernahme mitbringt. Gegenseitiges Vertrauen ist vorhanden. „Ich bin überzeugt, dass Michael das gut weitermacht“, so Schranz.
EIN JUNGER BÄCKERMEISTER ÜBERNIMMT. Mit Michael Raggl aus Wald übernimmt ein junger Bäcker, der das Handwerk von Grund auf kennt. Als sein Chef auf ihn zugekommen ist, habe er nicht lange überlegen müssen, erzählt Raggl. Er ist in der Backstube groß geworden, das Bäckerhandwerk liegt in der Familie: Auch sein Vater Christoph ist als Bäcker tätig. Seit 2017 ist Michael Raggl Teil des Betriebs. „Seitdem sind wir auf einem guten Niveau“, betont Schranz. Seine Lehre absolvierte er in Nassereith. Bereits in dieser Zeit fiel er durch herausragende Ergebnisse beim Landes- und Bundeslehrlingswettbewerb auf. Direkt im Anschluss folgte die erfolgreich abgeschlossene Meisterausbildung. Jetzt wagt er mit 27 Jahren den nächsten Schritt und übernimmt die Pitztaler Bäckerei. Ein mutiger Schritt – gerade in einem Handwerk, in dem in den vergangenen Jahren vielerorts Betriebe geschlossen wurden statt neu eröffnet. Preisdruck durch Billiganbieter sowie steigende Rohstoff- und Energiekosten sind Herausforderungen, mit denen die gesamte Branche kämpft. Das Handwerk hat sich gewandelt. Im Pitztal hat das Bäckerhandwerk jedoch Zukunft.
NAHTLOSER ÜBERGANG SICHERT ZUKUNFT. Die Bevölkerung und die Betriebe können sich auch weiterhin auf täglich frisch gebackene, qualitativ hochwertige Produkte verlassen, die – wo immer möglich – mit regionalen Zutaten hergestellt werden. Für die Kundinnen und Kunden wird sich im Alltag nur wenig ändern: Traditionelles Handwerk und bewährte, über Generationen weitergegebene Rezepte bleiben bestehen. Freilich wird es aber auch die eine oder andere Innovation geben – wie das von Raggl entwickelte Sportlerbrot, das zu seinen persönlichen Favoriten gehört. „Es ist ein schöner Beruf“, sagt er. Raggl schätzt die Möglichkeit, immer wieder Neues auszuprobieren und aus einfachen Zutaten ein schmackhaftes Brot schaffen zu können. „Im Bäckerhandwerk sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.“ Der junge Bäckermeister freut sich, einen funktionierenden Betrieb auf hohem Niveau übernehmen zu dürfen. „Wir haben ein sehr gutes Team“, betont er. Nun beginnt für ihn ein neuer Abschnitt: Neben der Arbeit in der Backstube trägt er auch Verantwortung für den gesamten Betrieb. „Dass alles gleich weiterläuft, ist schon eine Herausforderung“, so Raggl.
EIN JUNGER BÄCKERMEISTER ÜBERNIMMT. Mit Michael Raggl aus Wald übernimmt ein junger Bäcker, der das Handwerk von Grund auf kennt. Als sein Chef auf ihn zugekommen ist, habe er nicht lange überlegen müssen, erzählt Raggl. Er ist in der Backstube groß geworden, das Bäckerhandwerk liegt in der Familie: Auch sein Vater Christoph ist als Bäcker tätig. Seit 2017 ist Michael Raggl Teil des Betriebs. „Seitdem sind wir auf einem guten Niveau“, betont Schranz. Seine Lehre absolvierte er in Nassereith. Bereits in dieser Zeit fiel er durch herausragende Ergebnisse beim Landes- und Bundeslehrlingswettbewerb auf. Direkt im Anschluss folgte die erfolgreich abgeschlossene Meisterausbildung. Jetzt wagt er mit 27 Jahren den nächsten Schritt und übernimmt die Pitztaler Bäckerei. Ein mutiger Schritt – gerade in einem Handwerk, in dem in den vergangenen Jahren vielerorts Betriebe geschlossen wurden statt neu eröffnet. Preisdruck durch Billiganbieter sowie steigende Rohstoff- und Energiekosten sind Herausforderungen, mit denen die gesamte Branche kämpft. Das Handwerk hat sich gewandelt. Im Pitztal hat das Bäckerhandwerk jedoch Zukunft.
NAHTLOSER ÜBERGANG SICHERT ZUKUNFT. Die Bevölkerung und die Betriebe können sich auch weiterhin auf täglich frisch gebackene, qualitativ hochwertige Produkte verlassen, die – wo immer möglich – mit regionalen Zutaten hergestellt werden. Für die Kundinnen und Kunden wird sich im Alltag nur wenig ändern: Traditionelles Handwerk und bewährte, über Generationen weitergegebene Rezepte bleiben bestehen. Freilich wird es aber auch die eine oder andere Innovation geben – wie das von Raggl entwickelte Sportlerbrot, das zu seinen persönlichen Favoriten gehört. „Es ist ein schöner Beruf“, sagt er. Raggl schätzt die Möglichkeit, immer wieder Neues auszuprobieren und aus einfachen Zutaten ein schmackhaftes Brot schaffen zu können. „Im Bäckerhandwerk sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt.“ Der junge Bäckermeister freut sich, einen funktionierenden Betrieb auf hohem Niveau übernehmen zu dürfen. „Wir haben ein sehr gutes Team“, betont er. Nun beginnt für ihn ein neuer Abschnitt: Neben der Arbeit in der Backstube trägt er auch Verantwortung für den gesamten Betrieb. „Dass alles gleich weiterläuft, ist schon eine Herausforderung“, so Raggl.
