Diskussion um das „weiße Gold“
Schneetransport von Tarrenz nach Nassereith sorgte für Unstimmigkeiten
14. Feber 2023 | von
Markus Wechner
Vom Skigebiet in Tarrenz wurde kürzlich Schnee abtransportiert, was bei so manchen für Unmut sorgte. RS-Foto: Krismer
Bereits am 30. Jänner wurde Schnee vom Tarrenzer Skigebiet abtransportiert. Dies sorgte unter anderem bei einem Tarrenzer Familienvater für Verstimmung. Er kritisiert, dass der Skilift geschlossen bleibt, gleichzeitig aber Schnee abtransportiert und hierfür sogar künstlich produziert wurde. Dies sei für ihn vor allem in Anbetracht der Semesterferien nicht annehmbar. Der angesprochene Tarrenzer ist zudem davon überzeugt, dass es aufgrund der Temperaturen möglich gewesen wäre, das Skigebiet ausreichend zu beschneien, um einen Skibetrieb zu ermöglichen. Das Argument des Schneemangels sieht er nicht als ausreichend. Insofern stellt er auch die Frage in den Raum, ob den Tarrenzer Bürgern etwa eine geringere Wertigkeit zukommen würde als den Nachbarn aus Nassereith.
Schneemangel. Bürgermeister Stefan Rueland kann beschwichtigen.
Die Beschneiung im Skigebiet funktioniere zwar, „ohne Naturschnee geht es aber nicht“. Bereits am 28. Jänner sei daher beschlossen worden, die Saison zu beenden. Dann habe sich die Gemeinde Nassereith gemeldet, die Schnee für ihr Schellerlaufen brauchte. Daher stellte ihnen Rueland „ein paar Hänger“ zur Verfügung. Da der Altschnee recht dreckig gewesen sei, wurde in der Nacht zuvor nochmal drei Stunden lang beschneit. Prinzipiell habe man versucht, den Skibetrieb zu ermöglichen. Die Beschneiung, die ehrenamtlich von der Sportunion durchgeführt wird, stelle sich jedoch schwierig dar, da man nicht auf Speicherteiche zurückgreifen könne und die Temperaturen daher noch schwieriger einzuschätzen seien. Entgegen der Behauptungen stellt der Dorfchef also klar: „Der Skibetrieb ist mir sehr wichtig“.
Schneemangel. Bürgermeister Stefan Rueland kann beschwichtigen.
Die Beschneiung im Skigebiet funktioniere zwar, „ohne Naturschnee geht es aber nicht“. Bereits am 28. Jänner sei daher beschlossen worden, die Saison zu beenden. Dann habe sich die Gemeinde Nassereith gemeldet, die Schnee für ihr Schellerlaufen brauchte. Daher stellte ihnen Rueland „ein paar Hänger“ zur Verfügung. Da der Altschnee recht dreckig gewesen sei, wurde in der Nacht zuvor nochmal drei Stunden lang beschneit. Prinzipiell habe man versucht, den Skibetrieb zu ermöglichen. Die Beschneiung, die ehrenamtlich von der Sportunion durchgeführt wird, stelle sich jedoch schwierig dar, da man nicht auf Speicherteiche zurückgreifen könne und die Temperaturen daher noch schwieriger einzuschätzen seien. Entgegen der Behauptungen stellt der Dorfchef also klar: „Der Skibetrieb ist mir sehr wichtig“.
