In der Natur, für die Natur
Spatenstich für ein Haus der Natur in St. Leonhard im Pitztal
13. Juni 2023 | von
Mel Burger
Ernst Partl (Naturpark Kaunergrat), Architekt Harald Kleinheinz, LHStv. Josef Geisler, Bürgermeister Elmar Haid, Norbert Krabacher (Leiter Landesjagd) und Landesjägermeister-Stv. Artur Birlmair (v.l.) übernahmen gemeinsam den Spatenstich zum neuen Haus der Natur. RS-Foto: Burger
Von Mel Burger
Eines der ersten Leuchtturmprojekte des regionalwirtschaftlichen Programms Pitztal, das Steinbockzentrum, gab sieben Steinböcken im Juli 2020 ein neues, 2500 Quadratmeter großes, Zuhause. Von den Besuchern sehr gut angenommen und auch schon mit einigen Zuchterfolgen, möchte die Gemeinde den Ort erweitern. Mit Unterstützung des Landes Tirol soll ein „Haus der Natur- und Umweltbildung“ entstehen. Vor einer Woche wurde der erste Schritt für das Haus getan, das für Veranstaltungen des Tiroler Jägerverbandes und des Kaunergrat ebenso zur Verfügung stehen soll, wie auch als Ausgangspunkt für Exkursionen sowie touristische Veranstaltungen. Gerade für die Landesjagd soll ein einzigartiger Bildungsraum geschaffen werden, um angehenden Jägern und Umweltbeauftragten im Bereich Natur Platz zu schaffen. Mit ungefähr 350 Quadratmetern Nutzfläche, soll das Gebäude der Wissensvermittlung dienen. Neben Ausstellungen zur einheimischen Flora und Fauna, soll das Haus der Natur zur Vernetzung von Landesjagd, Tiroler Jägerverband, Naturpark Kaunergrat und vielen mehr dienen.
FINANZIERUNG. Die maximale Kostengrenze von 2,9 Millionen Euro soll möglichst eingehalten werden, wobei die meisten Gewerke bereits ausgeschrieben wurden. Vierzig Prozent der Kosten trägt das Land Tirol, ein Drittel wird über regionalwirtschaftliche Fördermittel aufgebracht und mit zehn Prozent beteiligt sich der Tiroler Jägerverband. „Mit dem Haus der Natur- und Umweltbildung, wollen wir, einmal mehr, aufmerksam machen, wie wichtig ein ehrlicher Blick auf unsere Natur ist. Auch wollen wir besonders im digitalen Zeitalter den jungen Leuten die Natur nahe bringen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter, Josef Geisler. Tatkräftig half Geisler beim Spatenstich mit und lies seinen Blick über die schöne Landschaft des hinteren Pitztals schweifen. Architekt Harald Kleinheinz erklärte, dass sein erster Gedanke das berühmte Nichts war, denn, ohne die Natur zu stören, soll das Gebäude einfließen. Mit einer Bodenplatte auf Stehern und der natürlichen Begrenzung durch den Wald wird das Haus der Natur mit Holz verkleidet werden. Eröffnet werden soll nächstes Jahr im Sommer – wobei die Naturwerkstatt bereits in unmittelbarer Nähe errichtet wurde.
Eines der ersten Leuchtturmprojekte des regionalwirtschaftlichen Programms Pitztal, das Steinbockzentrum, gab sieben Steinböcken im Juli 2020 ein neues, 2500 Quadratmeter großes, Zuhause. Von den Besuchern sehr gut angenommen und auch schon mit einigen Zuchterfolgen, möchte die Gemeinde den Ort erweitern. Mit Unterstützung des Landes Tirol soll ein „Haus der Natur- und Umweltbildung“ entstehen. Vor einer Woche wurde der erste Schritt für das Haus getan, das für Veranstaltungen des Tiroler Jägerverbandes und des Kaunergrat ebenso zur Verfügung stehen soll, wie auch als Ausgangspunkt für Exkursionen sowie touristische Veranstaltungen. Gerade für die Landesjagd soll ein einzigartiger Bildungsraum geschaffen werden, um angehenden Jägern und Umweltbeauftragten im Bereich Natur Platz zu schaffen. Mit ungefähr 350 Quadratmetern Nutzfläche, soll das Gebäude der Wissensvermittlung dienen. Neben Ausstellungen zur einheimischen Flora und Fauna, soll das Haus der Natur zur Vernetzung von Landesjagd, Tiroler Jägerverband, Naturpark Kaunergrat und vielen mehr dienen.
FINANZIERUNG. Die maximale Kostengrenze von 2,9 Millionen Euro soll möglichst eingehalten werden, wobei die meisten Gewerke bereits ausgeschrieben wurden. Vierzig Prozent der Kosten trägt das Land Tirol, ein Drittel wird über regionalwirtschaftliche Fördermittel aufgebracht und mit zehn Prozent beteiligt sich der Tiroler Jägerverband. „Mit dem Haus der Natur- und Umweltbildung, wollen wir, einmal mehr, aufmerksam machen, wie wichtig ein ehrlicher Blick auf unsere Natur ist. Auch wollen wir besonders im digitalen Zeitalter den jungen Leuten die Natur nahe bringen“, so Landeshauptmann-Stellvertreter, Josef Geisler. Tatkräftig half Geisler beim Spatenstich mit und lies seinen Blick über die schöne Landschaft des hinteren Pitztals schweifen. Architekt Harald Kleinheinz erklärte, dass sein erster Gedanke das berühmte Nichts war, denn, ohne die Natur zu stören, soll das Gebäude einfließen. Mit einer Bodenplatte auf Stehern und der natürlichen Begrenzung durch den Wald wird das Haus der Natur mit Holz verkleidet werden. Eröffnet werden soll nächstes Jahr im Sommer – wobei die Naturwerkstatt bereits in unmittelbarer Nähe errichtet wurde.
