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Innstufe Imst-Haiming

Bewilligung für Errichtung und Betrieb wurde erteilt

21. Feber 2023 | von Martin Grüneis
Innstufe Imst-Haiming<br />
Die Tiwag plant die im bestehenden Kraftwerk Prutz-Imst abgearbeitete Wassermenge nochmals zur Energieerzeugung zu nutzen. Jüngst wurde die Bewilligung für die Errichtung und den Betrieb der „Innstufe Imst-Haiming“ nach dem UVP-G 2000 erteilt.RS-Foto: Archiv
Der Landesenergieversorger Tiwag plant bekanntlich die Errichtung eines Ausleitungskraftwerkes zwischen Imsterberg und Haiming. Die im bestehenden Kraftwerk Prutz-Imst abgearbeitete Wassermenge soll so noch einmal zur Stromgewinnung genutzt werden. Über einen circa 14 Kilometer langen Druckstollen wird das Triebwasser unterirdisch bis zur neuen Kraftwerksanlage geführt. Nach Fertigstellung soll das Kraftwerk jährlich rund 252 Gigawattstunden erzeugen. Für das Projekt ist eine Umweltverträglichkeitsprüfung von Nöten. Die dafür erforderliche öffentliche Kundmachung erfolgte am 1. März 2022 per Edikt. Mit Bescheid der Tiroler Landesregierung vom 14. Februar 2023 wurde der Tiroler Wasserkraft AG nunmehr die Bewilligung für die Errichtung und den Betrieb des Vorhabens „Innstufe Imst-Haiming“ nach dem UVP-G 2000 erteilt. Dieser Bescheid liegt bis einschließlich 27. April 2023 in den Gemeindeämtern der Gemeinden Imsterberg, Arzl, Karres, Roppen und Haiming sowie beim Amt der Tiroler Landesregierung (Abteilung Umweltschutz) auf.

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