Baubeginn der Wallfahrtskirche Maria Locherboden
Helmut Hörmann
7. Juli 2026
Foto: Repro Hörmann
Die Nachricht von der wunderbaren Heilung der Maria Kalb aus Rum im Jahre 1871 beim zunächst kleinen und nur lokal bekannten Marienheiligtum am Locherboden verbreitete sich wie ein Lauffeuer und bald konnte die zehn Jahre später errichtete Kapelle die vielen Besucher nicht mehr fassen.
Pfarrer Johann Schlatter plante deshalb eine Erweiterung der bestehenden Kapelle, doch der Mötzer Baumeister Heinrich Hörmann konnte ihn von einem Neubau auf der Kuppe des Locherbodenhügels überzeugen. Am 12. März 1896 begannen Hörmann und seine Mitarbeiter zügig mit dem Grundaushub. Das Datum war nicht zufällig gewählt, denn genau an diesem Märztag waren einst die Mönche aus Kaisheim gekommen und hatten das neugegründete Stift Stams besiedelt.
Trotz schwieriger Bedingungen technischer Natur (keine Wasserquelle, mühsamer Transport von Baumaterial) gingen die Arbeiten zügig voran, sodass schon im August desselben Jahres der Dachstuhl über das Kirchenschiff aufgesetzt werden konnte. Am 22. August war dann die Firstfeier. Am Bau der Kirche hatten neben der Baufirma Hörmann viele Leute aus Mötz und den umliegenden Gemeinden unentgeltliche Arbeitsleistungen erbracht. Aber all diese Leistungen und die vielen Spenden von Wohltätern wären nicht ausreichend gewesen, wenn nicht Pfarrer Johann Schlatter einen Großteil seines ererbten Vermögens eingebracht und das Stift Stams sich als großer Förderer erwiesen hätte. Im Bild die alte Mötzer Holzbrücke über den Inn, darüber die Wallfahrtskirche Maria Locherboden.
Text: Helmut Hörmann, Ortschronist in Mötz
Pfarrer Johann Schlatter plante deshalb eine Erweiterung der bestehenden Kapelle, doch der Mötzer Baumeister Heinrich Hörmann konnte ihn von einem Neubau auf der Kuppe des Locherbodenhügels überzeugen. Am 12. März 1896 begannen Hörmann und seine Mitarbeiter zügig mit dem Grundaushub. Das Datum war nicht zufällig gewählt, denn genau an diesem Märztag waren einst die Mönche aus Kaisheim gekommen und hatten das neugegründete Stift Stams besiedelt.
Trotz schwieriger Bedingungen technischer Natur (keine Wasserquelle, mühsamer Transport von Baumaterial) gingen die Arbeiten zügig voran, sodass schon im August desselben Jahres der Dachstuhl über das Kirchenschiff aufgesetzt werden konnte. Am 22. August war dann die Firstfeier. Am Bau der Kirche hatten neben der Baufirma Hörmann viele Leute aus Mötz und den umliegenden Gemeinden unentgeltliche Arbeitsleistungen erbracht. Aber all diese Leistungen und die vielen Spenden von Wohltätern wären nicht ausreichend gewesen, wenn nicht Pfarrer Johann Schlatter einen Großteil seines ererbten Vermögens eingebracht und das Stift Stams sich als großer Förderer erwiesen hätte. Im Bild die alte Mötzer Holzbrücke über den Inn, darüber die Wallfahrtskirche Maria Locherboden.
Text: Helmut Hörmann, Ortschronist in Mötz





