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Die Innküche

Günter Flür
29. September 2026
Die Innküche
Foto: Günter Flür
Für ortskundige Karröster existierte im Bereich der Brücke über den Piger, direkt am Inntalradweg, eine praktische „Lokalität“, die vor allem für private Feste Verwendung fand. Ursprünglich eine Höhle, wurde diese von Arbeitern der Innverbauung Anfang der 1960er Jahre zugemauert und mit einem Fenster und einer Tür versehen. Praktisch dachten sich die Karröster und nutzten fortan die als „Innküche“ bekannte Örtlichkeit zum Kochen. Natürlich wurde auch so manches Gläschen getrunken. Mit der Zeit geriet die „Innküche“ in Vergessenheit, bis sie durch die Errichtung des Radweges wieder erreichbar wurde. Nun häuften sich die feuchtfröhlichen Feste, meist nicht zur Freude der Anrainer. Verunreinigungen und Vandalismus führten schließlich dazu, dass sich die Gemeinde Karrösten entschied, den Zugang zur Höhle zuzuschütten. Für den Bau der Tunnelröhre Roppen II musste die Festlocation gesäubert und vollständig mit Beton ausgegossen werden. Vor zwanzig Jahren (siehe Foto) erhaschte man noch einen letzten Blick in die „Innküche“.

 

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