Feldpostkarte 1942 aus Mötz
Manfred Wegleiter
9. Juni 2026
Foto: Chronik Mötz
Am 25. August 1942 schrieb der Landwirt Josef Reindl (1888–1957) aus Mötz mittels Feldpostkarte (eine Aufnahme der neuen Stamser Innbrücke) eine Nachricht an seinen Sohn Franz: „Lieber Franz. Die besten Sonntagsgrüße sendet dir dein Vater aus der Heimat. Ich bin immer gesund was ich auch von dir erfahren hab. Sonst gibt es in Mötz nichts neues, wir haben immer in allem genug. Urlauber sind einstweilen keine in Mötz. In der Hoffnung, dass du bald kommst, Gruß dein Vater mit Erwin.“
Franz (Jahrgang 1912), vulgo „Wastele“, überlebte den Krieg und arbeitete als Schneider und Landwirt am elterlichen Hof in Mötz Nr. 10. Er ehelichte Olivia Neurauter und machte sich besonders als langjähriger Obmann des Roten Kreuzes Mötz um das Gemeinwohl verdient. Sein Bruder Hermann verlor gegen Ende des Krieges in den Kämpfen am Niederrhein am 5. März 1945 sein Leben. Er ruht auf der Kriegsgräberstätte Kamp-Lintfort am westlichen Rand des Ruhrgebietes. Franz Reindl starb am 6. Jänner 1987. Im Bild Franz Reindl (links) mit Gottfried Kössl, dem Gründungsobmann der Mötzer Rettung.
Franz (Jahrgang 1912), vulgo „Wastele“, überlebte den Krieg und arbeitete als Schneider und Landwirt am elterlichen Hof in Mötz Nr. 10. Er ehelichte Olivia Neurauter und machte sich besonders als langjähriger Obmann des Roten Kreuzes Mötz um das Gemeinwohl verdient. Sein Bruder Hermann verlor gegen Ende des Krieges in den Kämpfen am Niederrhein am 5. März 1945 sein Leben. Er ruht auf der Kriegsgräberstätte Kamp-Lintfort am westlichen Rand des Ruhrgebietes. Franz Reindl starb am 6. Jänner 1987. Im Bild Franz Reindl (links) mit Gottfried Kössl, dem Gründungsobmann der Mötzer Rettung.






