Aufschlag in Richtung Bundesfinale
Warum das Meinhardinum Stams Tirols Schul-Tennis-Elite aufmischte
2. Juni 2026 | von
Albert Unterpirker
So sehen Sieger aus: Prof. Lara Reiter, Margarete Wallnöfer (4c), Paulina Neurauter (3b), Marta Decristoforo (3d), Raphael Schmidt (4c), Felix Staudacher (4a) und Noah Decristoforo (4c, v. l.) werden Tirol beim Bundesfinale vertreten! Foto: Unterpriker
Das Unterfangen „Schulcup“ war von Anfang an kein bloßer Sportausflug. In einem Modus, der Mixed-Teams fordert und taktische Flexibilität verlangt, musste das Team um die Geschwister Noah (4c) und Marta Decristoforo (3d) erst einmal beweisen, dass sie mehr können, als nur den Ball über das Netz zu schlagen. Bereits in der Vorrunde gegen das BRG Imst wurde klar, dass hier keine Schönspieler am Werk sind, sondern Kämpfer. Als es nach den Einzeln 2:2 stand, zählte jedes Game. Die Entscheidung fiel im Doppel – ein Krimi, der zeigte, dass man beim Tennis nicht nur den Schläger beherrschen muss, sondern auch die Nerven. Mit einer couragierten Aufstellung sicherte man den Sieg über die Anzahl der gewonnenen Games. Ein Beweis dafür, dass Hartnäckigkeit meistens belohnt wird.
UNDERDOGS. Beim Landesfinale in Kitzbühel verschoben sich die Kräfteverhältnisse. Die ITN-Werte – das technische Maß der Dinge – lagen so eng beieinander, dass jeder Ballwechsel zur Zitterpartie wurde. Während die Decristoforo-Geschwister als spielstarkes Fundament agierten, wuchsen Felix Staudacher, Raphael Schmidt, Margarete Wallnöfer und Paulina Neurauter förmlich über sich hinaus. Im Halbfinale gegen das BG/BORG St. Johann und im großen Finale gegen das Paulinum Schwaz zeigte sich dann die wahre Stärke der Truppe: der Zusammenhalt. Wenn Noah auf dem Platz steht, aber den Blick nicht vom Nachbarcourt abwendet, um seiner Schwester Marta Tipps zuzurufen, und nachher die anderen mit seiner Expertise unterstützt, dann ist das instinktives Vertrauen.
SAGENHAFT. Die begleitende Lehrerin Lara Reiter, die das Team mit Hilfe von Marta und Noah zusammengestellt hat, ist von der Performance ihrer Schützlinge sichtlich beeindruckt: „Eine sagenhafte Leistung, richtig lässig, das ist eine coole Sache!“ Über die spielerische Entwicklung der Truppe sagt sie: „Marta und Noah sind die beiden Nummer 1 im Team, sind sehr starke Spieler – die anderen sind über sich hinausgewachsen!“ Nach dem 5:1-Finalsieg gegen Schwaz steht nun die größte Herausforderung an: das Bundesfinale vom 14. bis 18. Juni in Vorarlberg (Schruns/Tschagguns). Für das Meinhardinum Stams ist dies eine absolute Premiere. Und es waren lange, intensive Tage für die sechs Schüler, die oft direkt nach der Schule den Ranzen gegen die Tennistasche tauschten.
REZEPT. Die Devise für das Bundesfinale? Hier trifft pragmatischer Ehrgeiz auf die Weisheit, die man meist erst im Alter begreift. Marta, wie aus der Pistole geschossen: „Gewinnen!“ Aber das Allerwichtigste ist: „Spaß beim Spielen haben“, tönt es aus dem Team. Eine Einstellung, die man eigentlich jedem mitgeben möchte, der glaubt, er müsse immer nur funktionieren. Vielleicht ist genau diese Mischung aus Siegeswillen und der Fähigkeit, das Spiel einfach Spiel sein zu lassen, das geheime Rezept, das die Stams-Truppe in Vorarlberg womöglich so gefährlich für die Konkurrenz macht. Die RUNDSCHAU ist gespannt, wie sich das Oberländer Team auf der ganz großen Bühne schlägt. Eines ist jedenfalls sicher: Mit dieser Energie im Rücken kann der Sommer kommen!
UNDERDOGS. Beim Landesfinale in Kitzbühel verschoben sich die Kräfteverhältnisse. Die ITN-Werte – das technische Maß der Dinge – lagen so eng beieinander, dass jeder Ballwechsel zur Zitterpartie wurde. Während die Decristoforo-Geschwister als spielstarkes Fundament agierten, wuchsen Felix Staudacher, Raphael Schmidt, Margarete Wallnöfer und Paulina Neurauter förmlich über sich hinaus. Im Halbfinale gegen das BG/BORG St. Johann und im großen Finale gegen das Paulinum Schwaz zeigte sich dann die wahre Stärke der Truppe: der Zusammenhalt. Wenn Noah auf dem Platz steht, aber den Blick nicht vom Nachbarcourt abwendet, um seiner Schwester Marta Tipps zuzurufen, und nachher die anderen mit seiner Expertise unterstützt, dann ist das instinktives Vertrauen.
SAGENHAFT. Die begleitende Lehrerin Lara Reiter, die das Team mit Hilfe von Marta und Noah zusammengestellt hat, ist von der Performance ihrer Schützlinge sichtlich beeindruckt: „Eine sagenhafte Leistung, richtig lässig, das ist eine coole Sache!“ Über die spielerische Entwicklung der Truppe sagt sie: „Marta und Noah sind die beiden Nummer 1 im Team, sind sehr starke Spieler – die anderen sind über sich hinausgewachsen!“ Nach dem 5:1-Finalsieg gegen Schwaz steht nun die größte Herausforderung an: das Bundesfinale vom 14. bis 18. Juni in Vorarlberg (Schruns/Tschagguns). Für das Meinhardinum Stams ist dies eine absolute Premiere. Und es waren lange, intensive Tage für die sechs Schüler, die oft direkt nach der Schule den Ranzen gegen die Tennistasche tauschten.
REZEPT. Die Devise für das Bundesfinale? Hier trifft pragmatischer Ehrgeiz auf die Weisheit, die man meist erst im Alter begreift. Marta, wie aus der Pistole geschossen: „Gewinnen!“ Aber das Allerwichtigste ist: „Spaß beim Spielen haben“, tönt es aus dem Team. Eine Einstellung, die man eigentlich jedem mitgeben möchte, der glaubt, er müsse immer nur funktionieren. Vielleicht ist genau diese Mischung aus Siegeswillen und der Fähigkeit, das Spiel einfach Spiel sein zu lassen, das geheime Rezept, das die Stams-Truppe in Vorarlberg womöglich so gefährlich für die Konkurrenz macht. Die RUNDSCHAU ist gespannt, wie sich das Oberländer Team auf der ganz großen Bühne schlägt. Eines ist jedenfalls sicher: Mit dieser Energie im Rücken kann der Sommer kommen!