Ein Sportler aus Leidenschaft
Sport ist weit mehr als Bewegung – das beweist Michael Konrad aus Arzl im Pitztal
3. März 2026 | von
Werner Föger
Der Skifahrer Michael Konrad mit einigen seiner heuer errungenen Pokale und Medaillen.
Foto: Föger
Foto: Föger
Michael Konrad aus Arzl im Pitztal – Jahrgang 1998 – ist ein herausragender Skifahrer, der in verschiedenen Disziplinen – Riesentorlauf, Super-G, Slalom und Kombination – für Österreich sehr erfolgreich ist. Begonnen hat seine Karriere mit seinem Bruder, mit dem er mitgefahren ist – mit 13 Jahren fuhr er erste Rennen. Er hat sich in den letzten Jahren durch seine beeindruckenden Leistungen in Wettkämpfen und Meisterschaften einen Namen gemacht. Michael ist bekannt für seine sportliche Leidenschaft und seine Fähigkeit, Herausforderungen zu meistern und Erfolge zu erzielen. Es zeigte sich, dass es möglich ist, mit Fleiß und Engagement große Erfolge zu erzielen – auch in der Sportwelt für Menschen mit Behinderungen. Er ist drei- bis viermal pro Woche den ganzen Winter unterwegs beim Training – er kann mit der TG (Trainingsgemeinschaft Vorderes Pitztal) mittrainieren. Er startet vor allem in Rennen der Virtus-Sport-Organisation, einer internationalen Sportbewegung für Menschen mit geistiger Beeinträchtigung. Er war bereits mehrfach österreichischer Meister in verschiedenen alpinen Disziplinen, war Tiroler Meister, Vize-Weltmeister bei internationalen Virtus-Bewerben und erreichte sogar den Gesamtsieg im Virtus-Weltcup. Im heurigen Winter nahm Michael erfolgreich an Virtus-Rennen in Tarvis und Kitzbühel teil. In den vergangenen zwei Wochen stand Michael im Dauereinsatz – und die Erfolge sprechen für sich! Vom 17. bis 18.01.2026 gastierte der Austria-Cup in Matrei in Osttirol, wo Michael im Riesenslalom sowie im Slalom den hervorragenden 2. Platz erreichte. Am Freitag, dem 30.01.2026, stand in Tarvis ein Virtus-Rennen am Programm, bei dem Michael den hervorragenden 3. Platz erreichte. Unter dem Motto „Menschlichkeit, Herzlichkeit und Sportlichkeit“ standen die Virtus Open, die vom 4. bis 7. Februar erstmals in Kitzbühel gastierten. Die Gemeinschaft der weltbesten Skifahrerinnen und Skifahrer mit mentaler Behinderung fand sich zum internationalen Kräftemessen dort ein. Dank der zahlreichen Virtus-Events weltweit stand neben den sportlichen Leistungen vor allem das herzliche Wiedersehen unter den Athletinnen und Athleten im Vordergrund. Dabei gewann Michael den 1. Platz im Riesenslalom in seiner Klasse und einen 3. Platz in einem weiteren Rennen dieser Veranstaltungsserie. Diese beiden Ergebnisse zeigen, dass Michael in der internationalen Serie Virtus Open Alpine Ski in der Saison 2025/26 ganz vorne mitfährt. All diese Erfolge wären nicht möglich gewesen, wenn nicht seine Eltern Waltraud und Peter und Bruder Christoph in all den vergangenen Jahren voll und ganz hinter ihm gestanden wären und ihn in seinem sportlichen Ehrgeiz und Eifer unterstützt hätten - und natürlich auch seine Trainer. Lokale Anerkennung findet Michael immer wieder in seiner Heimatgemeinde Arzl durch Würdigung seiner sportlichen Leistungen bei Ehrungen im Rahmen von Sportler- und Vereinsveranstaltungen. Aber nicht nur im alpinen Skisport ist Michael ein „Paradesportler“, er ist auch leidenschaftlicher Schwimmer. Nur ein Beispiel sei hier angeführt: Im Jahre 2022 glänzte er bei den Special Olympics im Burgenland. Als Paradespecialschwimmer des Wassersportvereins Imst, unter der Leitung von Cheftrainer Josua Haueis, holte er in den Disziplinen 50 m Freistil Gold und über 25 m Rücken sicherte er sich die Silbermedaille. Damit wurde er in der Gesamtwertung österreichischer Vizemeister.
VIRTUS. Virtus ist der Markenname der Internationalen Föderation für Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung und Gründungsmitglied des Internationalen Paralympischen Komitees. Gegründet im Jahr 1986, ist Virtus von 14 Mitgliedern auf mehr als 500.000 Athleten aus über 90 Ländern weltweit angewachsen. Im Jahr 2020 umfasste das Virtus-Sportprogramm 15 jährliche Veranstaltungen sowohl im Sommer- als auch im Wintersport mit mehr als 7.000 Athleten, die auf internationaler Ebene angemeldet waren. Virtus ist die anerkannte Internationale Organisation für Sport für Menschen mit Behinderung (IOSD), die die Berechtigung von Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung, Spitzenwettkämpfe und Sportentwicklung regelt. Virtus hat nun das Ziel einer stärkeren Beteiligung an der Paralympischen Bewegung – durch die vierjährlich stattfindenden Virtus Global Games, die im Jahr vor den Paralympischen Spielen stattfinden.
VIRTUS. Virtus ist der Markenname der Internationalen Föderation für Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung und Gründungsmitglied des Internationalen Paralympischen Komitees. Gegründet im Jahr 1986, ist Virtus von 14 Mitgliedern auf mehr als 500.000 Athleten aus über 90 Ländern weltweit angewachsen. Im Jahr 2020 umfasste das Virtus-Sportprogramm 15 jährliche Veranstaltungen sowohl im Sommer- als auch im Wintersport mit mehr als 7.000 Athleten, die auf internationaler Ebene angemeldet waren. Virtus ist die anerkannte Internationale Organisation für Sport für Menschen mit Behinderung (IOSD), die die Berechtigung von Athleten mit intellektueller Beeinträchtigung, Spitzenwettkämpfe und Sportentwicklung regelt. Virtus hat nun das Ziel einer stärkeren Beteiligung an der Paralympischen Bewegung – durch die vierjährlich stattfindenden Virtus Global Games, die im Jahr vor den Paralympischen Spielen stattfinden.