Eishockey-Gala: Bullen zementieren Vorherrschaft
Silz hebelt im vorletzten Spiel auch ersten Verfolger gnadenlos aus
27. Jänner 2026 | von
Albert Unterpirker
Ehrwald soll auch auswärts besiegt werden – das wäre dann eine makellose Bilanz. Foto: Silzbulls Foto: Unterpirker
Wer am vergangenen Spieltag einen engen Kampf um Vorherrschaften erwartet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Silz trat in Götzens nicht an, um zu spielen – sie traten an, um zu herrschen. Das Endergebnis von 7:2 (2:0, 3:1, 2:1) liest sich wie die Chronik einer angekündigten Dominanz. Von der ersten Minute an kontrollierten die Gäste das Tempo, ließen die Scheibe in den eigenen Reihen zirkulieren und warteten geduldig darauf, dass die Abwehrreihen der Hausherren wie mürbes Eis wegbrachen. Besonders auffällig: die chirurgische Präzision, mit der die Spielmacher in den Linien agierten. Hagler, Teschauer, Krumpl und Co. bewiesen einmal mehr, warum sie den Kern dieser Erfolgsmaschine bilden. Doch es war nicht nur die Routine, die beeindruckte.
STARKE YOUNGSTER. Inmitten der taktischen Finessen der „alten Hasen“ stahlen die Youngster den Etablierten an diesem Abend fast die furiose Show. Der Nachwuchs fügte sich nahtlos in das komplexe System des Trainergespanns Florian Hirn und Ewald Knausz ein und agierte mit einer Kaltschnäuzigkeit, die manch einen Gegner verzweifeln ließ. Ferdinand Grüner vom Silzer Vorstand fand nach der Schlusssirene klare und lobende Worte für das Kollektiv: „Auch die Jungen haben super gespielt, das war eine tolle Teamleistung – und ein ganz starker Auftritt.“ Dass Eishockey am Ende ein Ergebnissport bleibt, wurde ebenfalls honoriert: „Heute haben sich die Jungs auch mit Toren belohnt!“
PLAYOFF-MODUS. Mit diesem Sieg ist den Bullen das Heimrecht im Best-of-3-Halbfinale sicher. Sollten sie auch die letzte Hürde im Außerfern bei Ehrwald nehmen (31.1., 19.30 Uhr), beendet Silz die Gruppe mit einer makellosen Bilanz – alle Spiele gewonnen, eine Tordifferenz von derzeit +19. Wer nun glaubt, die Oberländer würden nun an Selbstüberschätzung zu leiden beginnen, kennt die Silzer Mentalität schlecht. Grüner gibt sich gewohnt bodenständig und fast schon stoisch, wenn es um die kommenden Kontrahenten geht: „Wir nehmen jeden Gegner an!“ Gefolgt von der obligatorischen Mahnung zur Konzentration: „Aber auch ernst!“
U15-DRAMATIK. Was die Kampfmannschaft vorlebt, wird im Nachwuchs bereits kopiert. Die U15 der Bullen lieferte sich in Telfs einen Krimi, der nichts für schwache Nerven war. Mit einem 5:3-Sieg (Tore: Raffi Schöpf (2), Benni Hirn (2) und Tony Schöpf) sicherten sie sich den vierten Tabellenplatz und damit den Einzug in die Endrunde. Dass im Sport oft Millimeter oder Sekunden über Triumph und Tränen entscheiden, betonte Ferdinand Grüner rückblickend: „Das war eine knappe Sache, ein geschossenes Tor in der ganzen Meisterschaft war entscheidend!“ Jetzt wartet mit dem Tabellenführer Kufstein ein echter Brocken, doch Grüner sieht die Mannschaft bestens gerüstet: „Das ist ein großer Erfolg für das Team rund um Chefcoach Garry Schöpf mit Specialcoach Jarda Brabec!“
BITTERE PILLEN. Ganz anders die Stimmungslage im Gurgltal. Die Scorpions Imst mussten erneut eine bittere Pille schlucken und beugten sich daheim den Newcomers I mit 2:5. Viel Zeit zum Wundenlecken bleibt dem Team des Trainerduos Michael „Gamper“ Schmidt und Heiko Föger jedoch nicht. Der Spielplan liest sich eher wie ein Strafkatalog: Vier Spiele innerhalb von nur zehn Tagen stehen bevor. Am 27.1. (20.30 Uhr) geht es auswärts gegen Torpedo Innsbruck aufs Eis, bevor man am 30.1. (20 Uhr) vor heimischem Publikum gegen St. Jodok (Tabellenführer) um Wiedergutmachung kämpft. Es wird sich zeigen, ob die Scorpions genug Gift in den Stacheln haben, um diese Belastungsprobe(n) zu überstehen.
STARKE YOUNGSTER. Inmitten der taktischen Finessen der „alten Hasen“ stahlen die Youngster den Etablierten an diesem Abend fast die furiose Show. Der Nachwuchs fügte sich nahtlos in das komplexe System des Trainergespanns Florian Hirn und Ewald Knausz ein und agierte mit einer Kaltschnäuzigkeit, die manch einen Gegner verzweifeln ließ. Ferdinand Grüner vom Silzer Vorstand fand nach der Schlusssirene klare und lobende Worte für das Kollektiv: „Auch die Jungen haben super gespielt, das war eine tolle Teamleistung – und ein ganz starker Auftritt.“ Dass Eishockey am Ende ein Ergebnissport bleibt, wurde ebenfalls honoriert: „Heute haben sich die Jungs auch mit Toren belohnt!“
PLAYOFF-MODUS. Mit diesem Sieg ist den Bullen das Heimrecht im Best-of-3-Halbfinale sicher. Sollten sie auch die letzte Hürde im Außerfern bei Ehrwald nehmen (31.1., 19.30 Uhr), beendet Silz die Gruppe mit einer makellosen Bilanz – alle Spiele gewonnen, eine Tordifferenz von derzeit +19. Wer nun glaubt, die Oberländer würden nun an Selbstüberschätzung zu leiden beginnen, kennt die Silzer Mentalität schlecht. Grüner gibt sich gewohnt bodenständig und fast schon stoisch, wenn es um die kommenden Kontrahenten geht: „Wir nehmen jeden Gegner an!“ Gefolgt von der obligatorischen Mahnung zur Konzentration: „Aber auch ernst!“
U15-DRAMATIK. Was die Kampfmannschaft vorlebt, wird im Nachwuchs bereits kopiert. Die U15 der Bullen lieferte sich in Telfs einen Krimi, der nichts für schwache Nerven war. Mit einem 5:3-Sieg (Tore: Raffi Schöpf (2), Benni Hirn (2) und Tony Schöpf) sicherten sie sich den vierten Tabellenplatz und damit den Einzug in die Endrunde. Dass im Sport oft Millimeter oder Sekunden über Triumph und Tränen entscheiden, betonte Ferdinand Grüner rückblickend: „Das war eine knappe Sache, ein geschossenes Tor in der ganzen Meisterschaft war entscheidend!“ Jetzt wartet mit dem Tabellenführer Kufstein ein echter Brocken, doch Grüner sieht die Mannschaft bestens gerüstet: „Das ist ein großer Erfolg für das Team rund um Chefcoach Garry Schöpf mit Specialcoach Jarda Brabec!“
BITTERE PILLEN. Ganz anders die Stimmungslage im Gurgltal. Die Scorpions Imst mussten erneut eine bittere Pille schlucken und beugten sich daheim den Newcomers I mit 2:5. Viel Zeit zum Wundenlecken bleibt dem Team des Trainerduos Michael „Gamper“ Schmidt und Heiko Föger jedoch nicht. Der Spielplan liest sich eher wie ein Strafkatalog: Vier Spiele innerhalb von nur zehn Tagen stehen bevor. Am 27.1. (20.30 Uhr) geht es auswärts gegen Torpedo Innsbruck aufs Eis, bevor man am 30.1. (20 Uhr) vor heimischem Publikum gegen St. Jodok (Tabellenführer) um Wiedergutmachung kämpft. Es wird sich zeigen, ob die Scorpions genug Gift in den Stacheln haben, um diese Belastungsprobe(n) zu überstehen.

