Eishockey-Saison im Bezirk nimmt Fahrt auf
Silzbulls vor Saisonstart – Scorpions Imst bereits im Einsatz
11. November 2025 | von
Albert Unterpirker
Die Silzbulls (weiße Dress) wollen die Fans heuer verzaubern. RS-Foto: Unterpirker
Allerdings hängt der genaue Beginn der Silzbulls-Heimspiele noch an einer zentralen Frage: Wann kann die Silzer Eisanlage in Betrieb gehen? „Wir kämpfen um die rechtzeitige Eisaufbereitung“, erklärt Vorstandsmitglied Ferdinand Grüner. Die Witterungsbedingungen seien heuer (erneut) lange zu mild gewesen. „Wir hoffen aber, dass wir die Anlage in den nächsten Tagen einschalten können.“ Der geplante Nachwuchs-Auftakt am 15. November könnte sich dadurch leicht nach hinten verschieben. Die Heimpremiere der Kampfmannschaft ist für den 19. November gegen Kundl vorgesehen. Weil die Silzbulls in der ersten Runde spielfrei hatten, war die Vorbereitungsphase länger als üblich. „Wir trainieren seit Wochen intensiv, und die Spieler sind voller Vorfreude“, so Grüner. Die Trainingsbeteiligung sei gut gewesen, auch die Stimmung im Team passe. Zwei Vorbereitungsspiele wurden bereits absolviert, zudem hat sich die Mannschaft punktuell verstärkt. Allerdings gibt es einen kleinen Dämpfer: Neuzugang Patrick Hagler musste aufgrund einer Rippenverletzung rund drei Wochen pausieren. Hagler sollte aber zumindest zum Meisterschaftsstart wieder mit von der Partie sein. Die Ziele für die Saison sind klar formuliert: Die Silzbulls wollen heuer wieder ganz vorne mitspielen. „Wir wollen ins Finale – und wenn möglich die Meisterschaft holen“, erklärt Grüner. Voraussetzung dafür sei, dass das Zusammenspiel zwischen Trainer und Mannschaft gut funktioniere. Headcoach Florian Hirn zeigt sich jedenfalls zufrieden mit der Entwicklung, auch wenn laut Grüner „der Feinschliff noch fehlt“.
EISANLAGE. Wie schaut’s an der strukturellen Front aus? „Wir sind zum Thema Weiterentwicklung der Eisarena (u. a. Optimierung der Kühlanlage, längere Nutzung des Platzes nach der Wintersaison auch für andere Sportarten?) in guten Gesprächen mit der Gemeinde. Es soll ein Gesamtkonzept erstellt werden, in der Arbeitsgruppe sind wir mit dabei.“ Nachsatz: „Wir brauchen eine funktionsfähige Anlage, mit der wir so lange wie möglich Eis haben.“ Wie schaut es mit der Verpflegung der Zuschauer aus? „Wir haben bei den Spielen eine kleine Ausschank, aber mittel- und langfristig braucht es eine Kantine – das fordern wir ein.“ Jetzt sollen über den Winter die diversen Planungen vorangetrieben werden, „damit wir nächsten Sommer vielleicht durchstarten können.“ Wichtig sei klarerweise „der Beschluss, dass die Gemeinde hinter dem Eishockeyverein steht“. Zurück zur Meisterschaft. An die Fans richtet Grüner einen Appell: „Kommt in die Arena und unterstützt uns – heuer wollen wir es gemeinsam schaffen, und es endlich über die Ziellinie bringen!“
SCORPIONS. Das knappe Verpassen des Playoffs 2024/25 soll bei den Scorpions Imst korrigiert werden – und die Kufen laufen in der Bezirkshauptstadt schon mächtig heiß. Die Mannschaft von Michael „Gamper“ Schmidt und Heiko Föger startete mit einem Auswärtsspiel in der TIWAG-Arena gegen die „Newcomers I“ in die neue Saison (nach Redaktionsschluss). Weiter geht es am 16. November wieder mit einem Spiel in der Fremde in Götzens (16.30 Uhr). Der Kader der Imster ist weitgehend unverändert geblieben – und genau das könnte ein Vorteil sein. „Wir hoffen, dass es heuer besser läuft als in der vergangenen Saison“, erklärt Obmann Markus Fischnaller. Damals verpasste man das Playoff nur um einen einzigen Treffer, viele Partien gingen denkbar knapp verloren. Verstärkung gibt es voraussichtlich durch Rückkehrer Daniel Fischschnaller, der als verlässlicher Torschütze bekannt ist. Ebenfalls dabei sein soll Michael Menne aus Nassereith. Heimpremiere: 12. Dezember, 20 Uhr, gegen Torpedo Innsbruck – da soll die Arena beben.
STARKE FRAUEN. Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Frauen-Eishockey: Das Team unter Trainer Jaro Pejcl zählt mittlerweile 26 Spielerinnen aus dem gesamten Oberland und gilt weiterhin als spielstark und eingespielt. Die Meisterschaft wird erneut in Turnierform ausgetragen. Das Heimturnier in Imst ist für den 3. Jänner 2026 angesetzt, davor steht ein Turnier in Hohenems an. Auch im Nachwuchsbereich tut sich einiges Positives, und wie schon in den vergangenen Jahren teils in Spielgemeinschaften mit den Silzbulls. Außerdem wird auch bei den Scorpions das Vereinsleben großgeschrieben: Am Samstag, 15. November, veranstaltet der Verein ab 16 Uhr in der Imster Eisarena ein Juxturnier. Anschließend findet ein Vereinsfest in der Kletterhalle statt – erwartet werden rund 90 Teilnehmer.
EISANLAGE. Wie schaut’s an der strukturellen Front aus? „Wir sind zum Thema Weiterentwicklung der Eisarena (u. a. Optimierung der Kühlanlage, längere Nutzung des Platzes nach der Wintersaison auch für andere Sportarten?) in guten Gesprächen mit der Gemeinde. Es soll ein Gesamtkonzept erstellt werden, in der Arbeitsgruppe sind wir mit dabei.“ Nachsatz: „Wir brauchen eine funktionsfähige Anlage, mit der wir so lange wie möglich Eis haben.“ Wie schaut es mit der Verpflegung der Zuschauer aus? „Wir haben bei den Spielen eine kleine Ausschank, aber mittel- und langfristig braucht es eine Kantine – das fordern wir ein.“ Jetzt sollen über den Winter die diversen Planungen vorangetrieben werden, „damit wir nächsten Sommer vielleicht durchstarten können.“ Wichtig sei klarerweise „der Beschluss, dass die Gemeinde hinter dem Eishockeyverein steht“. Zurück zur Meisterschaft. An die Fans richtet Grüner einen Appell: „Kommt in die Arena und unterstützt uns – heuer wollen wir es gemeinsam schaffen, und es endlich über die Ziellinie bringen!“
SCORPIONS. Das knappe Verpassen des Playoffs 2024/25 soll bei den Scorpions Imst korrigiert werden – und die Kufen laufen in der Bezirkshauptstadt schon mächtig heiß. Die Mannschaft von Michael „Gamper“ Schmidt und Heiko Föger startete mit einem Auswärtsspiel in der TIWAG-Arena gegen die „Newcomers I“ in die neue Saison (nach Redaktionsschluss). Weiter geht es am 16. November wieder mit einem Spiel in der Fremde in Götzens (16.30 Uhr). Der Kader der Imster ist weitgehend unverändert geblieben – und genau das könnte ein Vorteil sein. „Wir hoffen, dass es heuer besser läuft als in der vergangenen Saison“, erklärt Obmann Markus Fischnaller. Damals verpasste man das Playoff nur um einen einzigen Treffer, viele Partien gingen denkbar knapp verloren. Verstärkung gibt es voraussichtlich durch Rückkehrer Daniel Fischschnaller, der als verlässlicher Torschütze bekannt ist. Ebenfalls dabei sein soll Michael Menne aus Nassereith. Heimpremiere: 12. Dezember, 20 Uhr, gegen Torpedo Innsbruck – da soll die Arena beben.
STARKE FRAUEN. Besonders erfreulich ist die Entwicklung im Frauen-Eishockey: Das Team unter Trainer Jaro Pejcl zählt mittlerweile 26 Spielerinnen aus dem gesamten Oberland und gilt weiterhin als spielstark und eingespielt. Die Meisterschaft wird erneut in Turnierform ausgetragen. Das Heimturnier in Imst ist für den 3. Jänner 2026 angesetzt, davor steht ein Turnier in Hohenems an. Auch im Nachwuchsbereich tut sich einiges Positives, und wie schon in den vergangenen Jahren teils in Spielgemeinschaften mit den Silzbulls. Außerdem wird auch bei den Scorpions das Vereinsleben großgeschrieben: Am Samstag, 15. November, veranstaltet der Verein ab 16 Uhr in der Imster Eisarena ein Juxturnier. Anschließend findet ein Vereinsfest in der Kletterhalle statt – erwartet werden rund 90 Teilnehmer.
