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Erfolge, Engagement und Herausforderungen

SC Sparkasse Imst 1933 bilanziert intensive Jahre bei der Jahreshauptversammlung

Der SC Sparkasse Imst 1933 lud vergangene Woche zu seiner Jahreshauptversammlung in den Stadtsaal Imst ein. Die Funktionäre hatten viel Erfreuliches zu berichten. Der Vorstand durfte sich zudem über seine Wiederwahl freuen. Neben den positiven Aspekten wurden jedoch auch anstehende Herausforderungen angesprochen.
7. April 2026 | von Martin Grüneis
Erfolge, Engagement und Herausforderungen<br />
Konnten auf eine erfolgreiche Zeit mit vielen Höhepunkten zurückblicken:
Obmann Manuel Westreicher
Die letzten drei Jahre waren prägend und herausfordernd. Es wurden viel Zeit, Herzblut und Geld investiert. Nach den Turbulenzen rund um die Corona-Pandemie kann der SC Sparkasse Imst 1933 auf eine insgesamt sehr erfolgreiche Zeit zurückblicken. Ein großer Pluspunkt ist die SPG Oberland unter Markus Ferrari, deren Spielerinnen immer zur Stelle sind, wenn man sie braucht – auch abseits des Spielfelds. „Die Mädels sind mit voller Begeisterung dabei“, merkte Martin Schneebauer in Vertretung des an diesem Abend verhinderten Sportvorstands Franco Böhler an. Darüber hinaus spielte die Kampfmannschaft in der Regionalliga West um den Aufstieg in die 2. Bundesliga mit. Das Ziel war zum Greifen nah. In jeder anderen Saison wäre man wohl mit dieser Leistung Meister geworden. In der Jahreshauptversammlung erinnerte Obmann Manuel Westreicher noch einmal an das Spiel gegen Austria Salzburg. Am Ende hat es aber nicht ganz gereicht. „Trotzdem haben wir eine Top-Saison gespielt“, so Westreicher. „In den letzten Jahren hat die Kampfmannschaft irrsinnige Erfolge gehabt“, betonte Schneebauer. Auch die Juniors waren überaus erfolgreich, durften mehrere Aufstiege feiern und sind zu einem Aushängeschild des Vereins geworden. Dazu kamen noch Highlights wie die Spiele gegen den LASK, SW Bregenz oder Wacker Inns-
bruck, die tausende Zuschauer ins Stadion lockten. 

NACHWUCHSARBEIT. Ein zentrales Thema beim SC Sparkasse Imst 1933 bleibt die Nachwuchsarbeit. Die Zahl der Nachwuchsmannschaften steigt weiter, es gibt einen starken Zulauf. Gleichzeitig bringt die Größe des Vereins auch infrastrukturelle Herausforderungen mit sich. Mit den Zahlen 13, 21, 94, 197, 396 und 1.000 eröffnete der neue Nachwuchsleiter Daniel Markl seinen Bericht. Aktuell gibt es 13 Nachwuchsmannschaften, die von 21 Trainern betreut werden. Im Herbst 2025 wurden 94 Spiele durchgeführt und 396 Trainingseinheiten absolviert. Das entspricht in Summe gut 1.000 Stunden ehrenamtlicher Arbeit. „Diese Zahlen zeigen, was wirklich dahintersteckt: unglaubliches Engagement, viel Zeit und Leidenschaft – vor allem von unseren Trainern“, betonte Markl. Ein wichtiges Thema ist natürlich auch die Ausbildung der Nachwuchstrainer, wie Schneebauer anmerkte. Die Nachwuchsarbeit reicht vom Kindergarten bis zur U18. Dabei bestehen auch Spielgemeinschaften mit Tarrenz, Nassereith und Roppen. Das Ziel besteht darin, Nachwuchstalente in die beiden Kampfmannschaften zu integrieren. Seit Jahren besteht außerdem eine erfolgreiche Kooperation mit der MS Oberstadt. Solche Initiativen sollen weiter ausgebaut und jungen Talenten im Tiroler Oberland eine bestmögliche Plattform geboten werden. 

DIE FINANZEN. All das hätte ohne die Gemeinde, die Unterstützer, die vielen Sponsoren und Partner freilich nicht funktioniert. In den letzten Jahren ist der Aufwand freilich gestiegen. „Sportlich haben wir überzeugt“, sagte Frank Raich, der im Vorstand für die Finanzen zuständig ist. Die letzte Spielzeit war jedoch nicht nur eine der erfolgreichsten, sondern auch eine der teuersten. „Die wirtschaftliche Situation in Österreich bzw. die Lage auf der Welt nimmt direkt oder indirekt Einfluss auf jeden einzelnen Verein“, erklärte Raich. Das macht ihm die Arbeit freilich nicht leichter. In den letzten drei Jahren haben sich die Kosten deutlich erhöht. Raich ging darauf ein, wie sich die Ausgaben und Einnahmen zusammensetzen. „Es ist unschwer erkennbar, dass wir als Verein Einsparungen treffen werden müssen“, so Raich. Die Kassa wurde überprüft und für in Ordnung befunden. Unter dem Punkt „Allfälliges“ appellierte Pepo Eisenbeutl an die Politik, Vereine und Ehrenamtliche nicht nur mit Worten zu unterstützen.

NEUWAHLEN. Im Zuge der Jahreshauptversammlung wurden auch Neuwahlen durchgeführt. Manuel Westreicher bleibt weiterhin Obmann des SC Sparkasse Imst 1933. Ihm zur Seite stehen Finanzvorstand Frank Raich, Sportvorstand Franco Böhler, Vorstand Martin Schneebauer, Infrastruktur- und Organisationsvorstand Thomas Saloschnig sowie Vorstand Christopher Staggl. Das Team wird durch die Beiräte Manfred Miglar und Willi Fink komplettiert. Der wiedergewählte Obmann kündigte bereits an, dass dies die letzte Amtsperiode des Vorstands in dieser Konstellation sein werde, und lud Interessierte ein, sich im Verein aktiv einzubringen.
Erfolge, Engagement und Herausforderungen<br />
... und Vorstandsmitglied Martin Schneebauer
Erfolge, Engagement und Herausforderungen<br />
Wo viel Licht ist, ist auch Schatten: Finanzvorstand Frank Raich berichtete von steigenden Kosten. Foto: Grüneis

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