„Härtetest und Standortbestimmung“
Silz Bulls stehen vor schwierigem Meisterschaftsstart in der TEL
Bald ist es wieder so weit, und die Eishockey-Fans im Oberland dürfen wieder in die Hände klatschen. Denn die Tiroler Eishockey Liga scharrt mit den Kufen, die Silz Bulls mitten drin. Der Meister startet am 7. November bei Götzens in die Meisterschaft. Die RUNDSCHAU fragte bei Obmann Christian Föger nach der Stimmungslage.
3. November 2026
Bald startet die TEL in die neue Saison. Foto: Unterpirker
RUNDSCHAU: Es dauert bis zum Meisterschaftsstart nicht mehr lange, wie läuft die Saisonvorbereitung?
Christian Föger: Die Vorfreude ist bereits deutlich spürbar, bei den Kindern, den Spielern, unseren Trainern und in der gesamten Silz Bulls Familie. Eishockey rückt in unserem Dorf wieder mehr und mehr in den Mittelpunkt. Die Vorbereitung ist für uns immer mit einigem Aufwand verbunden, weil wir bis zur Eineisung in Silz auf Fremdeis angewiesen sind. Das verlangt viel Abstimmung und Einsatz von allen Beteiligten, bei der Kampfmannschaft genauso wie im Nachwuchs. Insgesamt sind wir mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung sehr zufrieden und blicken mit Zuversicht auf den Saisonstart.
RS: Wann hat man wo mit dem Training begonnen?
Christian Föger: Wie jedes Jahr fiel der Startschuss in die neue Saison im September, heuer konkret am 12. September. Bei herrlichem Wetter haben wir unseren traditionellen Saisoneröffnungsgriller veranstaltet, zu dem wir den gesamten Nachwuchs, die Kampfmannschaft und unsere Helfer samt ihren Familien eingeladen haben. Rund 180 Teilnehmer sind unserer Einladung gefolgt. Im Sinne der Silz Bulls Familie ist es uns wichtig, bereits zum Saisonbeginn unsere Wertschätzung gegenüber allen Beteiligten zum Ausdruck zu bringen. Wir wissen, dass eine Saison allen viel Einsatz und Engagement abverlangt. Während die einen den Saisonauftakt noch bis spät in die Nacht gemeinsam feierten, war das gesellige Vergnügen für unsere Kampfmannschaft zeitlich begrenzt. Noch am selben Abend stand in Telfs das erste Eistraining auf dem Programm.
RS: Die Trainer sind gleich geblieben?
Christian Föger: Bei der Kampfmannschaft setzen wir weiterhin auf Florian Hirn und Ewald Knausz. Diese Kontinuität ist für uns wertvoll, weil sich Trainer und Spieler kennen und wir auf der gemeinsamen Arbeit aufbauen können. Im Nachwuchs konnten wir für die U13 neue Trainerkräfte gewinnen.
RS: Hat sich der Kader im Vergleich zur Vorsaison verändert?
Christian Föger: Es war uns ein großes Anliegen, den Meisterkader weitgehend zusammenzuhalten, dank des großen Einsatzes unseres Kampfmannschaftsmanagers Ferdinand Grüner und unseres Coaches Florian Hirn ist uns das auch gelungen. Mit Leon Gritsch müssen wir zwar einen bei uns ausgebildeten Verteidiger aus beruflichen Gründen verabschieden, gleichzeitig können wir mit Christoph Hörtnagl und Simon Ladner in der Verteidigung sowie Daniel Rehag im Tor drei Neuzugänge begrüßen. Besonders erfreulich ist auch die Rückkehr unseres Verteidigers Dominik Lechner nach einem Jahr studienbedingter Abwesenheit. Leider hat er sich im ersten Vorbereitungsspiel verletzt und zählt damit neben René Krumpl und Gregor Reinpold zu unseren aktuell verletzten Spielern.
RS: Wie stark sind die Silz Bulls heuer einzuschätzen?
Christian Föger: Wir sehen uns heuer ganz klar als einen der Favoriten und wollen uns dabei auch nicht in Understatement üben. Unser Ziel ist es, den Meistertitel der vergangenen Saison zu verteidigen. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass das kein Selbstläufer wird – wir müssen in jedem Spiel bereit sein, an unsere Grenzen zu gehen und bei Bedarf über uns hinauszuwachsen. Ohne hundertprozentigen Einsatz und das nötige Glück in der einen oder anderen Spielsituation wird dieses Ziel nur schwer zu erreichen sein. Das ist allen bewusst, entsprechend hoch ist die Motivation bei den Spielern, den Trainern und dem gesamten Team rund um unsere Kampfmannschaft. Gemeinsam mit unseren Fans blicken wir zuversichtlich auf die Saison und werden alles dafür geben, unser Ziel zu erreichen. Auf dem Weg dahin sehen wir Wattens, Götzens und Zirl auf dem Papier aktuell als unsere größten Konkurrenten. Aber auch Ehrwald darf man keinesfalls unterschätzen.
RS: Gibt es Neues an der Nachwuchsfront?
Christian Föger: Der Nachwuchs bildet den absoluten Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit. Es freut mich besonders, dass wir sowohl unser Trainerteam als auch das Managementteam im Nachwuchs erweitern konnten, damit können wir die anstehenden Aufgaben noch zielgerichteter und effizienter angehen. Ein Wermutstropfen ist leider, dass wir heuer keine eigene U15 stellen können. Die betroffenen Spieler werden in die U17 integriert. Für die kommende Saison ist wieder eine U15 vorgesehen. Neu dazugekommen ist hingegen unsere U10. Mit insgesamt sechs Nachwuchsmannschaften, U7, U9, U10, U11, U13 und U17, sowie knapp 100 Kindern zählen wir damit auch heuer wieder zu den größten Nachwuchsabteilungen im Meisterschaftsbetrieb.
RS: Was tut sich bezüglich Eisarena?
Christian Föger: Lange Zeit waren wir sehr zuversichtlich, auf die Frage nach unserer Spielstättensituation eine positive Antwort geben zu können. Leider mussten wir feststellen, dass Willens- und Absichtserklärungen allein noch keine Umsetzung bedeuten. In keinem der genannten Bereiche gab es bisher eine Veränderung. Damit gehen wir auch in diese Saison mit der Unsicherheit, wann und in welchem Umfang uns die Eisanlage zur Verfügung stehen wird, was die Planung und Organisation unseres Trainings- und Spielbetriebs erheblich erschwert. Besonders die Eineisung stellt uns angesichts der bestehenden Kälteanlage und der mittlerweile üblichen milden Temperaturen vor große Herausforderungen. Solange in Silz kein Eis zur Verfügung steht, sind wir auf Fremdeis angewiesen, was für unseren Verein mit erheblichen zusätzlichen Kosten verbunden ist. Die Gespräche mit der Gemeinde laufen weiterhin. Jetzt gilt es, den nach wie vor vorhandenen Willensbekundungen konkrete Taten folgen zu lassen. Trotz des verlorenen Jahres bleiben wir zuversichtlich, dass die Gemeinde Silz die notwendigen Schritte nun in die Umsetzung bringt. Dabei geht es um die Silz Bulls als Nutzer der Eisanlage und vor allem auch um die Jugend in Silz. Eine Ganzjahressportstätte würde weit über den Eishockeysport hinaus einen wichtigen Beitrag zum sportlichen Angebot und zum Gemeinschaftsleben in unserem Dorf leisten. Gerade unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen gilt unseren Sponsoren ein besonders großes Dankeschön. Ohne ihre Unterstützung wäre die aktuelle Situation nicht zu bewältigen und der gesamte Trainings-, Spiel- und Vereinsbetrieb der Silz Bulls nicht möglich. Herzlichen Dank an all unsere Unterstützer, die uns zur Seite stehen und unsere Arbeit ermöglichen.
RS: Wie wird die diesjährige Liga ablaufen?
Christian Föger: Wir als Silz Bulls sind mit dem diesjährigen Modus nicht besonders glücklich. Die Anzahl der Spiele wurde reduziert, wodurch wir auf für uns wichtige Heimspiele verzichten müssen. Unsere Bedenken haben wir dem Verband mitgeteilt, bislang aber leider keine Rückmeldung erhalten. Vor allem die Tatsache, dass diese Entscheidung ohne Abstimmung mit uns getroffen wurde und wir keinen Einfluss darauf nehmen konnten, stößt bei uns auf völliges Unverständnis. Gespielt wird zunächst eine Hin- und Rückrunde. Anschließend bestreiten die Mannschaften auf den Plätzen zwei bis sieben eine Platzierungsrunde, bevor die Playoffs beginnen. Für den Sieger der Vorrunde bedeutet das eine längere Spielpause bis zum Start der Playoffs. Damit stellt sich für uns ernsthaft die Frage, ob der Gewinn der Vorrunde angesichts der zusätzlichen Pause und der nochmals geringeren Anzahl an Spielen tatsächlich ein erstrebenswertes Ziel ist. Trotz unserer Unzufriedenheit werden wir mit diesen Rahmenbedingungen umgehen und alles daransetzen, eine erfolgreiche Saison zu spielen.
RS: Die Liga hat wieder nur sieben Teams, einer steht also immer. Zufrieden mit der TEHV-Struktur?
Christian Föger: Natürlich würden wir uns eine Liga mit mehr Mannschaften und damit auch mehr Spielen wünschen, ebenso einen anderen Modus, wie bereits angesprochen. Wir kennen aber die Rahmenbedingungen und können dem TEHV hinsichtlich der Teilnehmerzahl keine Versäumnisse vorwerfen. Unter der Führung von Benedikt Schennach spürt man beim Verband frischen Wind und neue, gute Ansätze. Gleichzeitig muss man akzeptieren, dass Veränderungen Zeit brauchen und nicht jede gesetzte Maßnahme von heute auf morgen spürbare Ergebnisse bringt. Trotz der angesprochenen Unstimmigkeiten pflegen wir ein gutes Verhältnis zum Verband. Uns ist wichtig, auch weiterhin konstruktiv zusammenzuarbeiten und unsere Anliegen offen anzusprechen.
RS: Man startet auswärts in die Saison – und was passiert, wenn es zum ersten Heimspiel gegen Ehrwald noch kein Eis in Silz gibt?
Christian Föger: Mit dem Auftakt gegen Götzens erwartet uns gleich ein Härtetest und eine erste wirkliche Standortbestimmung. Unser erstes Heimspiel ist für den 13. November um 19:30 Uhr in der Eisarena Silz geplant. Ob bis dahin ein Spielbetrieb möglich ist, hängt vor allem davon ab, ob unsere bestehende Kälteanlage bei den vorherrschenden Temperaturen einen rechtzeitigen Eisaufbau ermöglicht. Sollte das Heimspiel nicht stattfinden können, wird es zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Ein Ausweichen auf eine andere Spielstätte steht aktuell nicht im Raum. Wie bereits angesprochen, ist jedes Heimspiel in Silz für uns wichtig. Deshalb hoffen wir, dass die Rahmenbedingungen eine frühe Eineisung zulassen. Sollte eine Verschiebung notwendig werden, informieren wir rechtzeitig über all unsere Kanäle.
Christian Föger: Die Vorfreude ist bereits deutlich spürbar, bei den Kindern, den Spielern, unseren Trainern und in der gesamten Silz Bulls Familie. Eishockey rückt in unserem Dorf wieder mehr und mehr in den Mittelpunkt. Die Vorbereitung ist für uns immer mit einigem Aufwand verbunden, weil wir bis zur Eineisung in Silz auf Fremdeis angewiesen sind. Das verlangt viel Abstimmung und Einsatz von allen Beteiligten, bei der Kampfmannschaft genauso wie im Nachwuchs. Insgesamt sind wir mit dem bisherigen Verlauf der Vorbereitung sehr zufrieden und blicken mit Zuversicht auf den Saisonstart.
RS: Wann hat man wo mit dem Training begonnen?
Christian Föger: Wie jedes Jahr fiel der Startschuss in die neue Saison im September, heuer konkret am 12. September. Bei herrlichem Wetter haben wir unseren traditionellen Saisoneröffnungsgriller veranstaltet, zu dem wir den gesamten Nachwuchs, die Kampfmannschaft und unsere Helfer samt ihren Familien eingeladen haben. Rund 180 Teilnehmer sind unserer Einladung gefolgt. Im Sinne der Silz Bulls Familie ist es uns wichtig, bereits zum Saisonbeginn unsere Wertschätzung gegenüber allen Beteiligten zum Ausdruck zu bringen. Wir wissen, dass eine Saison allen viel Einsatz und Engagement abverlangt. Während die einen den Saisonauftakt noch bis spät in die Nacht gemeinsam feierten, war das gesellige Vergnügen für unsere Kampfmannschaft zeitlich begrenzt. Noch am selben Abend stand in Telfs das erste Eistraining auf dem Programm.
RS: Die Trainer sind gleich geblieben?
Christian Föger: Bei der Kampfmannschaft setzen wir weiterhin auf Florian Hirn und Ewald Knausz. Diese Kontinuität ist für uns wertvoll, weil sich Trainer und Spieler kennen und wir auf der gemeinsamen Arbeit aufbauen können. Im Nachwuchs konnten wir für die U13 neue Trainerkräfte gewinnen.
RS: Hat sich der Kader im Vergleich zur Vorsaison verändert?
Christian Föger: Es war uns ein großes Anliegen, den Meisterkader weitgehend zusammenzuhalten, dank des großen Einsatzes unseres Kampfmannschaftsmanagers Ferdinand Grüner und unseres Coaches Florian Hirn ist uns das auch gelungen. Mit Leon Gritsch müssen wir zwar einen bei uns ausgebildeten Verteidiger aus beruflichen Gründen verabschieden, gleichzeitig können wir mit Christoph Hörtnagl und Simon Ladner in der Verteidigung sowie Daniel Rehag im Tor drei Neuzugänge begrüßen. Besonders erfreulich ist auch die Rückkehr unseres Verteidigers Dominik Lechner nach einem Jahr studienbedingter Abwesenheit. Leider hat er sich im ersten Vorbereitungsspiel verletzt und zählt damit neben René Krumpl und Gregor Reinpold zu unseren aktuell verletzten Spielern.
RS: Wie stark sind die Silz Bulls heuer einzuschätzen?
Christian Föger: Wir sehen uns heuer ganz klar als einen der Favoriten und wollen uns dabei auch nicht in Understatement üben. Unser Ziel ist es, den Meistertitel der vergangenen Saison zu verteidigen. Gleichzeitig ist uns bewusst, dass das kein Selbstläufer wird – wir müssen in jedem Spiel bereit sein, an unsere Grenzen zu gehen und bei Bedarf über uns hinauszuwachsen. Ohne hundertprozentigen Einsatz und das nötige Glück in der einen oder anderen Spielsituation wird dieses Ziel nur schwer zu erreichen sein. Das ist allen bewusst, entsprechend hoch ist die Motivation bei den Spielern, den Trainern und dem gesamten Team rund um unsere Kampfmannschaft. Gemeinsam mit unseren Fans blicken wir zuversichtlich auf die Saison und werden alles dafür geben, unser Ziel zu erreichen. Auf dem Weg dahin sehen wir Wattens, Götzens und Zirl auf dem Papier aktuell als unsere größten Konkurrenten. Aber auch Ehrwald darf man keinesfalls unterschätzen.
RS: Gibt es Neues an der Nachwuchsfront?
Christian Föger: Der Nachwuchs bildet den absoluten Schwerpunkt unserer Vereinsarbeit. Es freut mich besonders, dass wir sowohl unser Trainerteam als auch das Managementteam im Nachwuchs erweitern konnten, damit können wir die anstehenden Aufgaben noch zielgerichteter und effizienter angehen. Ein Wermutstropfen ist leider, dass wir heuer keine eigene U15 stellen können. Die betroffenen Spieler werden in die U17 integriert. Für die kommende Saison ist wieder eine U15 vorgesehen. Neu dazugekommen ist hingegen unsere U10. Mit insgesamt sechs Nachwuchsmannschaften, U7, U9, U10, U11, U13 und U17, sowie knapp 100 Kindern zählen wir damit auch heuer wieder zu den größten Nachwuchsabteilungen im Meisterschaftsbetrieb.
RS: Was tut sich bezüglich Eisarena?
Christian Föger: Lange Zeit waren wir sehr zuversichtlich, auf die Frage nach unserer Spielstättensituation eine positive Antwort geben zu können. Leider mussten wir feststellen, dass Willens- und Absichtserklärungen allein noch keine Umsetzung bedeuten. In keinem der genannten Bereiche gab es bisher eine Veränderung. Damit gehen wir auch in diese Saison mit der Unsicherheit, wann und in welchem Umfang uns die Eisanlage zur Verfügung stehen wird, was die Planung und Organisation unseres Trainings- und Spielbetriebs erheblich erschwert. Besonders die Eineisung stellt uns angesichts der bestehenden Kälteanlage und der mittlerweile üblichen milden Temperaturen vor große Herausforderungen. Solange in Silz kein Eis zur Verfügung steht, sind wir auf Fremdeis angewiesen, was für unseren Verein mit erheblichen zusätzlichen Kosten verbunden ist. Die Gespräche mit der Gemeinde laufen weiterhin. Jetzt gilt es, den nach wie vor vorhandenen Willensbekundungen konkrete Taten folgen zu lassen. Trotz des verlorenen Jahres bleiben wir zuversichtlich, dass die Gemeinde Silz die notwendigen Schritte nun in die Umsetzung bringt. Dabei geht es um die Silz Bulls als Nutzer der Eisanlage und vor allem auch um die Jugend in Silz. Eine Ganzjahressportstätte würde weit über den Eishockeysport hinaus einen wichtigen Beitrag zum sportlichen Angebot und zum Gemeinschaftsleben in unserem Dorf leisten. Gerade unter diesen schwierigen Rahmenbedingungen gilt unseren Sponsoren ein besonders großes Dankeschön. Ohne ihre Unterstützung wäre die aktuelle Situation nicht zu bewältigen und der gesamte Trainings-, Spiel- und Vereinsbetrieb der Silz Bulls nicht möglich. Herzlichen Dank an all unsere Unterstützer, die uns zur Seite stehen und unsere Arbeit ermöglichen.
RS: Wie wird die diesjährige Liga ablaufen?
Christian Föger: Wir als Silz Bulls sind mit dem diesjährigen Modus nicht besonders glücklich. Die Anzahl der Spiele wurde reduziert, wodurch wir auf für uns wichtige Heimspiele verzichten müssen. Unsere Bedenken haben wir dem Verband mitgeteilt, bislang aber leider keine Rückmeldung erhalten. Vor allem die Tatsache, dass diese Entscheidung ohne Abstimmung mit uns getroffen wurde und wir keinen Einfluss darauf nehmen konnten, stößt bei uns auf völliges Unverständnis. Gespielt wird zunächst eine Hin- und Rückrunde. Anschließend bestreiten die Mannschaften auf den Plätzen zwei bis sieben eine Platzierungsrunde, bevor die Playoffs beginnen. Für den Sieger der Vorrunde bedeutet das eine längere Spielpause bis zum Start der Playoffs. Damit stellt sich für uns ernsthaft die Frage, ob der Gewinn der Vorrunde angesichts der zusätzlichen Pause und der nochmals geringeren Anzahl an Spielen tatsächlich ein erstrebenswertes Ziel ist. Trotz unserer Unzufriedenheit werden wir mit diesen Rahmenbedingungen umgehen und alles daransetzen, eine erfolgreiche Saison zu spielen.
RS: Die Liga hat wieder nur sieben Teams, einer steht also immer. Zufrieden mit der TEHV-Struktur?
Christian Föger: Natürlich würden wir uns eine Liga mit mehr Mannschaften und damit auch mehr Spielen wünschen, ebenso einen anderen Modus, wie bereits angesprochen. Wir kennen aber die Rahmenbedingungen und können dem TEHV hinsichtlich der Teilnehmerzahl keine Versäumnisse vorwerfen. Unter der Führung von Benedikt Schennach spürt man beim Verband frischen Wind und neue, gute Ansätze. Gleichzeitig muss man akzeptieren, dass Veränderungen Zeit brauchen und nicht jede gesetzte Maßnahme von heute auf morgen spürbare Ergebnisse bringt. Trotz der angesprochenen Unstimmigkeiten pflegen wir ein gutes Verhältnis zum Verband. Uns ist wichtig, auch weiterhin konstruktiv zusammenzuarbeiten und unsere Anliegen offen anzusprechen.
RS: Man startet auswärts in die Saison – und was passiert, wenn es zum ersten Heimspiel gegen Ehrwald noch kein Eis in Silz gibt?
Christian Föger: Mit dem Auftakt gegen Götzens erwartet uns gleich ein Härtetest und eine erste wirkliche Standortbestimmung. Unser erstes Heimspiel ist für den 13. November um 19:30 Uhr in der Eisarena Silz geplant. Ob bis dahin ein Spielbetrieb möglich ist, hängt vor allem davon ab, ob unsere bestehende Kälteanlage bei den vorherrschenden Temperaturen einen rechtzeitigen Eisaufbau ermöglicht. Sollte das Heimspiel nicht stattfinden können, wird es zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt. Ein Ausweichen auf eine andere Spielstätte steht aktuell nicht im Raum. Wie bereits angesprochen, ist jedes Heimspiel in Silz für uns wichtig. Deshalb hoffen wir, dass die Rahmenbedingungen eine frühe Eineisung zulassen. Sollte eine Verschiebung notwendig werden, informieren wir rechtzeitig über all unsere Kanäle.





