„Nicht so griffig“
Umhausen unterliegt Imster Juniors
Mit 2:0 führte Umhausen im Derby gegen Imst bereits, am Ende standen die Ötztaler mit leeren Händen da. Brutal, denn man hadert auch mit vier Langzeitverletzten. Imst belohnt sich dafür mit einer starken zweiten Halbzeit – ein Stimmungsbooster.
6. Oktober 2026
Die FG (Tobias Fleischhacker, blau) unterlag Vils. Foto: Unterpirker
SV Landeck – SV Raika Längenfeld, 5:2 (2:1). Tore: E. Köhle (5.), F. Kofler (12./Elfmeter, 60.), F. Markl (58.), M. Albert (92.) bzw. R. Scheiber (31.), D. Alleranzi (62.). Nächstes Spiel: SV Raika Längenfeld – Sportverein Innsbruck, Freitag, 9.10., 19:30 Uhr. Landeck präsentierte sich vor allem in der Anfangsphase stark, da hatten die Gäste teilweise ihre liebe Not. „Wir waren gegen den Ball überall den Schritt zu spät“, schildert Christoph Kuprian die Geschehnisse in Perjen beim Schlager. Dann der frühe Rückstand, und obendrein noch ein „fragwürdiger Elfmeter“, der zum 2:0 für die Talkessler reichte. So renne man 90 Minuten einem 2:0-Rückstand hinterher, denn später war es ähnlich. Dennoch kämpften sich die Ötztaler zurück in das Spiel, gaben nicht auf, erzielten den Anschlusstreffer. „Vor der Pause haben wir noch (zusätzlich) zwei richtig guter Sitzer vergeben“, ärgert sich der Trainer. Einmal durch Fabio Riml, einmal durch David Allegranzi. Nach Seitenwechsel starteten Scheiber und Co. „recht gut“ in die Partie, so wurde ein Freistoß vom gegnerischen Torhüter grade nochmal so von der Linie gekratzt. Den Ausgleich vor Augen fasste man aber das 3:1 aus, wieder waren es zwei Tore Rückstand. „Landeck war da offensiv einfach konsequenter“, so Kuprian, der sich aber gleich mal darauf über den erneuten Anschlusstreffer durch Allegranzi (in der 82. Minute mit Gelb-Rot raus, Anm.) freuen durfte. Da war man wieder im Geschäft, „schießen eigentlich das 3:3, das wurde aber aus fragwürdigem Abseits leider aberkannt.“ Quasi im Gegenzug kassierten die Gäste das 4:2 (wieder 2-Tore-Rückstand) – und ließen später erneut „zwei Hochkaräter“ liegen. Ende der Geschichte. Fazit? Landeck nutzt jedem Angriff mit einem Tor, das war der Unterschied, und die Chancen-Auswertung, sowie die Anfangsphase.“ Jetzt habe man das dritte Mal (hintereinander) verloren, und jedesmal: „Da wäre mehr drin gewesen, aber es heißt immer: Es wäre mehr drin gewesen“, so Kuprian, der letztendlich froh ist, „dass wir uns Chancen rausspielen.“ Aber es fehle einfach in vielen Bereichen „der letzte Tick, die Leichtigkeit aus den ersten Wochen.“ Das könne sich aber schnell ändern. „Vielleicht ist das auch Lernprozess. Wir sollen nicht soviel auf die Tabelle schauen. Wir sind aufgrund des (jungen) Alters recht unkonstant, spielerisch aber recht gut.“ Jetzt kommt der SVI. „Die haben Matrei (war Tabellenführer) weggeschossen, da können wir uns auf was gefasst machen.“ Außerdem komme mit Aleks Matic ein interessanter Trainer, der werde sich etwas einfallen lassen. „Aber wir wollen unsere weiße Weste daheim behalten“, gibt der Coach ein ganz klares Punkte-Credo vor.
SV Umhausen – SC Sparkasse Imst Juniors, 2:3 (2:0). Tore: L. Müller (9.), F. Kleinhans (36./ET) bzw. P. Pixner (51.), H. Celik (72.), F. Schwitzer (90.). Nächste Spiele: SV Matrei – SV Umhausen, Freitag, 9.10., 20 Uhr & SC Sparkasse Imst Juniors – SV Götzens, Samstag, 10.10., 18:30 Uhr. Zwar lag man zur Pause mit zwei Tore vorne, einmal durch einen recht raschen Treffer von Leon Müller, und ein anderes Mal durch ein Imster-Eigentor, aber: „Wir haben schon in der ersten Halbzeit nicht das gespielt, war wir zuletzt gespielt haben“, fasst Mathias Gstrein den Spielfilm zusammen. „Nicht so griffig, nicht so zweikampfstark“ waren Mängel, die in der Struktur der Heimischen auszumachen waren. Nach Wiederanpfiff habe man dann „richtig gebettelt“ – um Gegentore. Erst in den letzten zehn Minuten konnte Umhausen die Partie wieder offen(er) gestalten, es gab Chancen auf beiden Seiten. Der Sargnagel kam allerdings ganz am Ende in Form eines „dummen“ Tores. Gut, man muss auch sagen: Umhausen hadert derzeit mit vier Langzeitverletzten, im Kader stehen nur eigene Spieler. „Heute waren wieder viele aus der 1b dabei“, so Gstrein, entweder zumindest auf der Bank oder später im Einsatz. Bestätigt ist nun der Kreuzbandriss von Simon Scheiber (Saisonende), und die Kapsel- und Kreuzbandverletzung von Lukas Strigl (sollte im Winter wieder dabei sein). Kann man das überhaupt verdauen? Gstrein: „Es geht eh weiter, nur das schnupft unser Kader nicht ganz so leicht, aber wir werden bis zum Ende weiterkämpfen!“ Matrei wurde letztens vom SVI abgeschossen? „Ein schwieriges Auswärtsspiel, wir werden gut trainieren, dort hinfahren, und alles geben.“ Und was sagt Gegenüber Samir Ben Ali? „Wir sind in den ersten 15 Minuten super gestartet (trotz Gegentores), dann haben die Jungs zwischenzeitlich das System komplett verloren. Vielleicht wurde der Gegner auch unterschätzt.“ In der Pause nahm der Imst-Coach auf mancher Position eine Feinabstimmung vor. „Dann haben wir es in den Griff bekommen, in den zweiten 45 Minuten waren wir mit Abstand die bessere Mannschaft.“ Wieviel wert ist dieser Sieg nach den durchwachsenen Ergebnissen zuletzt? „Diese drei Punkte sind wichtig für die Moral und die Stimmung. Wir haben den Sieg dringend gebraucht, die Jungs haben es sich verdient!“
FG Huber Web Media Schönwies/Mils – FC Vils, 1:3 (1:0). Tor für Schönwies/Mils: D. Fischnaller (2.). Nächstes Spiel: SPG Oberland West – FG Huber Web Media Schönwies/Mils, Samstag, 10.10., 17 Uhr. Los ging´s durchaus erfreulich für die Gastgeber. Daniel Fischnaller steht nach einer Ecke völlig „blank“, köpfelt seine Farben nach nur zwei Zeigerumdrehungen 1:0 in Führung. Rauch & Co nahmen den Anfangsschwung mit durch die erste Halbzeit. Drei Top-Torchancen (zweimal Westreicher, Moser) erspielten sie sich, „leider konnten wir keine verwerten“, so Lentsch. „Wir hätten zur Pause 2:0 führen müssen.“ Man verpasste diese große Möglichkeit, vielleicht einen entscheidenden Vorsprung herauszuschießen. So aber kam Vils schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum Ausgleichstreffer. Haller überraschte noch nicht bereite Heimische, sein Schuss schlug im FG-Gehäuse ein, 1:1. In der Folge wirkten die Oberinntaler etwas unsortiert, die Außerferner mit ihren Routiniers Bleiholder, Haller, Singer, wurden stärker. Und entschieden mit einem Doppelschlag das Spiel für sich. Ein Singer-Freistoß (74.) und Vacca-Treffer (75.). 1:3 – „damit war die Messe gelesen“. Lentsch trocken. Und ein Fazit ziehend: „Dass wir aus einer richtig guten ersten Halbzeit nicht mehr zogen, unsere Chancen auf weitere Tore nicht nutzten, das kreide ich an. Daran müssen wir arbeiten.“
SV Umhausen – SC Sparkasse Imst Juniors, 2:3 (2:0). Tore: L. Müller (9.), F. Kleinhans (36./ET) bzw. P. Pixner (51.), H. Celik (72.), F. Schwitzer (90.). Nächste Spiele: SV Matrei – SV Umhausen, Freitag, 9.10., 20 Uhr & SC Sparkasse Imst Juniors – SV Götzens, Samstag, 10.10., 18:30 Uhr. Zwar lag man zur Pause mit zwei Tore vorne, einmal durch einen recht raschen Treffer von Leon Müller, und ein anderes Mal durch ein Imster-Eigentor, aber: „Wir haben schon in der ersten Halbzeit nicht das gespielt, war wir zuletzt gespielt haben“, fasst Mathias Gstrein den Spielfilm zusammen. „Nicht so griffig, nicht so zweikampfstark“ waren Mängel, die in der Struktur der Heimischen auszumachen waren. Nach Wiederanpfiff habe man dann „richtig gebettelt“ – um Gegentore. Erst in den letzten zehn Minuten konnte Umhausen die Partie wieder offen(er) gestalten, es gab Chancen auf beiden Seiten. Der Sargnagel kam allerdings ganz am Ende in Form eines „dummen“ Tores. Gut, man muss auch sagen: Umhausen hadert derzeit mit vier Langzeitverletzten, im Kader stehen nur eigene Spieler. „Heute waren wieder viele aus der 1b dabei“, so Gstrein, entweder zumindest auf der Bank oder später im Einsatz. Bestätigt ist nun der Kreuzbandriss von Simon Scheiber (Saisonende), und die Kapsel- und Kreuzbandverletzung von Lukas Strigl (sollte im Winter wieder dabei sein). Kann man das überhaupt verdauen? Gstrein: „Es geht eh weiter, nur das schnupft unser Kader nicht ganz so leicht, aber wir werden bis zum Ende weiterkämpfen!“ Matrei wurde letztens vom SVI abgeschossen? „Ein schwieriges Auswärtsspiel, wir werden gut trainieren, dort hinfahren, und alles geben.“ Und was sagt Gegenüber Samir Ben Ali? „Wir sind in den ersten 15 Minuten super gestartet (trotz Gegentores), dann haben die Jungs zwischenzeitlich das System komplett verloren. Vielleicht wurde der Gegner auch unterschätzt.“ In der Pause nahm der Imst-Coach auf mancher Position eine Feinabstimmung vor. „Dann haben wir es in den Griff bekommen, in den zweiten 45 Minuten waren wir mit Abstand die bessere Mannschaft.“ Wieviel wert ist dieser Sieg nach den durchwachsenen Ergebnissen zuletzt? „Diese drei Punkte sind wichtig für die Moral und die Stimmung. Wir haben den Sieg dringend gebraucht, die Jungs haben es sich verdient!“
FG Huber Web Media Schönwies/Mils – FC Vils, 1:3 (1:0). Tor für Schönwies/Mils: D. Fischnaller (2.). Nächstes Spiel: SPG Oberland West – FG Huber Web Media Schönwies/Mils, Samstag, 10.10., 17 Uhr. Los ging´s durchaus erfreulich für die Gastgeber. Daniel Fischnaller steht nach einer Ecke völlig „blank“, köpfelt seine Farben nach nur zwei Zeigerumdrehungen 1:0 in Führung. Rauch & Co nahmen den Anfangsschwung mit durch die erste Halbzeit. Drei Top-Torchancen (zweimal Westreicher, Moser) erspielten sie sich, „leider konnten wir keine verwerten“, so Lentsch. „Wir hätten zur Pause 2:0 führen müssen.“ Man verpasste diese große Möglichkeit, vielleicht einen entscheidenden Vorsprung herauszuschießen. So aber kam Vils schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff zum Ausgleichstreffer. Haller überraschte noch nicht bereite Heimische, sein Schuss schlug im FG-Gehäuse ein, 1:1. In der Folge wirkten die Oberinntaler etwas unsortiert, die Außerferner mit ihren Routiniers Bleiholder, Haller, Singer, wurden stärker. Und entschieden mit einem Doppelschlag das Spiel für sich. Ein Singer-Freistoß (74.) und Vacca-Treffer (75.). 1:3 – „damit war die Messe gelesen“. Lentsch trocken. Und ein Fazit ziehend: „Dass wir aus einer richtig guten ersten Halbzeit nicht mehr zogen, unsere Chancen auf weitere Tore nicht nutzten, das kreide ich an. Daran müssen wir arbeiten.“





