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Ötztalmarsch lockte knapp 200 Wanderer

Bei der fünften Auflage führten zwei anspruchsvolle Strecken durch die beeindruckende Natur des Ötztals

Knapp 200 Wanderfreunde nahmen heuer die fünfte Auflage des Ötztalmarsches in Angriff. Auf 39 oder 45 Kilometern standen dabei nicht Bestzeiten, sondern Naturerlebnis, Gemeinschaft und die besondere Atmosphäre entlang der Strecke im Mittelpunkt.

10. September 2026
Ötztalmarsch lockte knapp 200 Wanderer
Knapp 200 Wanderfreunde erlebten beim fünften Ötztalmarsch Natur, Erholung und sportliche Herausforderung auf 39 oder 45 Kilometern.

Fotos: E. Höpperger
Knapp 200 Wanderfreunde machten sich heuer beim Ötztalmarsch auf den Weg durch das Ötztal. Bei der bereits fünften Auflage standen zwei Strecken mit 39 beziehungsweise 45 Kilometern zur Wahl. Im Mittelpunkt standen dabei nicht Zeiten und Platzierungen, sondern das gemeinsame Natur- und Wandererlebnis.

START IN SAUTENS. Gestartet wurde in der Kalkofenarena in Sautens, das Ziel befand sich für alle Teilnehmer beim Aqua Dome in Längenfeld. Für die Anreise zum Start stand am Morgen ein eigener Busshuttle von Längenfeld nach Sautens zur Verfügung.

NATURERLEBNIS AUF LANGEN WEGEN. Die kürzere Variante führte über 39 Kilometer und rund 1.300 Höhenmeter, auf der längeren Strecke waren 45 Kilometer und etwa 1.600 Höhenmeter zu bewältigen. Dabei führte die Route durch die abwechslungsreiche Landschaft des Ötztals und an einigen seiner bekanntesten Natursehenswürdigkeiten vorbei. Unter anderem passierten die Wanderer den Piburger See und erlebten den Stuibenfall aus nächster Nähe. Bei der 45-Kilometer-Variante wartete zusätzlich die Querung der imposanten Hängebrücke oberhalb von Längenfeld.

LEIBLICHES WOHL. Für die nötige Stärkung entlang der Strecke sorgten drei Labestationen in Winklen, Tumpen und Umhausen. An jeder Station wartete ein unterschiedliches Verpflegungsangebot auf die Teilnehmer. Auch der Umweltgedanke spielte eine Rolle: Für Getränke brachte jeder Wanderer seinen eigenen Becher mit.

VIELE FREIWILLE HELFER. Organisiert wird der Weitwandertag von einem engagierten Team aus dem sächsischen Chemnitz, begleitet und unterstützt von Ötztal Tourismus. Zahlreiche Einheimische sowie mitgereiste Wander- und Naturfreunde packten ebenfalls tatkräftig mit an – bei den Labestationen, als Streckenposten oder in anderen Bereichen entlang der Route. Diese Zusammenarbeit vieler Helfer sorgte für einen reibungslosen Ablauf und eben diese  familiäre Atmosphäre, die den Ötztalmarsch so beliebt macht.

NATURERLEBNIS ZÄHLT. Einen klassischen Sieger gibt es bei der Veranstaltung nicht. Wer die beiden Strecken bewältigt und das Ziel in Längenfeld erreicht, darf sich als Gewinner fühlen. Für die kommende Auflage denken die Organisatoren zudem über eine zusätzliche kürzere Strecke von rund 20 Kilometern nach. Damit soll der Ötztalmarsch künftig auch für Wanderer attraktiv werden, denen die bisherigen Distanzen zu anspruchsvoll sind.
Ötztalmarsch lockte knapp 200 Wanderer

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