Silzbulls feiern die ganze Nacht
Nach 13 Jahren geht der Tiroler Meistertitel wieder ins Oberland
24. Feber 2026 | von
Albert Unterpirker
Silz startete furios, führte 2:0 und drängte auf die Vorentscheidung. Doch Finals folgen eigenen Gesetzen. Wattens, stark, kam zurück, erzielte den Anschluss, dann den Ausgleich. Plötzlich wackelte alles. Ohne den verletzten René Krumpl mussten die Hausherren noch einmal alles mobilisieren. Ein Unterzahlspiel kurz vor Schluss überstanden sie mit enormen Kampfgeist. In der Verlängerung hatten die Bulls ein 4:3-Powerplay, das in der regulären Spielzeit begann. 29 Sekunden dauerte die Overtime. Assist von Dennis Teschauer, Philipp Dablander zieht ab – Tor. Der Kapitän schießt Silz in den Eishockey-Himmel. Die Tribünen zittern bis in die letzte Schraube. Keine Übertreibung. Wer dort war, weiß es.
SPEKTAKEL. Diese Finalserie hatte alles: eine 3:5-Niederlage in Wattens trotz 2:1-Führung und zwei bittere Shorthander, ein hart erkämpftes 4:2 mit legendärem Empty-Net-Billard-Schuss – und dieses nervenzerreißende 3:2 im Entscheidungsspiel. Drei Partien auf extrem hohem Niveau. Was danach folgte, war kein inszeniertes Spektakel, sondern pure Emotion. Spieler umarmten sich. Tränen. Frenetischer Jubel. Der Meisterpokal auf Ehrenrunden durch die offene Arena getragen. „Das war eine brutale Party“, erzählt Christian Föger beim nächstmorgigen RUNDSCHAU-Telefonat, „hörst eh meine Stimme!“ Insgeheim habe man damit spekuliert, so der Bulls-Obmann weiter, „aber dass es jetzt passiert ist – unglaublich wichtig für die ganze Struktur dahinter, und einfach nur sensationell!“
LEIDENSCHAFT. Und dann dieser Satz, der hängen bleibt: „Die Jungs waren enorm nervös, und wenn die Füße nicht mitmachen, geht es nur übers Herz.“ Das war der Unterschied. Herz. Zusammenhalt. Eine Mannschaft, die laut Föger heuer „so harmonisch und hungrig wie noch nie“ war. Fazit: „Die Mannschaft, unsere Trainer Florian Hirn (Headcoach) und Ewald Knausz (Co-Trainer) sowie unsere Fans haben sich das verdient!“ Mehr noch: Dieser Titel ist ein Signal. Das Oberland ist wieder der Eishockeynabel Tirols. Nicht wegen großer Budgets oder glitzernder Hallen. Sondern wegen Leidenschaft, Struktur, ehrenamtlicher Arbeit und einer Gemeinschaft, die hinter ihrem Verein steht. 2011/12 war der letzte Titel. Jetzt haben ihn die Bullen wieder. 2032 feiert Eishockey in Silz sein 100-jähriges Jubiläum. Bis dahin darf noch der eine oder andere Pokal kommen. Die Bulls haben gezeigt, was möglich ist, wenn Füße zittern, aber Herzen tragen.
SPEKTAKEL. Diese Finalserie hatte alles: eine 3:5-Niederlage in Wattens trotz 2:1-Führung und zwei bittere Shorthander, ein hart erkämpftes 4:2 mit legendärem Empty-Net-Billard-Schuss – und dieses nervenzerreißende 3:2 im Entscheidungsspiel. Drei Partien auf extrem hohem Niveau. Was danach folgte, war kein inszeniertes Spektakel, sondern pure Emotion. Spieler umarmten sich. Tränen. Frenetischer Jubel. Der Meisterpokal auf Ehrenrunden durch die offene Arena getragen. „Das war eine brutale Party“, erzählt Christian Föger beim nächstmorgigen RUNDSCHAU-Telefonat, „hörst eh meine Stimme!“ Insgeheim habe man damit spekuliert, so der Bulls-Obmann weiter, „aber dass es jetzt passiert ist – unglaublich wichtig für die ganze Struktur dahinter, und einfach nur sensationell!“
LEIDENSCHAFT. Und dann dieser Satz, der hängen bleibt: „Die Jungs waren enorm nervös, und wenn die Füße nicht mitmachen, geht es nur übers Herz.“ Das war der Unterschied. Herz. Zusammenhalt. Eine Mannschaft, die laut Föger heuer „so harmonisch und hungrig wie noch nie“ war. Fazit: „Die Mannschaft, unsere Trainer Florian Hirn (Headcoach) und Ewald Knausz (Co-Trainer) sowie unsere Fans haben sich das verdient!“ Mehr noch: Dieser Titel ist ein Signal. Das Oberland ist wieder der Eishockeynabel Tirols. Nicht wegen großer Budgets oder glitzernder Hallen. Sondern wegen Leidenschaft, Struktur, ehrenamtlicher Arbeit und einer Gemeinschaft, die hinter ihrem Verein steht. 2011/12 war der letzte Titel. Jetzt haben ihn die Bullen wieder. 2032 feiert Eishockey in Silz sein 100-jähriges Jubiläum. Bis dahin darf noch der eine oder andere Pokal kommen. Die Bulls haben gezeigt, was möglich ist, wenn Füße zittern, aber Herzen tragen.






























