Skifest zum Auftakt der Alpinen
Weltcup-Opening Sölden 2025: Scheib jubelt, Schwarz glänzt – Odermatt siegt
28. Oktober 2025 | von
Christoph Hablitzel
Die österreichische Bundeshymne ertönte an der Giggijoch-Talstation: RTL-Siegerin Julia Scheib (M.), flankiert von Paula Moltzan (l.) und Lara Gut-Behrami (r.) RS-Foto: Hablitzel
Schon am Freitagabend strömten Tausende Besucher zur Startnummernauslosung der Damen beim Veranstaltungsgelände an der Giggijochbahn. Musik, Fahnenmeer und Jubel – dabei präsentierte man sich in Sölden einmal mehr als perfekter Gastgeber für den Start in den
Skiwinter.
SAMSTAG: JULIA SCHEIB SCHREIBT SKI-GESCHICHTE. Der Samstag gehörte ganz den österreichischen Damen – und vor allem Julia Scheib. Die 26-jährige Steirerin holte im Riesentorlauf ihren ersten Weltcupsieg und beendete damit eine unglaubliche Durststrecke: Seit neuneinhalb Jahren bzw. 79 Rennen hatte keine Österreicherin mehr in dieser Disziplin gewonnen. Scheib verwies Paula Moltzan (USA/+0,58) und Lara Gut-Behrami (SUI/+1,11) auf die Plätze. Vor einer Rekordkulisse von 15.300 Fans im Gletscherstadion wurde der rot-weiß-rote Premierenerfolg frenetisch gefeiert.
FANPARADE. Am späten Nachmittag zog dann die schon traditionelle und einzige Fanclub-Parade im Weltcup-Zirkus durch Sölden – ein Meer aus Fahnen, Trommeln und Jubelgesängen führte die Parade vom Postplatz zum Veranstaltungsgelände am Giggijoch-Parkplatz. Dieser Enthusiasmus der Fans zeigte einmal mehr, warum Sölden wie kein anderer für den Weltcup-Auftakt steht.
NATIONALFEIERTAG. Am Sonntag sorgte Marco Schwarz mit Rang zwei im Herren-Riesentorlauf für das nächste rot-weiß-rote Highlight. Der Kärntner musste sich nur „Seriensieger“ Marco Odermatt geschlagen geben, der mit 0,24 Sekunden Vorsprung seinen bereits 46. Weltcupsieg einfuhr. Dritter wurde Atle Lie McGrath (+0,27), Stefan Brennsteiner verpasste als Vierter (+0,39) das Podest nur hauchdünn.
WINTERLICH. Der zweite Durchgang begann wegen heftigen Schneefalls mit einer Stunde Verspätung, beide Läufe wurden auf verkürzter Strecke gefahren. Schwarz zeigte Nervenstärke und starke Zwischenzeiten – und ließ danach alle Emotionen raus: „Es war sehr zach. Ich habe viel gehadert mit mir und habe mir selbst den größten Druck gemacht. Ich bin megahappy über den zweiten Platz“, sagte der Kärntner im ORF-Interview.
AUCH SIEGER ODERMATT ZEIGT GRÖSSE: „Das war eine sehr starke Performance der Österreicher, Marco ist definitiv zurück, ich gönne es ihm, er ist so ein guter Skifahrer und auch ein guter Typ“, lobte der Schweizer, der bereits 2021 und 2022 in Sölden gewonnen hatte.
STRAHLENDES WOCHENENDE. Mit dem Damen-Sieg von Julia Scheib und dem starken Auftritt von Marco Schwarz feierte Österreich am Nationalfeiertags-Wochenende einen Saisonstart nach Maß. Rund 31.000 Fans sorgten für eine eindrucksvolle Kulisse und bestätigten einmal mehr die besondere Bedeutung Söldens als Fixpunkt im alpinen Weltcupkalender.
Skiwinter.
SAMSTAG: JULIA SCHEIB SCHREIBT SKI-GESCHICHTE. Der Samstag gehörte ganz den österreichischen Damen – und vor allem Julia Scheib. Die 26-jährige Steirerin holte im Riesentorlauf ihren ersten Weltcupsieg und beendete damit eine unglaubliche Durststrecke: Seit neuneinhalb Jahren bzw. 79 Rennen hatte keine Österreicherin mehr in dieser Disziplin gewonnen. Scheib verwies Paula Moltzan (USA/+0,58) und Lara Gut-Behrami (SUI/+1,11) auf die Plätze. Vor einer Rekordkulisse von 15.300 Fans im Gletscherstadion wurde der rot-weiß-rote Premierenerfolg frenetisch gefeiert.
FANPARADE. Am späten Nachmittag zog dann die schon traditionelle und einzige Fanclub-Parade im Weltcup-Zirkus durch Sölden – ein Meer aus Fahnen, Trommeln und Jubelgesängen führte die Parade vom Postplatz zum Veranstaltungsgelände am Giggijoch-Parkplatz. Dieser Enthusiasmus der Fans zeigte einmal mehr, warum Sölden wie kein anderer für den Weltcup-Auftakt steht.
NATIONALFEIERTAG. Am Sonntag sorgte Marco Schwarz mit Rang zwei im Herren-Riesentorlauf für das nächste rot-weiß-rote Highlight. Der Kärntner musste sich nur „Seriensieger“ Marco Odermatt geschlagen geben, der mit 0,24 Sekunden Vorsprung seinen bereits 46. Weltcupsieg einfuhr. Dritter wurde Atle Lie McGrath (+0,27), Stefan Brennsteiner verpasste als Vierter (+0,39) das Podest nur hauchdünn.
WINTERLICH. Der zweite Durchgang begann wegen heftigen Schneefalls mit einer Stunde Verspätung, beide Läufe wurden auf verkürzter Strecke gefahren. Schwarz zeigte Nervenstärke und starke Zwischenzeiten – und ließ danach alle Emotionen raus: „Es war sehr zach. Ich habe viel gehadert mit mir und habe mir selbst den größten Druck gemacht. Ich bin megahappy über den zweiten Platz“, sagte der Kärntner im ORF-Interview.
AUCH SIEGER ODERMATT ZEIGT GRÖSSE: „Das war eine sehr starke Performance der Österreicher, Marco ist definitiv zurück, ich gönne es ihm, er ist so ein guter Skifahrer und auch ein guter Typ“, lobte der Schweizer, der bereits 2021 und 2022 in Sölden gewonnen hatte.
STRAHLENDES WOCHENENDE. Mit dem Damen-Sieg von Julia Scheib und dem starken Auftritt von Marco Schwarz feierte Österreich am Nationalfeiertags-Wochenende einen Saisonstart nach Maß. Rund 31.000 Fans sorgten für eine eindrucksvolle Kulisse und bestätigten einmal mehr die besondere Bedeutung Söldens als Fixpunkt im alpinen Weltcupkalender.

