Sportliche Österreich-Premiere im Pitztal
Trailrunning-Elite begeisterte beim Pitz Alpine Glacier Trail
4. August 2025 | von
Friederike Hirsch
Bereits bei der Pressekonferenz im Vorfeld des GTWS zeigte sich Malen Osa Ansa (r.) zuversichtlich: „Die Strecke liegt mir sehr gut und ich freu mich auf das Rennen.“ Mit dem 2. Platz im Pitztal hat sie wichtige Punkte geholt. RS-Foto: Hirsch
Am vergangenen Wochenende war die Weltelite des Trailrunnings im Pitztal zu Gast, als bei der 13. Auflage des Pitz Alpine Glacier Trail die Golden Trail World Series zu ihrer Österreich-Premiere nach Tirol kam. Insgesamt sorgten 1.600 Laufbegeisterte zum bereits achten Mal in Folge für ein ausverkauftes Teilnehmerfeld beim PAGT. Auf sieben Routen konnten sich die Athletinnen und Athleten messen, darunter die Königsdistanz P105, bei der unglaubliche 105 Kilometer und über 6000 Höhenmeter absolviert werden mussten. Darüber hinaus wurden Rennen über die Distanzen 90, 60, 45, 30 und 15 Kilometer ausgetragen sowie das Eliterennen der GTWS. Die mit 300.000 Euro dotierte GTWS umfasst nur acht ausgewählte Strecken und macht den PAGT zu einem der exklusivsten Trails der Welt.
BRÜCKENSCHLAG GELUNGEN. Trotz nasskaltem Wetter und der mehr als technisch anspruchsvollen Streckendesigns entfaltete sich einmal mehr die spezielle Lauf-Atmosphäre im Pitztal. Die Veranstalter der GTWS haben ein medientaugliches Flower-Format entwickelt, welches die Sportler dreimal durch das Start-Ziel-Gelände führte. Beeindruckende sportliche Leistungen machten Raum für große Emotionen, die in über 100 Ländern live übertragen wurden. Scheinbar mühelos schafften es die Organisatoren, den Brückenschlag zwischen Spitzen- und Breitensport zu schlagen. Vom Kinder-Run über das Young-Talents-Race bis zum Ultra-Trailrun war zusätzlich alles vertreten.
NACHWUSCHSRENNEN ZUM AUFTAKT. Der erstmalig ausgetragene „P Young Talents Race“ bot Nachwuchssportlern im Alter zwischen 15 und 22 Jahren zudem die Chance, ihre ersten Erfahrungen auf der ganz großen Bühne zu sammeln und Teile der Profi-Strecke in Angriff zu nehmen. Der Nachwuchs zeigte den Großen gleich zu Beginn, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.
HEIMSIEG UND SPANNENDE RENNEN. Mit Ida-Sophie Hegemann rannte eine Deutsche im P-60-Bewerb quasi zu ihrem Heimsieg im Pitztal. Die 28-jährige Profiläuferin, die seit Jahren vom Tourismusverband Pitztal unterstützt wird und in Innsbruck lebt, zählt zur globalen Elite im Trailrunning und fand in Tirol ihre zweite Heimat. Sie gewann den Damenbewerb über die 60 Kilometer in 09:28:18 Stunden. Im Gesamtklassement wurde sie dabei nur von André Purschke geschlagen, der in 08:51:48 Stunden den P-60 für sich entschied. Im topbesetzten Feld der GTWS konnte sich nach einem engen und hart umkämpften Rennen der Kenianer Timothy Kibett mit einer Zeit von 01:32:43 Stunden und nur vier Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Samwel Kiprotich durchsetzen. Bei den Damen holte sich Naomi Lang in 01:49:15 Stunden den Sieg und verwies Malen Osa Ansa und Andrine Benjaminsen auf die Plätze. Der Tiroler Daniel Peer setzte sich beim P-15 der Herren gegen die starke Konkurrenz durch und gewann den Zirbensteig-Trail.
BRÜCKENSCHLAG GELUNGEN. Trotz nasskaltem Wetter und der mehr als technisch anspruchsvollen Streckendesigns entfaltete sich einmal mehr die spezielle Lauf-Atmosphäre im Pitztal. Die Veranstalter der GTWS haben ein medientaugliches Flower-Format entwickelt, welches die Sportler dreimal durch das Start-Ziel-Gelände führte. Beeindruckende sportliche Leistungen machten Raum für große Emotionen, die in über 100 Ländern live übertragen wurden. Scheinbar mühelos schafften es die Organisatoren, den Brückenschlag zwischen Spitzen- und Breitensport zu schlagen. Vom Kinder-Run über das Young-Talents-Race bis zum Ultra-Trailrun war zusätzlich alles vertreten.
NACHWUSCHSRENNEN ZUM AUFTAKT. Der erstmalig ausgetragene „P Young Talents Race“ bot Nachwuchssportlern im Alter zwischen 15 und 22 Jahren zudem die Chance, ihre ersten Erfahrungen auf der ganz großen Bühne zu sammeln und Teile der Profi-Strecke in Angriff zu nehmen. Der Nachwuchs zeigte den Großen gleich zu Beginn, dass in Zukunft mit ihnen zu rechnen ist.
HEIMSIEG UND SPANNENDE RENNEN. Mit Ida-Sophie Hegemann rannte eine Deutsche im P-60-Bewerb quasi zu ihrem Heimsieg im Pitztal. Die 28-jährige Profiläuferin, die seit Jahren vom Tourismusverband Pitztal unterstützt wird und in Innsbruck lebt, zählt zur globalen Elite im Trailrunning und fand in Tirol ihre zweite Heimat. Sie gewann den Damenbewerb über die 60 Kilometer in 09:28:18 Stunden. Im Gesamtklassement wurde sie dabei nur von André Purschke geschlagen, der in 08:51:48 Stunden den P-60 für sich entschied. Im topbesetzten Feld der GTWS konnte sich nach einem engen und hart umkämpften Rennen der Kenianer Timothy Kibett mit einer Zeit von 01:32:43 Stunden und nur vier Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Samwel Kiprotich durchsetzen. Bei den Damen holte sich Naomi Lang in 01:49:15 Stunden den Sieg und verwies Malen Osa Ansa und Andrine Benjaminsen auf die Plätze. Der Tiroler Daniel Peer setzte sich beim P-15 der Herren gegen die starke Konkurrenz durch und gewann den Zirbensteig-Trail.

