Triumphzug für Olympiamedaillengewinner
Mit Mähtrack, Musikkapelle und „Eva“: Sölden und das Ötztal feiern Fabio Gstrein
31. März 2026 | von
Christoph Hablitzel
Der offizielle Empfang begann vergangenen Samstag am späten Nachmittag in der „Giggi Tenne“ im Beisein hochrangiger Vertreter aus Sport und Politik. Unter den Gästen unter anderem Landeshauptmann Anton Mattle. ÖSV-Vizepräsident Stefan Jochum, TSV-Vizepräsident Michael Graupp, Bürgermeister Ernst Schöpf, SC-Sölden-Obmann Sigi Grüner, Vertreter von ASVÖ, des Bezirksverbands sowie Familie, Freunde und viele Wegbegleiter des Athleten. Und um nicht zu vergessen: Oma Josefa. Die 92-Jährige ist unheimlich stolz auf das „Bieble“. „Dass ich das noch erleben darf, freut mich sehr“, so „Sefa“. „Mein größter Fan“, schmunzelt Fabio.
FESTZUG UND GROSSE FEIER AM POSTPLATZ. Der Höhepunkt des Abends war dann die öffentliche Feier am Postplatz. Ein Festzug, wie man ihn sonst nur bei der Fanclub-Parade beim Ski-Weltcup-Auftakt in Sölden erlebt, führte von der Giggi-Tenne entlang der B186 bis zum Postplatz. Über 100 Kinder der Skiclubs aus Sölden, Vent und Gurgl begleiteten den Zug, der musikalisch von der Musikkapelle Sölden unterstützt wurde. Fabio Gstrein selbst steuerte in seinem festlich geschmückten Mähtrack, in dem sich seine Familie befand, durch das Dorf. Am Postplatz angekommen, warteten schon Skilehrer der Skischule Sölden-Hochsölden sowie Mitglieder des Skiclubs und standen Spalier, als Fabio unter großem Applaus schließlich die Bühne betrat und von Moderator Markus Kneisl, der sicher und locker – trotz kurzzeitiger Pannen mit den Mikros – durch das Programm führte, empfangen wurde. Wenn an diesem Abend auch Medaillen vergeben worden wären, wäre der Moderator wohl auch auf dem Podest gestanden.
WÜRDIGUNG UND EMOTIONALE MOMENTE. In den anschließenden Grußworten gratulierten Bürgermeister Ernst Schöpf, Landeshauptmann Anton Mattle, Skiclub-Obmann Sigi Grüner, Jack Falkner von den Bergbahnen Sölden, vom Ötztal-Tourismus-Obmann Benjamin Kneisl sowie GF Oliver Schwarz dem Olympiamedaillengewinner und betonten seine Bedeutung für die Region.
TAKTGEFÜHL. Dann war es soweit und Fabio Gestrein übernahm selbst den Taktstock und dirigierte die Musikkapelle durch die Noten, so wie sich wie ein Slalomfahrer durch die Tore schwingt. Für emotionale und schmunzelnde Momente sorgte dann ein Video, das den sportlichen Werdegang Fabios, zu dessen Vorbildern in seiner Kinder- und Jugendzeit Benni Raich und Bode Miller gehörten, nachzeichnete.
KUH & EIGENE PISTE. Eine ganz besondere Ehre und ein Geschenk gab es vom Skiclub Sölden und den Sölder Bergbahnen: „Die silberne Abfahrt“ (Nr. 7) – wie sie die Einheimischen nennen – heißt ab sofort „Fabio Gstrein Piste“. Das dazugehörende Schild wird wohl in Kürze montiert werden. Übrigens führt die Abfahrt direkt an seinem Haus vorbei. Und als Draufgabe gab es für den begeisterten Bauer noch eine „silberana Kolba“. Zu Deutsch: eine junge Grauvieh-Kuh. „Bekommt auch nicht jeder“, freute sich Fabio Gstrein über „Eva“, den Zuwachs im Stall der Familie Gstrein. Doch „Eva“ wird in nächster Zeit wohl noch von Papa Gotthard betreut werden. Für Fabio geht es schon bald mit Frau Lisa für drei Wochen in den Urlaub nach Südafrika. „Mal abschalten“, so der bodenständige Sölder. Vorher stehen aber noch einige Termine an, unter anderem bei „Sport & Talk“ im Servus TV.
NÄHE ZU DEN FANS. „Ich freue mich einfach riesig, dass ihr alle hier seid und euch mit mir mitfreut“, sprach Fabio Gstrein, sichtlich gerührt, in die Menschenmenge, am bis auf den letzten Platz gefüllten Postplatz. Im Anschluss nahm sich der Sportler viel Zeit für seine Fans: Bei einer Autogrammstunde auf der Bühne erfüllte er zahlreiche Wünsche, besonders bei den einheimischen Kindern und jungen Skifans. Parallel dazu wurden auf einer LED-Wall Bilder aus seinem Leben und seiner Karriere gezeigt. Für die passende Stimmung sorgte DJ Shany, der den Postplatz in eine Feierzone verwandelte.
FESTZUG UND GROSSE FEIER AM POSTPLATZ. Der Höhepunkt des Abends war dann die öffentliche Feier am Postplatz. Ein Festzug, wie man ihn sonst nur bei der Fanclub-Parade beim Ski-Weltcup-Auftakt in Sölden erlebt, führte von der Giggi-Tenne entlang der B186 bis zum Postplatz. Über 100 Kinder der Skiclubs aus Sölden, Vent und Gurgl begleiteten den Zug, der musikalisch von der Musikkapelle Sölden unterstützt wurde. Fabio Gstrein selbst steuerte in seinem festlich geschmückten Mähtrack, in dem sich seine Familie befand, durch das Dorf. Am Postplatz angekommen, warteten schon Skilehrer der Skischule Sölden-Hochsölden sowie Mitglieder des Skiclubs und standen Spalier, als Fabio unter großem Applaus schließlich die Bühne betrat und von Moderator Markus Kneisl, der sicher und locker – trotz kurzzeitiger Pannen mit den Mikros – durch das Programm führte, empfangen wurde. Wenn an diesem Abend auch Medaillen vergeben worden wären, wäre der Moderator wohl auch auf dem Podest gestanden.
WÜRDIGUNG UND EMOTIONALE MOMENTE. In den anschließenden Grußworten gratulierten Bürgermeister Ernst Schöpf, Landeshauptmann Anton Mattle, Skiclub-Obmann Sigi Grüner, Jack Falkner von den Bergbahnen Sölden, vom Ötztal-Tourismus-Obmann Benjamin Kneisl sowie GF Oliver Schwarz dem Olympiamedaillengewinner und betonten seine Bedeutung für die Region.
TAKTGEFÜHL. Dann war es soweit und Fabio Gestrein übernahm selbst den Taktstock und dirigierte die Musikkapelle durch die Noten, so wie sich wie ein Slalomfahrer durch die Tore schwingt. Für emotionale und schmunzelnde Momente sorgte dann ein Video, das den sportlichen Werdegang Fabios, zu dessen Vorbildern in seiner Kinder- und Jugendzeit Benni Raich und Bode Miller gehörten, nachzeichnete.
KUH & EIGENE PISTE. Eine ganz besondere Ehre und ein Geschenk gab es vom Skiclub Sölden und den Sölder Bergbahnen: „Die silberne Abfahrt“ (Nr. 7) – wie sie die Einheimischen nennen – heißt ab sofort „Fabio Gstrein Piste“. Das dazugehörende Schild wird wohl in Kürze montiert werden. Übrigens führt die Abfahrt direkt an seinem Haus vorbei. Und als Draufgabe gab es für den begeisterten Bauer noch eine „silberana Kolba“. Zu Deutsch: eine junge Grauvieh-Kuh. „Bekommt auch nicht jeder“, freute sich Fabio Gstrein über „Eva“, den Zuwachs im Stall der Familie Gstrein. Doch „Eva“ wird in nächster Zeit wohl noch von Papa Gotthard betreut werden. Für Fabio geht es schon bald mit Frau Lisa für drei Wochen in den Urlaub nach Südafrika. „Mal abschalten“, so der bodenständige Sölder. Vorher stehen aber noch einige Termine an, unter anderem bei „Sport & Talk“ im Servus TV.
NÄHE ZU DEN FANS. „Ich freue mich einfach riesig, dass ihr alle hier seid und euch mit mir mitfreut“, sprach Fabio Gstrein, sichtlich gerührt, in die Menschenmenge, am bis auf den letzten Platz gefüllten Postplatz. Im Anschluss nahm sich der Sportler viel Zeit für seine Fans: Bei einer Autogrammstunde auf der Bühne erfüllte er zahlreiche Wünsche, besonders bei den einheimischen Kindern und jungen Skifans. Parallel dazu wurden auf einer LED-Wall Bilder aus seinem Leben und seiner Karriere gezeigt. Für die passende Stimmung sorgte DJ Shany, der den Postplatz in eine Feierzone verwandelte.
Ötztaler Medaillen-Treffen: Der Hubener Christoph Nösig – Teamweltmeister von 2015 – gratulierte ebenfalls herzlichst (v. l.).
Neben einem Paar Atomic-Ski wohl Fabio Gstreins Lieblings-(fahrbarer) Untersatz: Er steuerte selbst seinen Mähtrack durch Sölden.




























