Vertikale Ekstase in Imst
Austria Climbing Lead Cup und Speed Cup als Kampfansage an die Gravitation
26. Mai 2026 | von
Albert Unterpirker
Freuten sich über ein gelungenes Wochenende: Andreas Gohl, Martin Hasslwanter und Nici Falch (v. l.) vom Kletterzentrum Imst. Foto: Unterpirker
Der Himmel flexte! Es herrschte perfektes, fast schon kitschiges Traumwetter. „Ein unverschämtes Glück“ für ein Event dieser Größenordnung, wie Andreas Gohl vom Kletterzentrum Imst erleichtert feststellte. Die Mischung aus brennender Sonne und brennendem Ehrgeiz zog auch die Redaktion der RUNDSCHAU an, die sich am Samstag pünktlich zur U17-Qualifikation unter die Schaulustigen mischte. Was dort geboten wurde, war schlicht sensationell: Junge Talente, die sich mit einer Eleganz und Dynamik durch die Routen pflügten, als wäre die Schwerkraft nur ein physikalischer Fehler.
RANG & NAMEN. Mit insgesamt 111 Starterinnen und Startern aus ganz Österreich war das Feld nicht nur quantitativ beachtlich, sondern in den männlichen und weiblichen Gilden bemerkenswert ausgeglichen. „Auch in den jüngeren Klassen war alles vor Ort, was in Österreich Rang und Namen hat“, konstatiert Gohl sichtlich zufrieden. Aber nicht nur der Nachwuchs glänzte, denn die Allgemeine Klasse war im Speed-Bewerb ebenso mit absoluten Topleuten vertreten, die die Wand im Express-Tempo vertikal bezwangen. Das (neue) Team vom Imster Kletterzentrum wickelte dieses Kletterwochenende zum zweiten Mal ab – und setzte mit der erstmaligen Integration des Speed-Cups diesmal noch einen drauf.
WILLENSKRAFT. Rund 35 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer opferten ihr Wochenende, um den Ablauf vorbildlich zu dirigieren – ob als Judges, Auswerter, Sicherer oder u. a. als fleißige Hände im kulinarischen Bereich. Das sportliche Menü verlangte den Athleten derweil alles ab: Zwei Qualifikationsrouten (im Lead als Flash-Format), gefolgt von einer beinharten, mental fordernden On-Sight-Route im Finale. Die Routenbauer Bernie Ruech und Julian Vögl boten den Teilnehmern jedenfalls einen hohen Standard und kreierten Linien, die die feine Grenze zwischen Genie und Erschöpfung perfekt ausloteten. „Wir haben gesehen, dass der Routenbau sehr gut war, und es gab tolle Wertungen – das ist das Wichtigste für die Kletterer“, so Gohl. Belohnt wurden die Mühen durch herausragende Einzelleistungen. So verzückte auch Lokalmatador Lorenz Rauch (ÖAV Imst-Oberland) und holte den U15-Sieg im Lead. Theresa Mrak (U15, ÖAV Innerötztal)
wurde 8.
ADAPTIERUNGEN. Das Team des Kletterzentrum Imst sparte nicht mit Lob für das eingespielte Netzwerk im Hintergrund. Ein herzlicher Dank erging an das Sportzentrum Imst, den Tourismusverband, die Stadtgemeinde sowie an die treuen Sponsoren. „Es ist einfach superfein, man kann sich auf alle verlassen. Das erleichtert unsere Arbeit enorm, weil alles eingespielt ist“, betonte Gohl. Indessen sei man dran, das Kletterzentrum schrittweise weiterzubringen. Vor etwa zwei Jahren wurde eine alte Wandkonstruktion in der Halle saniert. Im vergangenen Winter folgte jedoch ein kleiner Dämpfer: Ein steiler Teilbereich der Halle musste gesperrt werden, da die Sicherheit dort nicht mehr gewährleistet werden konnte. Aktuell stehe man aber in intensivem Kontakt mit Firmen, um diesen Bereich gestalterisch umzubauen und – wenn Fortuna mitspielt – heuer wieder zu eröffnen. Zwei weitere Adaptierungen stehen ebenfalls an und sollen bald umgesetzt werden.
PFLICHTTERMIN. Wer glaubt, die Imster Vertikale dürfe sich nun bewerbsmäßig ausruhen, irrt. Der nächste Pflichttermin für alle Kletter-Enthusiasten darf bereits dick in den Kalender eingetragen werden: Vom 13. bis 14. Juni 2026 verwandelt sich das Kletterzentrum Imst in ein spektakuläres Paradies für den Nachwuchs, wenn das legendäre internationale Youth Color Climbing Festival 2026 zu einem ganztägigen Kletterspektakel einlädt.
RANG & NAMEN. Mit insgesamt 111 Starterinnen und Startern aus ganz Österreich war das Feld nicht nur quantitativ beachtlich, sondern in den männlichen und weiblichen Gilden bemerkenswert ausgeglichen. „Auch in den jüngeren Klassen war alles vor Ort, was in Österreich Rang und Namen hat“, konstatiert Gohl sichtlich zufrieden. Aber nicht nur der Nachwuchs glänzte, denn die Allgemeine Klasse war im Speed-Bewerb ebenso mit absoluten Topleuten vertreten, die die Wand im Express-Tempo vertikal bezwangen. Das (neue) Team vom Imster Kletterzentrum wickelte dieses Kletterwochenende zum zweiten Mal ab – und setzte mit der erstmaligen Integration des Speed-Cups diesmal noch einen drauf.
WILLENSKRAFT. Rund 35 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer opferten ihr Wochenende, um den Ablauf vorbildlich zu dirigieren – ob als Judges, Auswerter, Sicherer oder u. a. als fleißige Hände im kulinarischen Bereich. Das sportliche Menü verlangte den Athleten derweil alles ab: Zwei Qualifikationsrouten (im Lead als Flash-Format), gefolgt von einer beinharten, mental fordernden On-Sight-Route im Finale. Die Routenbauer Bernie Ruech und Julian Vögl boten den Teilnehmern jedenfalls einen hohen Standard und kreierten Linien, die die feine Grenze zwischen Genie und Erschöpfung perfekt ausloteten. „Wir haben gesehen, dass der Routenbau sehr gut war, und es gab tolle Wertungen – das ist das Wichtigste für die Kletterer“, so Gohl. Belohnt wurden die Mühen durch herausragende Einzelleistungen. So verzückte auch Lokalmatador Lorenz Rauch (ÖAV Imst-Oberland) und holte den U15-Sieg im Lead. Theresa Mrak (U15, ÖAV Innerötztal)
wurde 8.
ADAPTIERUNGEN. Das Team des Kletterzentrum Imst sparte nicht mit Lob für das eingespielte Netzwerk im Hintergrund. Ein herzlicher Dank erging an das Sportzentrum Imst, den Tourismusverband, die Stadtgemeinde sowie an die treuen Sponsoren. „Es ist einfach superfein, man kann sich auf alle verlassen. Das erleichtert unsere Arbeit enorm, weil alles eingespielt ist“, betonte Gohl. Indessen sei man dran, das Kletterzentrum schrittweise weiterzubringen. Vor etwa zwei Jahren wurde eine alte Wandkonstruktion in der Halle saniert. Im vergangenen Winter folgte jedoch ein kleiner Dämpfer: Ein steiler Teilbereich der Halle musste gesperrt werden, da die Sicherheit dort nicht mehr gewährleistet werden konnte. Aktuell stehe man aber in intensivem Kontakt mit Firmen, um diesen Bereich gestalterisch umzubauen und – wenn Fortuna mitspielt – heuer wieder zu eröffnen. Zwei weitere Adaptierungen stehen ebenfalls an und sollen bald umgesetzt werden.
PFLICHTTERMIN. Wer glaubt, die Imster Vertikale dürfe sich nun bewerbsmäßig ausruhen, irrt. Der nächste Pflichttermin für alle Kletter-Enthusiasten darf bereits dick in den Kalender eingetragen werden: Vom 13. bis 14. Juni 2026 verwandelt sich das Kletterzentrum Imst in ein spektakuläres Paradies für den Nachwuchs, wenn das legendäre internationale Youth Color Climbing Festival 2026 zu einem ganztägigen Kletterspektakel einlädt.


