Volles Starterfeld zum Jubiläum
10 Jahre Imster Radmarathon: Am 17. Mai wird die Bezirkshauptstadt wieder zur Rennrad-Hochburg
21. April 2026 | von
Martin Grüneis
Frank Rietzler, Paul Auderer (Obmann Imst Tourismus), Reinhold Werth (Geschäftsführer Imst Tourismus), Günther Schwarz (Abteilungsvorstand HTL Imst), Arnold Prantner (Werkstättenleiter HTL Imst), die beiden HTL-Schüler Vincenz Sonderegger und Adrian Müller, die das auf dem Foto zu sehende Holz-Carbon-Rennrad entwickelt haben, sowie Sandro Gstrein (Leitung AZW Imst) (v. l.)
Imst Tourismus erkannte schon früh den wachsenden Trend zum Radsport. Dieser fügt sich ideal in die Positionierung als Outdoorregion ein. Während andernorts noch die Wintersaison ausklingt, kann hier bereits geradelt werden. So zählt der Imster Radmarathon zu den ersten Veranstaltungen dieser Art in Tirol. Frank Rietzler, der den Imster Radmarathon seit der ersten Auflage mitorganisiert, verweist auf den kontinuierlichen Aufwärts-trend: Während bei der Premiere noch 325 Sportlerinnen und Sportler an den Start gingen, ist die Veranstaltung dieses Jahr mit 1.500 Teilnehmenden restlos ausgebucht. Viele Athletinnen und Athleten nutzen den frühen Termin gezielt zur Vorbereitung auf die kommenden Wettkämpfe. Mit seinen drei Strecken bietet der Imster Radmarathon ein passendes Angebot für unterschiedliche Leistungsniveaus. Rund 70 Prozent der Starterinnen und Starter kommen aus Deutschland, weitere aus Österreich, der Schweiz und Italien. „Wir beobachten zudem, dass das Teilnehmerfeld jünger wird und sich immer mehr Frauen für das Rennradfahren begeistern. Das zeigt, wie dynamisch sich der Radsport insgesamt entwickelt“, so Rietzler.
Die Strecke. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist sicherlich die zentrale Lage. Das Radrennen verbindet mehrere Tourismusregionen: von Imst über Innsbruck und seine Feriendörfer bis ins Ötztal und teilweise ins Pitztal. Die Streckenführung kombiniert ein eindrucksvolles Panorama mit sportlichen Herausforderungen: knackige Anstiege und rasante Abfahrten, bei denen die Spitzengruppe Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erreicht. Das stetige Wachstum der Veranstaltung erfordert selbstverständlich entsprechende Anpassungen. So wurden Start und Ziel ins Agrarzentrum West verlegt – am bisherigen Standort beim Sportzentrum ist der Imster Radmarathon zuletzt an infrastrukturelle Grenzen gestoßen. Der Rennstart erfolgt am 17. Mai 2026 um 7 Uhr. Um 13 Uhr findet im Zielgelände die Siegerehrung statt. Was die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler am Ende des Tages mit nach Hause nehmen, wurde von Schülerinnen und Schülern der HTL Imst entworfen. Im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden mehrere kreative Prototypen. Welcher davon letztlich als Siegerpokal überreicht wird, bleibt bis zum Renntag eine Überraschung. In Kooperation mit der Geschützten Werkstätte Tirol entstehen insgesamt 100 Pokale für den Imster Radmarathon.
Erweitertes Rahmenprogramm. Zum Jubiläum haben sich die Organisatoren freilich einige besondere Akzente einfallen lassen. Bereits am Tag vor dem Rennen bietet ein Kinderrennen dem Nachwuchs die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Zudem wird ein Schrauber-Workshop angeboten. Am Abend lädt die Brauerei Schloss Starkenberg zum „Offenen Biertank“ mit spannenden Einblicken in die Braukunst ein. Am Sonntag dürfen sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen der Preisverleihung auf eine spektakuläre Pumptrack-Show mit Nicolas Ostheimer freuen. Das Restaurant-Café iKuh rundet das Rennwochenende mit einer Nudelparty ab.
Vernetzung. Der Imster Radmarathon ist heuer erstmal Teil des Tiroler Rennradcups. Gemeinsam mit dem Arlberg Giro und dem Kufsteinerland Radmarathon bildet er eine Serienwertung. Neben der Einbindung in den Tiroler Rennradcup besteht eine Kooperation mit dem Radrennen Glocknerkönig.
Wertschöpfung. Der Imster Radmarathon zeigt, welchen Beitrag Sportveranstaltungen zur touristischen Entwicklung leisten können. Er sorgt für belegte Betten und setzt wichtige wirtschaftliche Impulse in der Region. Bilder und Berichte tragen dazu bei, die Region weit über ihre Grenzen hinaus bekannt zu machen. Allein die Beiträge auf den eigenen Kanälen von Imst Tourismus erzielen bereits eine große Reichweite. Hinzu kommt die Berichterstattung in den verschiedenen Medien sowie die Posts der Teilnehmenden und Zuschauerinnen und Zuschauer. Imst Tourismus-Geschäftsführer Reinhold Werth spricht von zusätzlichen touristischen Umsätzen von bis zu 120.000 Euro und einer direkten regionalen Wertschöpfung zwischen 60.000 und 70.000 Euro. „Der Imster Radmarathon zeigt, wie Veranstaltungen zum Markenprofil einer Region beitragen. Er bringt Frequenz, schafft Sichtbarkeit und stärkt unser Image im Outdoorbereich“, so Paul Auderer, Obmann von Imst Tourismus. Zahlreiche Betriebe gehen diesen Weg bereits mit: Sie bieten entsprechende Infrastruktur, sprechen gezielt Radgäste an und positionieren sich – unter anderem mit dem Qualitätslabel „Bett+Bike“ – als bikefreundliche Unterkünfte.
Die Strecke. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist sicherlich die zentrale Lage. Das Radrennen verbindet mehrere Tourismusregionen: von Imst über Innsbruck und seine Feriendörfer bis ins Ötztal und teilweise ins Pitztal. Die Streckenführung kombiniert ein eindrucksvolles Panorama mit sportlichen Herausforderungen: knackige Anstiege und rasante Abfahrten, bei denen die Spitzengruppe Geschwindigkeiten von bis zu 90 km/h erreicht. Das stetige Wachstum der Veranstaltung erfordert selbstverständlich entsprechende Anpassungen. So wurden Start und Ziel ins Agrarzentrum West verlegt – am bisherigen Standort beim Sportzentrum ist der Imster Radmarathon zuletzt an infrastrukturelle Grenzen gestoßen. Der Rennstart erfolgt am 17. Mai 2026 um 7 Uhr. Um 13 Uhr findet im Zielgelände die Siegerehrung statt. Was die erfolgreichen Sportlerinnen und Sportler am Ende des Tages mit nach Hause nehmen, wurde von Schülerinnen und Schülern der HTL Imst entworfen. Im Rahmen eines Wettbewerbs entstanden mehrere kreative Prototypen. Welcher davon letztlich als Siegerpokal überreicht wird, bleibt bis zum Renntag eine Überraschung. In Kooperation mit der Geschützten Werkstätte Tirol entstehen insgesamt 100 Pokale für den Imster Radmarathon.
Erweitertes Rahmenprogramm. Zum Jubiläum haben sich die Organisatoren freilich einige besondere Akzente einfallen lassen. Bereits am Tag vor dem Rennen bietet ein Kinderrennen dem Nachwuchs die Möglichkeit, erste Wettkampferfahrungen zu sammeln. Zudem wird ein Schrauber-Workshop angeboten. Am Abend lädt die Brauerei Schloss Starkenberg zum „Offenen Biertank“ mit spannenden Einblicken in die Braukunst ein. Am Sonntag dürfen sich die Besucherinnen und Besucher im Rahmen der Preisverleihung auf eine spektakuläre Pumptrack-Show mit Nicolas Ostheimer freuen. Das Restaurant-Café iKuh rundet das Rennwochenende mit einer Nudelparty ab.
Vernetzung. Der Imster Radmarathon ist heuer erstmal Teil des Tiroler Rennradcups. Gemeinsam mit dem Arlberg Giro und dem Kufsteinerland Radmarathon bildet er eine Serienwertung. Neben der Einbindung in den Tiroler Rennradcup besteht eine Kooperation mit dem Radrennen Glocknerkönig.
Wertschöpfung. Der Imster Radmarathon zeigt, welchen Beitrag Sportveranstaltungen zur touristischen Entwicklung leisten können. Er sorgt für belegte Betten und setzt wichtige wirtschaftliche Impulse in der Region. Bilder und Berichte tragen dazu bei, die Region weit über ihre Grenzen hinaus bekannt zu machen. Allein die Beiträge auf den eigenen Kanälen von Imst Tourismus erzielen bereits eine große Reichweite. Hinzu kommt die Berichterstattung in den verschiedenen Medien sowie die Posts der Teilnehmenden und Zuschauerinnen und Zuschauer. Imst Tourismus-Geschäftsführer Reinhold Werth spricht von zusätzlichen touristischen Umsätzen von bis zu 120.000 Euro und einer direkten regionalen Wertschöpfung zwischen 60.000 und 70.000 Euro. „Der Imster Radmarathon zeigt, wie Veranstaltungen zum Markenprofil einer Region beitragen. Er bringt Frequenz, schafft Sichtbarkeit und stärkt unser Image im Outdoorbereich“, so Paul Auderer, Obmann von Imst Tourismus. Zahlreiche Betriebe gehen diesen Weg bereits mit: Sie bieten entsprechende Infrastruktur, sprechen gezielt Radgäste an und positionieren sich – unter anderem mit dem Qualitätslabel „Bett+Bike“ – als bikefreundliche Unterkünfte.
Sie haben viele Stunden in die Entwicklung ihres Rennrads investiert. Dabei wurde der Einsatz von Carbon reduziert und stattdessen Holz verwendet. Die Vorteile der beiden Materialien sollen optimal kombiniert werden. So federt Holz beispielsweise Schläge besser ab. Der erste Prototyp wurde aus Esche gefertigt, die weiteren Modelle sollen aus Ahorn entstehen.