Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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Budget beschlossen

60 Mio. Euro für Stadt und Stadtwerke veranschlagt

Erstmalig in diesem Jahr kam der Imster Gemeinderat zu einer gemeinsamen Sitzung im Rathaus zusammen. Dabei wurde in erster Linie der finanzielle Voranschlag für das Jahr 2023 präsentiert und in weiterer Folge einstimmig beschlossen. Insgesamt kalkulieren die Stadt und die dazugehörigen Stadtwerke mit einem Budget von rund 60 Mio. Euro.
7. Feber 2023 | von Markus Wechner
Budget beschlossen<br />
Das Budget für das Jahr 2023 wurde in der letzten Gemeinderatssitzung einstimmig beschlossen. RS-Foto: Wechner
Gemeinderat Helmuth Gstrein präsentierte bei der kürzlich abgehaltenen Sitzung den Voranschlag des Budgets für 2023. Dieses beläuft sich auf 41.979.900 Euro. Zu den größeren Ausgaben zählen hierbei die Arbeiten beim Wohn- und Pflegeheim (1,295 Mio./Bedarfszuweisung 825.000 Euro), die Sanierung der Wohnanlage Auf Arzill (1,25 Mio./Landeszuschuss 244.900 Euro) sowie die Arbeiten am Glenthof (1.15 Mio./Landeszuschuss 200.000 Euro). Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf 6.858.000 Euro. Laut Gstrein fallen die Steuereinnahmen von mehr als 9 Mio. Euro um 10,72 Prozent höher aus als im letzten Jahr. „Etwas Sorge bereiten mir die Entwicklung der Personalkosten, die stark steigenden Energiekosten und die allgemeine Teuerung“, gibt der Gemeinderat jedoch zu bedenken. Gerade in Zeiten der Teuerung und der Rekordinflation habe man sich aber darauf verständigt, auf eine Erhöhung sämtlicher Gebühren zu verzichten.

BUDGET DER STADTWERKE. Gemeinderat Christian Linser legte den Voranschlag für das Budget der Stadtwerke vor. Für das Jahr 2023 wird mit einem Ertrag von 18.319.600 Euro und einem Jahresüberschuss von 2.137.500 Euro kalkuliert. Dabei sind anstehende Projekte wie etwa der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen berücksichtigt. Das Budget sei laut Linser bereits im Herbst letzten Jahres erstellt worden. Den Strompreis habe man moderat erhöht, eine Senkung in diesem Jahr solle nach vorhergehender genauer Prüfung durchgeführt werden. Das Budget der Stadtwerke sei geprägt von der Strompreisentwicklung. So gebe es zwar höhere Erlöse, aber eben auch höhere Kosten.

STROMPREISENTWICKLUNG. Helmuth Gstrein merkte an, dass man im August sehr heiß über den Strompreis diskutiert habe: „Ich hätte recht gehabt. Man hätte nicht so viel erhöhen sollen. Es wäre sich auch so ausgegangen“. Dem entgegnete Christian Linser, dass es im August völlig unklar gewesen sei, wie sich der Strompreis entwickeln werde. Den Strompreis könne man nur einmal im Jahr ändern. „Das werden wir machen, wenn sich das Strompreisniveau tiefer stabilisiert“, so Linser. Bürgermeister Stefan Weirather zeigte sich aber prinzipiell erfreut über die 60 Mio. Euro starken Voranschläge: „Auch in der Krise sind wir gut über die Runden gekommen“.

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