Eine Hälfte um einen Euro
Stadtwerke wollen Sparkassen-Tiefgarage übernehmen
1. März 2022 | von
Manuel Matt
Zuvor lediglich zur Hälfte beteiligt, sollen die Imster Stadtwerke die Sparkassen-Tiefgarage unter dem gleichnamigen Platz künftig zur Gänze besitzen. Der Gemeinderat signalisierte noch kurz vor der Wahl seine Zu-stimmung.RS-Foto: Matt
Von Manuel Matt
DER NAME BLEIBT. Aus dem eingangs erwähnten Grund nämlich verkaufe die Imster Sparkasse ihren Anteil an die Stadtwerke – und das zum schmalen Preis von einem Euro. Zusätzlich würde sich die Bank noch zur Hälfte an einer 260.000 Euro schweren Sondertilgung des Kredits beteiligen, der sich so letztlich noch auf 670.000 Euro belaufe, lässt Linser wissen. Dafür soll die unterirdische Parkgelegenheit wie gehabt bis mindestens 2075 „Sparkassen-Tiefgarage“ heißen und zwei Parkplätze weiterhin der Bank zur Verfügung stehen. Sobald alle Details vertraglich fixiert sind, werde der Gemeinderat nochmal entscheiden, verspricht Linser. Bis dahin steht ein einstimmiger, bejahender Grundsatzbeschluss.
WAS ÜBRIG BLEIBT. Anklang fand auch der von Linser dargelegte Erfolgs- und Finanzplan der Stadtwerke für 2022. Prognostiziert wird darin im Gesamtbetrieb ein Plus von 183.300 Euro bei einem Ertrag von rund 12,5 Millionen. Besonders viel Schotter soll dabei das Stromgeschäft bringen, mit einem erwarteten Überschuss von etwas mehr als 450.000 Euro, wobei die Stadtwerke dank Eigenproduktion auch von den steigenden Energiepreisen profitieren würden, lässt der Ausschussobmann wissen. Er sieht diesbezüglich den Wunsch vieler Privathaushalte, wieder Stadtwerke-Strom zu beziehen: Nachdem die zuvor mit günstigen Lockangeboten auf Kundenfang gegangenen, aber eben nicht selbst produzierenden Fremdanbieter die Preise nun viel mehr nach oben schrauben müssten. Aufgrund der Fülle an Anfragen müssten sich jene, die ab 2023 steckdosentechnisch wieder auf das Stadt-Unternehmen setzen möchten, übrigens bis spätestens Ende Juli melden. Weil sich nicht „auf einen Schwung 150 Kunden aufnehmen“ ließen, mahnt Linser. So oder so wollen die Stadtwerke dieses Jahr kräftig, nämlich beinahe 2,3 Millionen Euro, investieren: In die Strom- und Wasser-infrastruktur, in Trafo-Stationen und schlaue Zähler – und im Speziellen ins Gaulwerk, wo den lieben Fischen ein Treppchen gegönnt werden soll.
DER NAME BLEIBT. Aus dem eingangs erwähnten Grund nämlich verkaufe die Imster Sparkasse ihren Anteil an die Stadtwerke – und das zum schmalen Preis von einem Euro. Zusätzlich würde sich die Bank noch zur Hälfte an einer 260.000 Euro schweren Sondertilgung des Kredits beteiligen, der sich so letztlich noch auf 670.000 Euro belaufe, lässt Linser wissen. Dafür soll die unterirdische Parkgelegenheit wie gehabt bis mindestens 2075 „Sparkassen-Tiefgarage“ heißen und zwei Parkplätze weiterhin der Bank zur Verfügung stehen. Sobald alle Details vertraglich fixiert sind, werde der Gemeinderat nochmal entscheiden, verspricht Linser. Bis dahin steht ein einstimmiger, bejahender Grundsatzbeschluss.
WAS ÜBRIG BLEIBT. Anklang fand auch der von Linser dargelegte Erfolgs- und Finanzplan der Stadtwerke für 2022. Prognostiziert wird darin im Gesamtbetrieb ein Plus von 183.300 Euro bei einem Ertrag von rund 12,5 Millionen. Besonders viel Schotter soll dabei das Stromgeschäft bringen, mit einem erwarteten Überschuss von etwas mehr als 450.000 Euro, wobei die Stadtwerke dank Eigenproduktion auch von den steigenden Energiepreisen profitieren würden, lässt der Ausschussobmann wissen. Er sieht diesbezüglich den Wunsch vieler Privathaushalte, wieder Stadtwerke-Strom zu beziehen: Nachdem die zuvor mit günstigen Lockangeboten auf Kundenfang gegangenen, aber eben nicht selbst produzierenden Fremdanbieter die Preise nun viel mehr nach oben schrauben müssten. Aufgrund der Fülle an Anfragen müssten sich jene, die ab 2023 steckdosentechnisch wieder auf das Stadt-Unternehmen setzen möchten, übrigens bis spätestens Ende Juli melden. Weil sich nicht „auf einen Schwung 150 Kunden aufnehmen“ ließen, mahnt Linser. So oder so wollen die Stadtwerke dieses Jahr kräftig, nämlich beinahe 2,3 Millionen Euro, investieren: In die Strom- und Wasser-infrastruktur, in Trafo-Stationen und schlaue Zähler – und im Speziellen ins Gaulwerk, wo den lieben Fischen ein Treppchen gegönnt werden soll.