Rundschau - Oberländer Wochenzeitung
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Mit Millionen in der Hand

Spatenstich zum Neubau der Imster Wirtschaftskammer

Die Planungen sind abgeschlossen, die Vergaben ebenso.Jetzt muss sie nur noch gebaut werden, die neue Bezirksstelle der Wirtschaftskammer: Um veranschlagte 10,2 Millionen Euro, mit einem planmäßigen Abschluss der Arbeiten im Herbst 2023. Den ersten Schritt mit Symbolcharakter, den traditionellen Spatenstich, gab’s vergangenen Freitag.
8. März 2022 | von Manuel Matt
Mit Millionen in der Hand
Gemeinsames Schaufeln als Zeichen dafür, dass es nun wirklich losgeht: WK-Bezirksobmann Josef Huber, der Tiroler WK-Präsident Christoph Walser und der Imster Stadtchef Stefan Weirather (v.l.) beim Spatenstich zum Baubeginn der neuen Imster Bezirksstelle.RS-Foto: Matt
Von Manuel Matt

Es klafft ein Loch in der Imster Meranerstraße, direkt neben der Post-Filiale: Dort, wo früher eben die Bezirksstelle der Wirtschaftskammer (WK) war – und wo sie wieder entstehen wird: Nur neu und beträchtlich größer, mit 75 Prozent mehr Nettoraumfläche für Seminar-, Besprechungs- und Büroräume, einem Festsaal für 250 Personen sowie 60 Parkplätzen vor der Tür, kombiniert mit 37 Stellplätzen in der Tiefgarage. Der bauliche Startschuss soll diese Woche erfolgen, freut sich WK-Bezirksobmann Josef Huber – und „froh“ über die Entscheidung zum Neubau zeigt sich ebenso der Präsident der Tiroler Wirtschaftskammer, Christoph Walser. Weil Regionalpräsenz wichtig sei und wichtig bleibe.

WIFI-BILDUNG FÜR DAS OBERLAND. Wie sehr, das hätten speziell zuletzt die beiden Pandemiejahre zeigt. „Wir stehen zu einhundert Prozent hinter allen Bezirksstellen“, verspricht Walser, der in diesem Sinne auch der einst überlegten Zusammenlegung der Bezirksstellen Imst und Landeck eine Absage erteilt. Auch Kurse des Wirtschaftsförderungsinstitut (Wifi) werde es weiterhin in Landeck geben: Auch dann, wenn in der Imster Bezirksstelle das integrierte Wifi-Bildungszentrum Oberland seinen Betrieb aufnimmt. Profitieren sollen davon beide Bezirke, verspricht Huber.

IN DIE MODERNE. Anlaufstelle soll die neue Bezirksstelle natürlich ebenso bleiben: Für Unternehmerinnen und Unternehmer – so wie’s eben ziemlich genau 50 Jahre hier, an dieser Stelle üblich gewesen ist. Den alten, nunmehr abgerissenen Bau hätten viele bis zum letzten Tag noch durchaus optisch ansprechend gefunden. Weil’s halt auch gut in Schuss gehalten worden sei, sagt Huber und dankt dabei besonders Gerhard Schaber, Hausbesorger in bereits zweiter Generation. Letztlich sei das Gebäude aber schon bei seinem Antreten als neuer Bezirksobmann vor etwas weniger als zehn Jahren „nicht mehr der auf Höhe der Zeit“ gewesen, so Huber, der sich seitdem schon um einen Neubau bemüht hätte. Gänzlich so weit sein soll’s mit der planmäßigen Fertigstellung im Herbst 2023: Bei einem Budget von 10,2 Millionen Euro, die trotz vorgeschriebener, EU-weiter Ausschreibung zu weiten Teilen an viele regionale Anbieter gehen würden, weiß Walser: „Das freut mich schon besonders, ist’s doch eigentlich auch unser Auftrag, dass wir die Wertschätzung in der Region stärken.“ Strahlen lässt das auch den Imster Bürgermeister Stefan Weirather, ebenso wie die Aussicht, dass die Wirtschaftskammer samt Wifi-Angebot der Stadt als „starker Frequenzbringer“ erhalten bleibt. Er wünscht ein unfallfreies Baugeschehen in den nächsten eineinhalb Jahren. Die Imster Bezirksstelle der Wirtschaftskammer wird den Unternehmerinnen und Unternehmern auf jeden Fall währenddessen weiterhin zur Verfügung: Vor Ort, nur eben in einem Ausweichquartier am Ortseingang von Tarrenz.

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