ÖGB Imst: „Es ist genug“
Weltfrauentag: „Arbeitszeit runter, Einkommen und Lebensqualität rauf“
15. März 2022 | von
Mel Burger
Im Bild: Martina Neumayer, ÖGB- Frauenvorsitzende Oberland Alberta Zangl, ÖGB Regionalsekretär Roland Graswander, Tanja Noggler-Larcher, Nazahat Yilmaz (v.l.) Foto: ÖGB
Von Barbara Heiss
Zangl verweist dabei auf die schwierige Situation von Frauen in der Pandemie: „Frauen waren die ersten, die in der Krise zum Handkuss kamen. Sie haben entweder in systemrelevanten Berufen die Stellung gehalten oder waren von der massiven Arbeitslosigkeit getroffen, viele waren zerrissen zwischen Homeoffice und Homeschooling.“ Sie sieht kürzere Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich als notwendiges Mittel gegen die anhaltende Mehrfachbelastung von Frauen und die ungleiche Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit. 250 Millionen Überstunden pro Jahr, steigende Produktivität und vor allem steigender Druck auf Frauen durch Mehrfachbelastung sind Realität – auch abseits der Corona-Pandemie, so der ÖGB Imst. „Wenn zu Hause ein Familienmitglied betreut oder gepflegt wird, sind es auch zum ganz großen Teil Frauen, die das übernehmen. Nicht selten sind sie in weiterer Folge gezwungen, Arbeitszeit zu reduzieren, um dem Betreuungsaufwand gerecht zu werden. Daher würden Frauen von unserer Forderung, pflegende Angehörige beim Land Tirol anzustellen, besonders profitieren!“, verweist Astrid Kraxner, Mitglied im ÖGB Regionalvorstand, auf die seit längerem vom ÖGB geforderte Hilfestellung.
Zangl verweist dabei auf die schwierige Situation von Frauen in der Pandemie: „Frauen waren die ersten, die in der Krise zum Handkuss kamen. Sie haben entweder in systemrelevanten Berufen die Stellung gehalten oder waren von der massiven Arbeitslosigkeit getroffen, viele waren zerrissen zwischen Homeoffice und Homeschooling.“ Sie sieht kürzere Arbeitszeiten bei vollem Lohnausgleich als notwendiges Mittel gegen die anhaltende Mehrfachbelastung von Frauen und die ungleiche Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit. 250 Millionen Überstunden pro Jahr, steigende Produktivität und vor allem steigender Druck auf Frauen durch Mehrfachbelastung sind Realität – auch abseits der Corona-Pandemie, so der ÖGB Imst. „Wenn zu Hause ein Familienmitglied betreut oder gepflegt wird, sind es auch zum ganz großen Teil Frauen, die das übernehmen. Nicht selten sind sie in weiterer Folge gezwungen, Arbeitszeit zu reduzieren, um dem Betreuungsaufwand gerecht zu werden. Daher würden Frauen von unserer Forderung, pflegende Angehörige beim Land Tirol anzustellen, besonders profitieren!“, verweist Astrid Kraxner, Mitglied im ÖGB Regionalvorstand, auf die seit längerem vom ÖGB geforderte Hilfestellung.