Kompromiss angestrebt
Unterschriften gegen Ortstaxenerhöhung des TVB St. Anton
Gegen die geplante Erhöhung der Ortstaxe des TVB St. Anton am Arlberg auf 5 Euro gibt’s Widerstand – eine Bürgerinitiative hat online Unterschriften gesammelt, wobei bis 22. Juni mittags beachtliche 633 zusammengekommen sind.
27. Juni 2023
Kostet die Kurtaxe im Gebiet des TVB St. Anton bald 5 Euro pro Tag? RS-Foto: Archiv
Von Daniel Haueis
Der Bürgerinitiative ist bewusst, dass auch Menschen unterzeichnet haben, welche beim TVB nicht stimmberechtigt sind, aber: Der Tourismus stelle ja die Lebensader aller Einwohner dar. In einem Schreiben an den TVB-Vorstand werden die Gegenargumente dargelegt: Vorabinformation über die Verwendung der Mehreinnahmen, also geplante Projekte und deren Kosten würden fehlen. Schon der Zeitpunkt der Einführung der erhöhten Ortstaxe ab Oktober führe zu innerbetrieblichen Schwierigkeiten, da Reisebüro-Verträge und Buchungen bereits abgeschlossen sind. Da für den Gast keine Verbesserung sichtbar ist, sei eine gravierende Negativwerbung die Folge. Ein Nachteil wäre die Erhöhung besonders für kleine Betriebe mit niederem Übernachtungspreis, „eine Verhältnismäßigkeit ist nicht gegeben“, schreibt die Initiative. Radikal ist die Initiative keineswegs – sie meint: „Grundsätzlich wird eine Anpassung der Ortstaxe von der Bevölkerung toleriert. Wünschenswert wäre ein Kompromiss mit moderater Steigerung und vor allem einem notwendigen Planungsspielraum.“ Sie wünscht auch konfliktfreie Lösungsfindungen für alle betroffenen Parteien.
Der Bürgerinitiative ist bewusst, dass auch Menschen unterzeichnet haben, welche beim TVB nicht stimmberechtigt sind, aber: Der Tourismus stelle ja die Lebensader aller Einwohner dar. In einem Schreiben an den TVB-Vorstand werden die Gegenargumente dargelegt: Vorabinformation über die Verwendung der Mehreinnahmen, also geplante Projekte und deren Kosten würden fehlen. Schon der Zeitpunkt der Einführung der erhöhten Ortstaxe ab Oktober führe zu innerbetrieblichen Schwierigkeiten, da Reisebüro-Verträge und Buchungen bereits abgeschlossen sind. Da für den Gast keine Verbesserung sichtbar ist, sei eine gravierende Negativwerbung die Folge. Ein Nachteil wäre die Erhöhung besonders für kleine Betriebe mit niederem Übernachtungspreis, „eine Verhältnismäßigkeit ist nicht gegeben“, schreibt die Initiative. Radikal ist die Initiative keineswegs – sie meint: „Grundsätzlich wird eine Anpassung der Ortstaxe von der Bevölkerung toleriert. Wünschenswert wäre ein Kompromiss mit moderater Steigerung und vor allem einem notwendigen Planungsspielraum.“ Sie wünscht auch konfliktfreie Lösungsfindungen für alle betroffenen Parteien.
Daniel Haueis





