Dr. Thomas Parth – Verleger, Fotograf, Texter und Designer Foto: Alois Pircher
Thomas Parths Eltern führten in Ischgl das Hotel Yscla, eigentlich war die Mutter die Wirtin, der Vater war Lehrer und touristischer Vordenker. Zwei seiner Brüder – Hannes, er war bekanntlich viele Jahre Vorstand der Silvrettaseilbahn AG, und Alfons, er stand viele Jahre dem TVB als Obmann vor – sind bekannte Touristiker. Außerdem gründete und betrieb eine Schwester viele Jahre das Après-Ski-Lokal „Kitzloch“. Die Familie Parth gilt seit Jahrzehnten als touristischer Leistungsträger Ischgls. „Aus touristischer Sicht bin ich das schwarze Schaf in meiner Familie“, meint ein launiger Thomas Parth.
STUDIUM IN INNSBRUCK. Nach der Matura am bischöflichen Gymnasium Paulinum in Schwaz studierte Thomas Parth Germanistik und Theologie an der Universität Innsbruck. Kurzzeitig war er Lehrer in einem Gymnasium, bevor er seine Dissertation über Thomas Bernhard, den großen österreichischen Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, schrieb. Seine berufliche Laufbahn führte ihn in weiterer Folge für drei Jahre an die Universität Budapest, wo er deutsche Gegenwartsliteratur unterrichtete. Zurück in Innsbruck wurde er Lehrbeauftragter an der Universität im Institut für Germanistik unter dem Doyen der österreichischen Literaturwissenschaften Prof. Alfred Doppler. Später wechselte er als Redakteur zur katholischen Wochenzeitung „präsent“, die vom Tyrolia-Verlag herausgegeben wurde. Zehn Jahre lang, bis zum Einstellen der Zeitung, war er bei der Zeitschrift in verantwortlicher Position tätig.
BUTTERBROT-VERLAG. Er gründete dann einen Verlag, wurde Herausgeber für Bücher, war aber auch als Texter und Designer tätig. Meist gibt er Chroniken (Auftragsarbeiten) heraus. Als Verleger ist es ihm ein besonderes Anliegen, sehr penibel zu recherchieren, aber auch eine besonders gute Qualität zu liefern. Gute Qualität bezüglich Fotografien, Texten, aber auch Material und Druck. Bald wechselte er den Namen seines Verlags und so wurde der „editiones-Verlag“ geboren. Zwei Bücher gehen allein auf Thomas Parth zurück. „Gott sieht alles – im heiligen Land Tirol“ ist ein sogenanntes Erbauungsbuch und für dieses Werk haben er und seine Frau Helga (sie war Gymnasiallehrerin) zahlreiche Bilder von Statuen und Kruzifixen in ganz Tirol fotografiert. 2013 wurde dieses Buch als schönstes Sachbuch Österreichs ausgezeichnet und sogar in großen internationalen Zeitungen positiv rezensiert. Sein zweites „eigenes“ Buch nennt sich „Zimmer frei“ und dokumentiert das touristische Tirol. Auch dieses Buch erzielte national wie auch international große Aufmerksamkeit.
AUFTRAGSARBEITEN. Wie bereits erwähnt, war es sein Anliegen, auch bei Auftragsarbeiten (Chroniken) allerbeste Qualität zu liefern. Als Beispiele hierfür lassen sich die Chronik des Hotels Post (Ischgl) oder die Familienchronik der „Baluner“ (Galtür) anführen. Über die Maria-Theresien-Straße in Innsbruck gestaltete er im Auftrag der Stadt Innsbruck ein Buch, das mit einem typischen Fotoband wenig gemein hat. Künstlerisch mit herausragenden Fotografien, alle von Parth, werden von ihm die nicht alltäglichen Seiten der Tiroler Prachtstraße gezeigt. Ein weiteres Meisterstück ist die Chronik zum 50-jährigen Jubiläum der Silvrettaseilbahn AG. Eine Chronik der besonderen Art, für die man an der Universität Innsbruck sogar eine eigene Lautschrift schuf. Von der Gestaltung, der Grafik und den Bildern her ein Meisterwerk. Als vorerst letztes Werk erschien vergangenen Dezember im Verlag „editiones“ das Buch „haus im gebirge“ von Georg Salner. Die erwähnten Bücher „Gott sieht alles“, „Zimmer frei“ und „Maria-Theresien-Straße“ sind nur antiquarisch in vielen Buchhandlungen erhältlich.
STUDIUM IN INNSBRUCK. Nach der Matura am bischöflichen Gymnasium Paulinum in Schwaz studierte Thomas Parth Germanistik und Theologie an der Universität Innsbruck. Kurzzeitig war er Lehrer in einem Gymnasium, bevor er seine Dissertation über Thomas Bernhard, den großen österreichischen Dramatiker der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, schrieb. Seine berufliche Laufbahn führte ihn in weiterer Folge für drei Jahre an die Universität Budapest, wo er deutsche Gegenwartsliteratur unterrichtete. Zurück in Innsbruck wurde er Lehrbeauftragter an der Universität im Institut für Germanistik unter dem Doyen der österreichischen Literaturwissenschaften Prof. Alfred Doppler. Später wechselte er als Redakteur zur katholischen Wochenzeitung „präsent“, die vom Tyrolia-Verlag herausgegeben wurde. Zehn Jahre lang, bis zum Einstellen der Zeitung, war er bei der Zeitschrift in verantwortlicher Position tätig.
BUTTERBROT-VERLAG. Er gründete dann einen Verlag, wurde Herausgeber für Bücher, war aber auch als Texter und Designer tätig. Meist gibt er Chroniken (Auftragsarbeiten) heraus. Als Verleger ist es ihm ein besonderes Anliegen, sehr penibel zu recherchieren, aber auch eine besonders gute Qualität zu liefern. Gute Qualität bezüglich Fotografien, Texten, aber auch Material und Druck. Bald wechselte er den Namen seines Verlags und so wurde der „editiones-Verlag“ geboren. Zwei Bücher gehen allein auf Thomas Parth zurück. „Gott sieht alles – im heiligen Land Tirol“ ist ein sogenanntes Erbauungsbuch und für dieses Werk haben er und seine Frau Helga (sie war Gymnasiallehrerin) zahlreiche Bilder von Statuen und Kruzifixen in ganz Tirol fotografiert. 2013 wurde dieses Buch als schönstes Sachbuch Österreichs ausgezeichnet und sogar in großen internationalen Zeitungen positiv rezensiert. Sein zweites „eigenes“ Buch nennt sich „Zimmer frei“ und dokumentiert das touristische Tirol. Auch dieses Buch erzielte national wie auch international große Aufmerksamkeit.
AUFTRAGSARBEITEN. Wie bereits erwähnt, war es sein Anliegen, auch bei Auftragsarbeiten (Chroniken) allerbeste Qualität zu liefern. Als Beispiele hierfür lassen sich die Chronik des Hotels Post (Ischgl) oder die Familienchronik der „Baluner“ (Galtür) anführen. Über die Maria-Theresien-Straße in Innsbruck gestaltete er im Auftrag der Stadt Innsbruck ein Buch, das mit einem typischen Fotoband wenig gemein hat. Künstlerisch mit herausragenden Fotografien, alle von Parth, werden von ihm die nicht alltäglichen Seiten der Tiroler Prachtstraße gezeigt. Ein weiteres Meisterstück ist die Chronik zum 50-jährigen Jubiläum der Silvrettaseilbahn AG. Eine Chronik der besonderen Art, für die man an der Universität Innsbruck sogar eine eigene Lautschrift schuf. Von der Gestaltung, der Grafik und den Bildern her ein Meisterwerk. Als vorerst letztes Werk erschien vergangenen Dezember im Verlag „editiones“ das Buch „haus im gebirge“ von Georg Salner. Die erwähnten Bücher „Gott sieht alles“, „Zimmer frei“ und „Maria-Theresien-Straße“ sind nur antiquarisch in vielen Buchhandlungen erhältlich.
