Geniales Spektakel
Bühne Schönwies begeistert mit „Der Brandner Kaspar“
„Der Brandner Kaspar und das ewig’ Leben“ wird derzeit von der Bühne Schönwies unter freiem Himmel aufgeführt. Die Darsteller der Bühne Schönwies verkörperten ihre Rollen mit großer Leidenschaft und fesselten die Besucher auf der ausverkauften Open-Air-Bühne.
Irmgard Pfurtscheller
7. Juli 2026
Der Brandner Kaspar überlistet den Tod mit Schnaps und erschwindelt sich beim Kartenspiel noch viele Lebensjahre. Foto: Irmi Pfurtscheller
Die G’schicht vom Brandner Kaspar, nach einer Erzählung von Franz von Kobell, zählt zu den Klassikern auf zahlreichen Bühnen. Auch die Bühne Schönwies nahm sich dieser Geschichte an – und wie sie dieses Theaterstück präsentiert, ist ein komödiantisches Erlebnis, das man gesehen haben muss.
SPIEL MIT DEM TOD. An seinem 62. Geburtstag kommt der Tod zum Brandner Kaspar, um ihn mitzunehmen, da seine Lebenszeit nach göttlichem Willen abgelaufen ist. Doch der will davon nichts hören. Er hat noch viel zu tun, außerdem ist er zu jung und will mit dem Tod, der ihm schon seinen Sohn und seine Frau geholt hat, nichts zu tun haben. Kaspar überredet den Tod zu einem Schnaps, und dieser ungewohnte Trank scheint dem Tod zu munden. Er langt ordentlich zu und lässt sich auf ein Kartenspiel auf Leben und Tod ein. Durch eine List ergaunert sich der Brandner noch weitere 28 Lebensjahre, und der Tod muss, ohne seinen göttlichen Auftrag erfüllt zu haben, zum Rapport zu Petrus.
HIMMLISCHE ZAHLENSPIELEREIEN. Im Eingangsbereich des Himmels herrscht ein heilloses Durcheinander. Namen und Alter der eingehenden Verstorbenen passen hinten und vorne nicht mehr zusammen. Anna, Tochter des Brandners, sollte doch erst 30 Jahre später an der Himmelspforte erscheinen, wobei der Brandner selbst schon vor drei Jahren fällig gewesen wäre. Die gewonnene Lebenszeit freut den lebenslustigen Kaspar aber nicht mehr, seit er auch seine Tochter Anna verloren hat, und so nimmt er das Angebot des Todes, eine Stunde schnuppern im Paradies, an. Bei einer rasanten Fahrt mit dem Moped bringt der Tod den Kaspar vor die Himmelstür …
INTENSIVE PROBENARBEIT. Die Schauspieler der Bühne Schönwies legten sich bei diesem Stück voll ins Zeug und zeigten nach ihrer intensiven Probenarbeit – rund 40 Proben in knapp drei Monaten – eine herausragende Vorstellung. Die Darsteller erhielten stürmischen Applaus, und besonders Christian Gabl, dem die Rolle des Brandner Kaspars auf den Leib geschneidert ist, und Matthias Pfenniger als Tod sorgten für Einlagen zum „Totlachen“. Weitere Aufführungstermine in der Freilichtbühne Schönwies sind am Freitag und Samstag bis 18. Juli, und da alle Termine bis dahin schon ausverkauft sind, gibt es zwei Zusatztermine: am 24. und 25. Juli.
SPIEL MIT DEM TOD. An seinem 62. Geburtstag kommt der Tod zum Brandner Kaspar, um ihn mitzunehmen, da seine Lebenszeit nach göttlichem Willen abgelaufen ist. Doch der will davon nichts hören. Er hat noch viel zu tun, außerdem ist er zu jung und will mit dem Tod, der ihm schon seinen Sohn und seine Frau geholt hat, nichts zu tun haben. Kaspar überredet den Tod zu einem Schnaps, und dieser ungewohnte Trank scheint dem Tod zu munden. Er langt ordentlich zu und lässt sich auf ein Kartenspiel auf Leben und Tod ein. Durch eine List ergaunert sich der Brandner noch weitere 28 Lebensjahre, und der Tod muss, ohne seinen göttlichen Auftrag erfüllt zu haben, zum Rapport zu Petrus.
HIMMLISCHE ZAHLENSPIELEREIEN. Im Eingangsbereich des Himmels herrscht ein heilloses Durcheinander. Namen und Alter der eingehenden Verstorbenen passen hinten und vorne nicht mehr zusammen. Anna, Tochter des Brandners, sollte doch erst 30 Jahre später an der Himmelspforte erscheinen, wobei der Brandner selbst schon vor drei Jahren fällig gewesen wäre. Die gewonnene Lebenszeit freut den lebenslustigen Kaspar aber nicht mehr, seit er auch seine Tochter Anna verloren hat, und so nimmt er das Angebot des Todes, eine Stunde schnuppern im Paradies, an. Bei einer rasanten Fahrt mit dem Moped bringt der Tod den Kaspar vor die Himmelstür …
INTENSIVE PROBENARBEIT. Die Schauspieler der Bühne Schönwies legten sich bei diesem Stück voll ins Zeug und zeigten nach ihrer intensiven Probenarbeit – rund 40 Proben in knapp drei Monaten – eine herausragende Vorstellung. Die Darsteller erhielten stürmischen Applaus, und besonders Christian Gabl, dem die Rolle des Brandner Kaspars auf den Leib geschneidert ist, und Matthias Pfenniger als Tod sorgten für Einlagen zum „Totlachen“. Weitere Aufführungstermine in der Freilichtbühne Schönwies sind am Freitag und Samstag bis 18. Juli, und da alle Termine bis dahin schon ausverkauft sind, gibt es zwei Zusatztermine: am 24. und 25. Juli.
Kronprinz von Sachsen-Anhalt macht sich mit der Jagdgesellschaft auf die Pirsch. Foto: Irmi Pfurtscheller







