„Moderne taugt nicht zwingend zur Verbesserung der Welt“
Norbert Pümpel: Ausstellung in Japan – Versteigerung für einen guten Zweck
Der aus Landeck stammende Norbert Pümpel ist einer von rund 20 internationalen Künstlern, die in Shibukawa „Art japanesque – About Paintings and/or Sculptures“ zeigen. Ebenso ehrenvoll: eine Versteigerung im Museum für Angewandte Kunst zugunsten Wohnungsloser.
13. Oktober 2026
Teil 4 des Sedan Crater Project II, 2018, das derzeit in Japan zu sehen ist. Copyright: Norbert Pümpel | Bildrecht Wien
Norbert Pümpel aus Landeck, inzwischen ein Niederösterreicher, freut sich über seine Beteiligung an der Ausstellung „Art japanesque – About Paintings and/or Sculptures“. Neben 20 weiteren Künstlern zeigt er in Shibukawa sein „Sedan Crater Project II, 2018“, Digitaldruck und Mischtechnik auf Büttenpapier. Die diesjährige Ausstellungsbeteiligung ist Folge der letztjährigen Schau Pümpels: Damals waren seine „Klagelieder“ im Art Institute Shibukawa nicht nur zu sehen, sondern sehr beachtet, und die Ausstellung wurde wegen des Erfolges verlängert. In den Klageliedern hat er sich anklagend mit der politischen und kriegerischen Gegenwart beschäftigt und Blumen statt Bomben/Drohnen vorgeschlagen.
BARBAREIEN. In der diesjährigen Ausstellung werden anhand auch nicht-japanischer Künstler die besonderen Qualitäten des japanischen künstlerischen Ausdrucks untersucht. „Diese ist als Übersichtsausstellung gedacht und fasst Highlights aus den letzten Ausstellungsjahren des Concept Space, des Concept Space/R2 und der AIS Gallery, also des Art Institutes Shibukawa, zusammen“, erklärt Pümpel den Hintergrund. Das für die heurige Ausstellung ausgesuchte Sedan Crater Project II, 2018, thematisiert den Sedan-Krater, der im Jahr 1962 als Folge eines unterirdischen Nukleartests entstanden ist.In der Beschreibung des Projekts (auf https://www.norbert-puempel.com/bilder/sedan-crater-project) heißt es u. a.: „Die Moderne taugt nicht zwingend zur Verbesserung der Welt.“ Für schnell entschlossene Fernreisende: Zu sehen ist „Art japanesque – About Paintings and/or Sculptures“ bis 25. Oktober im Concept Space, Concept Space/R2 und in der Ais Gallery in Shibukawa. Pümpel gibt’s aber auch näher.
KUNSTAUKTION. Auch die „Neunerhaus Kunstauktion“, die am 2. November im Museum für angewandte Kunst stattfindet, ist nicht Pümpel-los. Die karitative Auktion, die seit 26 Jahren wohnungslosen Menschen in Wien hilft, bietet u. a. Norbert Pümpels „Chronos II, 2024“ (Los No. 132) auf. „Gemeinsam zeigen wir, welche Kraft Kunst entfalten und was sie bewegen kann“, verneigen sich die Neunerhaus-Verantwortlichen vor den Werkspendern und laden dazu ein, mitzubieten: persönlich, telefonisch oder online – siehe www.neunerhaus.at/kunstauktion. Norbert Pümpels Werk (72 x 52 cm) wird um 800 Euro ausgerufen.
BARBAREIEN. In der diesjährigen Ausstellung werden anhand auch nicht-japanischer Künstler die besonderen Qualitäten des japanischen künstlerischen Ausdrucks untersucht. „Diese ist als Übersichtsausstellung gedacht und fasst Highlights aus den letzten Ausstellungsjahren des Concept Space, des Concept Space/R2 und der AIS Gallery, also des Art Institutes Shibukawa, zusammen“, erklärt Pümpel den Hintergrund. Das für die heurige Ausstellung ausgesuchte Sedan Crater Project II, 2018, thematisiert den Sedan-Krater, der im Jahr 1962 als Folge eines unterirdischen Nukleartests entstanden ist.In der Beschreibung des Projekts (auf https://www.norbert-puempel.com/bilder/sedan-crater-project) heißt es u. a.: „Die Moderne taugt nicht zwingend zur Verbesserung der Welt.“ Für schnell entschlossene Fernreisende: Zu sehen ist „Art japanesque – About Paintings and/or Sculptures“ bis 25. Oktober im Concept Space, Concept Space/R2 und in der Ais Gallery in Shibukawa. Pümpel gibt’s aber auch näher.
KUNSTAUKTION. Auch die „Neunerhaus Kunstauktion“, die am 2. November im Museum für angewandte Kunst stattfindet, ist nicht Pümpel-los. Die karitative Auktion, die seit 26 Jahren wohnungslosen Menschen in Wien hilft, bietet u. a. Norbert Pümpels „Chronos II, 2024“ (Los No. 132) auf. „Gemeinsam zeigen wir, welche Kraft Kunst entfalten und was sie bewegen kann“, verneigen sich die Neunerhaus-Verantwortlichen vor den Werkspendern und laden dazu ein, mitzubieten: persönlich, telefonisch oder online – siehe www.neunerhaus.at/kunstauktion. Norbert Pümpels Werk (72 x 52 cm) wird um 800 Euro ausgerufen.
Daniel Haueis






