Sechs Positionen
Vernissage in Schloss Sigmundsried
5. Mai 2026 | von
Alois Pircher
Simon Hafele, Roland Siegele, Sandra Brugger, Manfred Hellweger, Helmut Siegele und Bgm. Daniel Patscheider, im Hintergrund: Christoph Mathoy (v. l.) Foto: Luis Pircher
Künstler Simon Hafele stellte seine Künstlerkollegen vor. Hafele war das „Mastermind“ hinter dieser Ausstellung, er konzipierte sie, er organisierte das meiste, ohne ihn gäbe es diese Ausstellung nicht, so Künstlerkollege Roland Siegele. Die Ausstellung in Schloss Sigmundsried fordert die Besucher: zeitgenössische künstlerische Praxis zwischen skulpturaler Ausdruckskraft, Materialität und auch Digitalität. Traditionelle Ausdrucksformen treffen auf gegenwärtige künstlerische Ansätze. Es zeigt sich ein interessanter Spannungsbogen von Raum, Wahrnehmung und künstlerischer Haltung. Die Künstler stellte Simon Hafele vor – er war das „Mastermind“ hinter dieser Ausstellung, konzipierte sie, organisierte sie großteils, und ohne ihn gäbe es diese Ausstellung nicht, fügte Künstlerkollege Roland Siegele an.
KÜNSTLER. Manfred Hellweger und Sandra Brugger – sie teilen sich in Nesselgarten ein Atelier – zeigen ihre Skulpturen. Brugger, sie stammt aus dem Pongau und studierte an der Fachschule für Kunsthandwerk und Design in Elbigenalp. Ihre Skulpturen überzeugen durch handwerkliche Perfektion und verbinden feinste Hölzer in einem Materialmix mit „Holzabfällen“ und Stein. Hellweger bearbeitet in großer Meisterschaft Holz und Eisen. Die Werke dieses künstlerischen Paars sind nicht nur „Hingucker“, sie begeistern schlichtweg. Arche-Goah konnte wegen einer Terminkollision bei der Vernissage nicht anwesend sein, zu sehen sind aber visuelle Studien zur Morphodynamik (Prozesse, die Erdoberfläche betreffend). Wissenschaftliche Zeichnungen von Ernst Häckel werden auf diese Weise neu interpretiert. Helmut Siegele interpretiert u.a. berühmte Werke der Kunstgeschichte neu. Große handwerkliche Fähigkeiten ergänzen sich mit einem sicheren Gespür für Farben. Beeindruckende Gemälde erfreuen die Betrachter. Auch Roland Siegele malt seit vielen Jahren. Seine Bilder erfreuen und sind ausdrucksstark. Simon Hafele findet seine Inspiration in den Farben. Farbenfroh scheinen seine Bilder nur Freude und eine heile Welt zu vermitteln. Aber bei näherer Betrachtung findet man immer wieder kritische Hinweise auf die Gesellschaft, auch der Kunstbetrieb wird nicht von kritischer Betrachtung verschont.
Sechs Künstler in einer Ausstellung, auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Werke sind bis 23. Mai jeden Samstag und Sonntag von 17 bis 20 Uhr zu besichtigen. Am kommenden Wochenende, 9. und 10. Mai, ist die Ausstellung ergänzt durch weitere Werke im Rahmen des „Tages des offenen Ateliers“ ganztägig zu besichtigen.
KÜNSTLER. Manfred Hellweger und Sandra Brugger – sie teilen sich in Nesselgarten ein Atelier – zeigen ihre Skulpturen. Brugger, sie stammt aus dem Pongau und studierte an der Fachschule für Kunsthandwerk und Design in Elbigenalp. Ihre Skulpturen überzeugen durch handwerkliche Perfektion und verbinden feinste Hölzer in einem Materialmix mit „Holzabfällen“ und Stein. Hellweger bearbeitet in großer Meisterschaft Holz und Eisen. Die Werke dieses künstlerischen Paars sind nicht nur „Hingucker“, sie begeistern schlichtweg. Arche-Goah konnte wegen einer Terminkollision bei der Vernissage nicht anwesend sein, zu sehen sind aber visuelle Studien zur Morphodynamik (Prozesse, die Erdoberfläche betreffend). Wissenschaftliche Zeichnungen von Ernst Häckel werden auf diese Weise neu interpretiert. Helmut Siegele interpretiert u.a. berühmte Werke der Kunstgeschichte neu. Große handwerkliche Fähigkeiten ergänzen sich mit einem sicheren Gespür für Farben. Beeindruckende Gemälde erfreuen die Betrachter. Auch Roland Siegele malt seit vielen Jahren. Seine Bilder erfreuen und sind ausdrucksstark. Simon Hafele findet seine Inspiration in den Farben. Farbenfroh scheinen seine Bilder nur Freude und eine heile Welt zu vermitteln. Aber bei näherer Betrachtung findet man immer wieder kritische Hinweise auf die Gesellschaft, auch der Kunstbetrieb wird nicht von kritischer Betrachtung verschont.
Sechs Künstler in einer Ausstellung, auf jeden Fall einen Besuch wert. Die Werke sind bis 23. Mai jeden Samstag und Sonntag von 17 bis 20 Uhr zu besichtigen. Am kommenden Wochenende, 9. und 10. Mai, ist die Ausstellung ergänzt durch weitere Werke im Rahmen des „Tages des offenen Ateliers“ ganztägig zu besichtigen.


