„tierisch menschlich“
Hermann Mussaks Malerei im Rechelerhaus Ladis
16. März 2026 | von
Alois Pircher
Relax Foto: Alois Pircher
Der gelernte Elektrotechniker – er arbeitete über 42 Jahre bei den EWA St. Anton – kam schon in seiner Jugend mit der Malerei in Kontakt. Aber es sollte dauern: „Es war dann meine Frau, die mich zur Malerei zurückbrachte, indem sie mir einen Ölfarben-Malkasten schenkte. Meine Maltechnik, das Gefühl für das Licht, für die Perspektive, für den Farbaufbau erlernte ich beim Kopieren von Alten Meistern“, sagt Mussak. Die erste Ausstellung fand im Jahre 1992 statt, und seit der Gründung der „Arlberger Kulturtage“ (1993) ist er der Gruppe um Peppi Spiss tief verbunden. Gemeinsame Malwochen führten sie in die Toskana, nach Ungarn, in den Vinschgau, an den bayrischen Kochelsee und viele andere schöne Landschaften. „Der Austausch mit anderen Künstlern, auch wenn wir meist andere Techniken, andere Zugänge hatten, ergänzte meine künstlerische Entwicklung“, erläuterte Mussak bei der Vernissage im Rechelerhaus in Ladis. Laudator und Malerfreund Christian Spiß erklärte die Maltechnik Mussaks, der ein planender Maler sei: „Hermann weiß schon vor dem ersten Pinselstrich, wie das Bild am Ende aussehen soll. Er ist ein achtsamer Mensch, seine Aufmerksamkeit ist auf seine Umwelt, sowohl auf Menschen, Tiere und Landschaften gerichtet. Seine Bilder sind anregend, auffordernd und durchaus kritisch“, sieht Spiß.
TIER – MENSCH. „tierisch menschlich“ ist der Titel der Ausstellung in Ladis. Mensch und Tier stehen in einem Spannungsfeld, der Mensch beansprucht immer mehr Natur, die Tiere werden als störend, zum Teil als Gefahr gesehen. Aber auch geänderte Klimaverhältnisse üben Stress auf die Beziehung des Menschen zu Tier und Natur aus, erläutert der Künstler. Feinfühlig und ironisch zeichnet Mussak diese Konfliktverhältnisse nach. Er nimmt nicht immer zu den Problemen Stellung, er weist auf Probleme hin und überlässt dem Betrachter, eigene Lösungen zu finden. Er zeigt die Evolution vom Tier zum Menschen und porträtiert Lebewesen, die vom Aussterben bedroht sind. Alles ist im Wandel. Auch dem Menschen widmet er seine Aufmerksamkeit, die Aktstudien sind perfekt gelungen, die Porträts seiner Frau mehr als Abbildungen. Es gelingt Hermann Mussak, „Stimmung“ perfekt zu vermitteln.
Viele Künstlerfreunde und viele Freunde und Bekannte aus der Heimat des Künstlers (St. Anton) folgten der Einladung zur Ausstellungseröffnung, und so war die Vernissage auch wegen vieler Kunstinteressierter aus der Region bestens besucht. Anton Wille erfreute mit seiner Klaviermusik, Bgm. Hans-Georg Pittl begrüßte Künstler und Gäste, das Team des Kulturvereins Ladis unter Maria und Armin Klien sorgte für eine wunderbare Bewirtung.
TIER – MENSCH. „tierisch menschlich“ ist der Titel der Ausstellung in Ladis. Mensch und Tier stehen in einem Spannungsfeld, der Mensch beansprucht immer mehr Natur, die Tiere werden als störend, zum Teil als Gefahr gesehen. Aber auch geänderte Klimaverhältnisse üben Stress auf die Beziehung des Menschen zu Tier und Natur aus, erläutert der Künstler. Feinfühlig und ironisch zeichnet Mussak diese Konfliktverhältnisse nach. Er nimmt nicht immer zu den Problemen Stellung, er weist auf Probleme hin und überlässt dem Betrachter, eigene Lösungen zu finden. Er zeigt die Evolution vom Tier zum Menschen und porträtiert Lebewesen, die vom Aussterben bedroht sind. Alles ist im Wandel. Auch dem Menschen widmet er seine Aufmerksamkeit, die Aktstudien sind perfekt gelungen, die Porträts seiner Frau mehr als Abbildungen. Es gelingt Hermann Mussak, „Stimmung“ perfekt zu vermitteln.
Viele Künstlerfreunde und viele Freunde und Bekannte aus der Heimat des Künstlers (St. Anton) folgten der Einladung zur Ausstellungseröffnung, und so war die Vernissage auch wegen vieler Kunstinteressierter aus der Region bestens besucht. Anton Wille erfreute mit seiner Klaviermusik, Bgm. Hans-Georg Pittl begrüßte Künstler und Gäste, das Team des Kulturvereins Ladis unter Maria und Armin Klien sorgte für eine wunderbare Bewirtung.


