Zum letzten Mal
Horvath-Familienausstellung auf Schloss Landeck
18. Mai 2026 | von
Kathrin Gruber
Bgm. Herbert Mayer, Künstlerin Iris Maria Horvath, Kunsthistorikerin Dr. Sylvia Mader, Künstler Erich Horvath, Künstlerin Heidi Horvath, Christian Rudig (Obmann Bezirksmuseumsverein) und Kulturreferent Peter Vöhl bei der Vernissage der Familienausstellung auf Schloss Landeck (v. l.) Foto: Gruber
Jeden runden Geburtstag begeht der international renommierte und hoch geschätzte Künstler Erich Horvath auf seine eigene Weise: mit einer Ausstellung. So auch heuer, kurz vor seinem 70. Geburtstag am 31. Mai. Seit 1986 dient das historische Schloss Landeck als Ausstellungsort seiner Jubiläumsschauen. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass er dieses Jubiläum gemeinsam mit seinen beiden Töchtern Iris Maria Horvath und Heidi Horvath in einer Familienausstellung feiert. Entsprechend groß war auch das Interesse. „So einen Besucherandrang haben wir selten erlebt“, betonten Kulturreferent Peter Vöhl und Christian Rudig, Obmann des Bezirksmuseumsvereins. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Ensemble Saitenwind unter der Leitung von Bernadette Trojer.
EIN NAME, DREI PERSPEKTIVEN. Einleitende Worte sprach Erich Horvaths langjährige Bekannte, die Kunsthistorikerin Dr. Sylvia Mader. Sie spannte einen Bogen zwischen den Arbeiten Erich Horvaths, jenen von Iris Maria bis hin zu Heidis Werken und bot kunsthistorische Hintergründe zu deren Techniken und Motivwahl. Den Auftakt bildeten die Exponate der Künstlerin Iris Maria Horvath, die Zeichnungen und Radierungen unter dem Titel „Bergauf“ ausstellte. „Sie sucht den unmittelbaren Kontakt zur Natur, zur Landschaft, zur Umgebung“, erklärte Mader und betonte den dokumentarischen Wert ihrer Arbeiten, die Veränderungen im Landschaftsbild sichtbar machen.
WALD IN ALL SEINEN FACETTEN. Erich Horvath präsentiert unter dem Titel „Neue Bilder zum Thema Wald“ 15 Werke, die sich der Schönheit ebenso wie der Zerbrechlichkeit der Natur widmen. Charakteristisch ist ihre außergewöhnliche Strahlkraft, die nicht oberflächlich wirkt, sondern aus dem Inneren der Bilder zu leuchten scheint. Möglich wird dies durch seine aufwendige Technik: Wasserlösliche Ölfarben werden in zahlreichen dünnen Schichten aufgetragen, feine Linien und Verästelungen erzeugen eine eindrucksvolle Tiefe. „Hier hängen 15 Bilder zum Thema Wald, sein zentrales Thema. Dabei geht es ihm darum, den Wald in seiner ganzen philosophischen Dimension zu erfassen“, erklärte Kunsthistorikerin Dr. Sylvia Mader. Die Entstehung eines großformatigen Bildes kann dabei mehrere Monate dauern. „Betrachten Sie nicht nur die Stämme, schauen Sie auf den Waldboden und in die Krone und besonders das Licht“, appellierte Mader an die Betrachter, wobei sie das Licht als zentrales Element der Landschaftsmalerei hervorhob.
DIE ZERBRECHLICHKEIT DES SEINS. Einen ganz anderen künstlerischen Zugang wählt Heidi Horvath. Unter dem Titel „Linien des Inneren“ zeigt sie Arbeiten in Bleistift, Tusche und Aquarell. Im Mittelpunkt steht der Mensch, in Fragmenten werden Hände, Augen und Gesichter gezeigt. Auch gesellschaftliche Randthemen wie den Femizid verarbeitet sie feinlinig. „Es geht um das wachsame Auge, das man auf unterprivilegierte Menschen richten soll“, betonte Mader.
ANFANG UND ENDE. „Es bedeutet mir sehr viel, mit meinen beiden Töchtern auszustellen. Ich bin sehr stolz darauf, was sie erreicht haben“, lobt er die Qualität ihrer Werke. Gleichzeitig verkündete er, dass diese Ausstellung seine letzte sein werde – sehr zum Bedauern der Bewunderer seiner außergewöhnlichen Kunst. „Wer dann noch was von mir sehen will, muss wohl in mein Atelier kommen.“ Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 14. Juni, täglich von 10 bis 17 Uhr.
EIN NAME, DREI PERSPEKTIVEN. Einleitende Worte sprach Erich Horvaths langjährige Bekannte, die Kunsthistorikerin Dr. Sylvia Mader. Sie spannte einen Bogen zwischen den Arbeiten Erich Horvaths, jenen von Iris Maria bis hin zu Heidis Werken und bot kunsthistorische Hintergründe zu deren Techniken und Motivwahl. Den Auftakt bildeten die Exponate der Künstlerin Iris Maria Horvath, die Zeichnungen und Radierungen unter dem Titel „Bergauf“ ausstellte. „Sie sucht den unmittelbaren Kontakt zur Natur, zur Landschaft, zur Umgebung“, erklärte Mader und betonte den dokumentarischen Wert ihrer Arbeiten, die Veränderungen im Landschaftsbild sichtbar machen.
WALD IN ALL SEINEN FACETTEN. Erich Horvath präsentiert unter dem Titel „Neue Bilder zum Thema Wald“ 15 Werke, die sich der Schönheit ebenso wie der Zerbrechlichkeit der Natur widmen. Charakteristisch ist ihre außergewöhnliche Strahlkraft, die nicht oberflächlich wirkt, sondern aus dem Inneren der Bilder zu leuchten scheint. Möglich wird dies durch seine aufwendige Technik: Wasserlösliche Ölfarben werden in zahlreichen dünnen Schichten aufgetragen, feine Linien und Verästelungen erzeugen eine eindrucksvolle Tiefe. „Hier hängen 15 Bilder zum Thema Wald, sein zentrales Thema. Dabei geht es ihm darum, den Wald in seiner ganzen philosophischen Dimension zu erfassen“, erklärte Kunsthistorikerin Dr. Sylvia Mader. Die Entstehung eines großformatigen Bildes kann dabei mehrere Monate dauern. „Betrachten Sie nicht nur die Stämme, schauen Sie auf den Waldboden und in die Krone und besonders das Licht“, appellierte Mader an die Betrachter, wobei sie das Licht als zentrales Element der Landschaftsmalerei hervorhob.
DIE ZERBRECHLICHKEIT DES SEINS. Einen ganz anderen künstlerischen Zugang wählt Heidi Horvath. Unter dem Titel „Linien des Inneren“ zeigt sie Arbeiten in Bleistift, Tusche und Aquarell. Im Mittelpunkt steht der Mensch, in Fragmenten werden Hände, Augen und Gesichter gezeigt. Auch gesellschaftliche Randthemen wie den Femizid verarbeitet sie feinlinig. „Es geht um das wachsame Auge, das man auf unterprivilegierte Menschen richten soll“, betonte Mader.
ANFANG UND ENDE. „Es bedeutet mir sehr viel, mit meinen beiden Töchtern auszustellen. Ich bin sehr stolz darauf, was sie erreicht haben“, lobt er die Qualität ihrer Werke. Gleichzeitig verkündete er, dass diese Ausstellung seine letzte sein werde – sehr zum Bedauern der Bewunderer seiner außergewöhnlichen Kunst. „Wer dann noch was von mir sehen will, muss wohl in mein Atelier kommen.“ Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 14. Juni, täglich von 10 bis 17 Uhr.


