Zuversicht in Krisenzeiten
„Wie wir überwintern“: Lesung von Mirjam Zadoff
21. April 2026 | von
Irmgard Pfurtscheller
Beeindruckte mit ihrem persönlichen und inspirierenden Mutmach-Buch: Mirjam Zadoff Foto: Irmi Pfurtscheller
Andreas Pfenniger, Obmann der AGS (Aktionsgemeinschaft Jugend- und Bildungshaus Sophie Scholl), begrüßte zur Lesung von Mirjam Zadoff, Tochter von Richard Triendl (2024 verstorben), der dem Verein AGS als langjähriger Obmann vorstand und ihn maßgeblich prägte. Sie ist Historikerin, Autorin und Expertin für Erinnerungskultur, studierte Geschichte und Judaistik in Wien, promovierte und habilitierte an der LMU in München. Einige Jahre war Zadoff als Professorin für Geschichte und Jüdische Studien an der Indiana University in den USA tätig. Seit 2018 leitet sie das NS-Dokumentationszentrum München und beschäftigt sich mit Fragen von Demokratie, Geschichte und gesellschaftlichem Zusammenleben.
HERAUSFORDERNDE ZEITEN. „Wie wir überwintern“, erschienen 2025, ist kein klassischer Ratgeber, sondern ein persönliches Essay, mit dem Zadoff autobiografische Elemente (wie z.B. die Trauer um ihren Vater), politische Analyse sowie konkrete und oft einfache Handlungsvorschläge verbindet. „Das Buch ist nicht wissenschaftlich, sondern erzählt Geschichten aus meinem Alltag. Obwohl die Welt gerade sehr schwierig ist, gibt es gleichzeitig aber immer Möglichkeiten, damit umzugehen.“ Es gebe darin keine einfachen Rezepte für Glück, aber „Übungen der Zuversicht“, die wie ein Training wirken und langfristig stärken können. Eine der zentralen Botschaften aus dem Buch ist, dass auch in Krisenzeiten ein gutes und sinnvolles Leben möglich ist, wenn Menschen aktiv und wachsam bleiben, sich verbinden und zusammenhalten. Das spräche Sophie Scholl aus dem Herzen, so Eva Lunger. „Fangen wir an!“ Das Buch von Mirjam Zadoff konnte von der Buchhandlung Tyrolia vor Ort erworben und von der Autorin signiert werden.
HERAUSFORDERNDE ZEITEN. „Wie wir überwintern“, erschienen 2025, ist kein klassischer Ratgeber, sondern ein persönliches Essay, mit dem Zadoff autobiografische Elemente (wie z.B. die Trauer um ihren Vater), politische Analyse sowie konkrete und oft einfache Handlungsvorschläge verbindet. „Das Buch ist nicht wissenschaftlich, sondern erzählt Geschichten aus meinem Alltag. Obwohl die Welt gerade sehr schwierig ist, gibt es gleichzeitig aber immer Möglichkeiten, damit umzugehen.“ Es gebe darin keine einfachen Rezepte für Glück, aber „Übungen der Zuversicht“, die wie ein Training wirken und langfristig stärken können. Eine der zentralen Botschaften aus dem Buch ist, dass auch in Krisenzeiten ein gutes und sinnvolles Leben möglich ist, wenn Menschen aktiv und wachsam bleiben, sich verbinden und zusammenhalten. Das spräche Sophie Scholl aus dem Herzen, so Eva Lunger. „Fangen wir an!“ Das Buch von Mirjam Zadoff konnte von der Buchhandlung Tyrolia vor Ort erworben und von der Autorin signiert werden.

