Abschuss verordnet
„Schadwolf“ im Kaunertal und in Ischgl, Bär in Pfunds
Für tote und vermisste Schafe auf einer Alm im Kaunertal und in einem Weidegebiet in Ischgl soll ein Wolf verantwortlich sein. In Pfunds wurde ein totes Pony gefunden – der Verdacht: Es war ein Bär.
17. August 2026
Ein Bär soll in Pfunds ein Pony gerissen haben. Symbolfoto: RS-Archiv
Die Landesregierung hat am 4. August die Abschussverordnung für einen Schadwolf im Bezirk Landeck erlassen. Sie gilt bis 27. September – die betroffene Jägerschaft wurde bereits informiert. Dem vorangegangen sind Risse in einem Almgebiet im Kaunertal. Es wurden zwei tote Schafe durch den Amtstierarzt begutachtet, zudem waren vier Schafe abgängig. Aufgrund des Rissbildes besteht der konkrete Verdacht auf einen Wolf als Verursacher. Ähnliches gilt für Ischgl: Die Abschussverordnung trat am 13. August in Kraft und gilt bis 7. Oktober. In einem Weidegebiet in Ischgl wurden Anfang vergangener Woche vier tote Ziegen gefunden, und drei weitere werden vermisst. Nach Begutachtung durch den örtlich zuständigen Amtstierarzt bestand auch in diesem Fall der Verdacht auf einen Wolf als Verursacher.
BÄR. Ein Pony musste in Pfunds sein Leben lassen: Auf einer Alm wurde am 3. August ein totes Tier gefunden, wobei nach amtstierärztlicher Begutachtung der Verdacht auf Beteiligung eines Bären bestand. Zur weiteren Abklärung anderer möglicher Ursachen wurden Tupferproben entnommen und an das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien gesendet. Nachgewiesen wurde ein Bär jedenfalls schon: Ende Juli bzw. am 3. August mittels Wildkamera. Alle einlangenden Meldungen und Nachweise wurden und werden überprüft und haben bislang keine Hinweise darauf ergeben, dass sich ein Bär Menschen oder dem Siedlungsraum gezielt nähert. Eine Übersicht zu Nachweisen von großen Beutegreifern in Tirol findet sich auf der Website des Landes.
BÄR. Ein Pony musste in Pfunds sein Leben lassen: Auf einer Alm wurde am 3. August ein totes Tier gefunden, wobei nach amtstierärztlicher Begutachtung der Verdacht auf Beteiligung eines Bären bestand. Zur weiteren Abklärung anderer möglicher Ursachen wurden Tupferproben entnommen und an das Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien gesendet. Nachgewiesen wurde ein Bär jedenfalls schon: Ende Juli bzw. am 3. August mittels Wildkamera. Alle einlangenden Meldungen und Nachweise wurden und werden überprüft und haben bislang keine Hinweise darauf ergeben, dass sich ein Bär Menschen oder dem Siedlungsraum gezielt nähert. Eine Übersicht zu Nachweisen von großen Beutegreifern in Tirol findet sich auf der Website des Landes.
Daniel Haueis 




