„Äußerst unwahrscheinlich“
Nauders: Land äußert Zweifel an angeblichem Bärinnen-Video
Ein Nauderer Hirte beobachtete und filmte laut eigenen Angaben eine Bärin mit ihrem Jungtier. Die Qualität der Nacht-Aufnahmen schränke laut dem Land Tirol die Erkennbarkeit allerdings deutlich ein. Das Videomaterial wurde von einem Fachexperten des Landes geprüft.
8. September 2026
Die Zuwanderung einer führenden Bärin in das Tiroler Oberland gilt nach Einschätzung des Landes derzeit als unwahrscheinlich. Symbolbild: KI-generiert
Aufgrund der eingeschränkten Erkennbarkeit einzelner Details sei eine eindeutige Beurteilung des Materials nur eingeschränkt möglich. „Für eine Bärin mit Jungtier gibt es nach Einschätzung der Fachexperten derzeit jedoch keinerlei belastbare Anhaltspunkte. In Tirol konnten bislang ausschließlich männliche Bären genetisch nachgewiesen werden“, heißt es auf Anfrage der RUNDSCHAU beim Land Tirol.
FACHLICHE EINSCHÄTZUNG. Eine Zuwanderung einer Bärin mit Jungtier in das Tiroler Oberland gelte nach Einschätzung der Fachleute derzeit als äußerst unwahrscheinlich. Führende Bärinnen mit Jungtieren seien derzeit ausschließlich aus dem Trentino bekannt. „Eine Bärin mit Jungtier müsste auf dem Weg nach Tirol zunächst Südtirol durchqueren. Sie wäre dort wie auch in Tirol eine große Besonderheit und wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit bemerkt worden“, so das Land. Auch aus Südtirol würden den zuständigen Fachstellen keine Hinweise auf eine führende Bärin vorliegen. Das bisherige Bild- und Videomaterial aus dem Oberland liefere ebenfalls keinen Hinweis auf ein Jungtier. Dem Land Tirol würden auch Bilder und Videosequenzen vorliegen, die über einen längeren Zeitraum hinweg einen erwachsenen Bären im Tiroler Oberland dokumentieren. Auf diesem Bild- und Videomaterial sei dabei ausschließlich ein einzelnes Individuum zu sehen: „Dass eine führende Bärin ihr Jungtier über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt lässt, wird von den Fachleuten als äußerst unwahrscheinlich und für das natürliche Verhalten einer Bärin als sehr untypisch eingeschätzt.“
SEIT ÜBERMITTLUNG IM JUNI KEINE WEITEREN HINWEISE. Die mit der Begutachtung betrauten Fachexperten schätzen das Auftreten einer Bärin mit Jungtier im Tiroler Oberland derzeit als äußerst unwahrscheinlich ein. Unter anderem deshalb, da seit der Übermittlung des Videomaterials im Juni dem Land Tirol keine weiteren Hinweise gemeldet wurden, die auf die Präsenz einer führenden Bärin hindeuten würden.
FACHLICHE EINSCHÄTZUNG. Eine Zuwanderung einer Bärin mit Jungtier in das Tiroler Oberland gelte nach Einschätzung der Fachleute derzeit als äußerst unwahrscheinlich. Führende Bärinnen mit Jungtieren seien derzeit ausschließlich aus dem Trentino bekannt. „Eine Bärin mit Jungtier müsste auf dem Weg nach Tirol zunächst Südtirol durchqueren. Sie wäre dort wie auch in Tirol eine große Besonderheit und wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit bemerkt worden“, so das Land. Auch aus Südtirol würden den zuständigen Fachstellen keine Hinweise auf eine führende Bärin vorliegen. Das bisherige Bild- und Videomaterial aus dem Oberland liefere ebenfalls keinen Hinweis auf ein Jungtier. Dem Land Tirol würden auch Bilder und Videosequenzen vorliegen, die über einen längeren Zeitraum hinweg einen erwachsenen Bären im Tiroler Oberland dokumentieren. Auf diesem Bild- und Videomaterial sei dabei ausschließlich ein einzelnes Individuum zu sehen: „Dass eine führende Bärin ihr Jungtier über einen längeren Zeitraum unbeaufsichtigt lässt, wird von den Fachleuten als äußerst unwahrscheinlich und für das natürliche Verhalten einer Bärin als sehr untypisch eingeschätzt.“
SEIT ÜBERMITTLUNG IM JUNI KEINE WEITEREN HINWEISE. Die mit der Begutachtung betrauten Fachexperten schätzen das Auftreten einer Bärin mit Jungtier im Tiroler Oberland derzeit als äußerst unwahrscheinlich ein. Unter anderem deshalb, da seit der Übermittlung des Videomaterials im Juni dem Land Tirol keine weiteren Hinweise gemeldet wurden, die auf die Präsenz einer führenden Bärin hindeuten würden.
Attila Haidegger





