Mit Wildkameraaufnahmen sowie anhand von Spuren im Schnee wurde in den vergangenen Tagen mehrfach die Präsenz eines Bären im Gemeindegebiet von Pfunds nachgewiesen. Foto: privat
Heuer (bis 18. März) gab es allein im Bezirk Landeck 21 Meldungen großer Beutegreifer: In See, Nauders und Fließ muss erst geklärt werden, ob Wolf oder Bär beteiligt waren. Nachgewiesen wurden Wölfe in Tobadill, Ischgl, Fiss, Fließ, Kappl und Nauders. Belege für Bärenpräsenz sind bis zu zwei Wochen alt und stammen aus Tösens und Pfunds. Von einer Wildkamera fotografiert wurde ein Bär in Pfunds, zudem wurden seine Spuren im Schnee entdeckt. Bereits im vergangenen Jahr wurde im Oberland die Präsenz von mindestens einem Bären bestätigt. Ob es sich bei dem nun nachgewiesenen Bären um dasselbe Individuum handelt, ist nicht sicher. Der Zeitpunkt des Nachweises Mitte März überrascht die Fachleute des Landes nicht: Schon in den vergangenen Jahren konnte die Präsenz von Bären in Tirol bereits Anfang bis Mitte März nachgewiesen werden. Alle einlangenden Meldungen und Nachweise wurden und werden überprüft und haben bislang keine Hinweise darauf ergeben, dass sich ein Bär gezielt Menschen oder dem Siedlungsraum nähert.
ABSCHUSSVERORDNUNG FÜR EINEN RISIKOWOLF. Wiederholte Nachweise in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum im Gemeindegebiet von Nauders bedeuteten das Todesurteil für einen Wolf. Einmal wurde er durch Aufnahmen einer Wildkamera und einmal im Zusammenhang mit einem Rissereignis nachgewiesen. „Wenn sich ein Wolf wiederholt einem Wohngebiet nähert, führt das verständlicherweise zu Beunruhigung in der Bevölkerung. Umso wichtiger ist es, dass wir in dieser Situation rasch handeln, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten“, betont LH-Stv. Josef Geisler. Und tatsächlich wurde das Urteil nur wenige Stunden nach Verordnungserlass vollstreckt: Die Verordnung wurde am Freitag „am späten Abend von der Jägerschaft erfüllt und wird in weiterer Folge aufgehoben“, teilte das Land Tirol mit. „Mein Dank gilt der örtlichen Jägerschaft für ihr schnelles Handeln“, betont LH-Stv. Josef Geisler. VP-Klubobmann Jakob Wolf lobt die Lösung des Landes Tirol: „Dass hier schnell reagiert werden konnte, ist ein Beweis dafür, dass unsere geschaffenen Strukturen greifen“, stellt Wolf fest. Die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen ermöglichten ein zügiges Einschreiten.
Das Land Tirol appelliert weiterhin an die Bevölkerung, Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich auf www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs.
ABSCHUSSVERORDNUNG FÜR EINEN RISIKOWOLF. Wiederholte Nachweise in unmittelbarer Nähe zum Siedlungsraum im Gemeindegebiet von Nauders bedeuteten das Todesurteil für einen Wolf. Einmal wurde er durch Aufnahmen einer Wildkamera und einmal im Zusammenhang mit einem Rissereignis nachgewiesen. „Wenn sich ein Wolf wiederholt einem Wohngebiet nähert, führt das verständlicherweise zu Beunruhigung in der Bevölkerung. Umso wichtiger ist es, dass wir in dieser Situation rasch handeln, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten“, betont LH-Stv. Josef Geisler. Und tatsächlich wurde das Urteil nur wenige Stunden nach Verordnungserlass vollstreckt: Die Verordnung wurde am Freitag „am späten Abend von der Jägerschaft erfüllt und wird in weiterer Folge aufgehoben“, teilte das Land Tirol mit. „Mein Dank gilt der örtlichen Jägerschaft für ihr schnelles Handeln“, betont LH-Stv. Josef Geisler. VP-Klubobmann Jakob Wolf lobt die Lösung des Landes Tirol: „Dass hier schnell reagiert werden konnte, ist ein Beweis dafür, dass unsere geschaffenen Strukturen greifen“, stellt Wolf fest. Die bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen ermöglichten ein zügiges Einschreiten.
Das Land Tirol appelliert weiterhin an die Bevölkerung, Sichtungen von Großraubtieren möglichst rasch über das Sichtungsformular auf der Website des Landes Tirol oder direkt an die zuständige Bezirkshauptmannschaft zu melden. Besonders wichtig für die fachliche Beurteilung ist Bildmaterial. Weitere Informationen finden sich auf www.tirol.gv.at/baer_wolf_luchs.